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Werke Athanasius von Alexandrien (295-373) De sententia Dionysii

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On the Opinion of Dionysius

20. Dionysius must be fairly interpreted, and allowed the benefit of his own explanatory statements.

Clearly since he had previously used such P. 184 expressions, while bidding a long farewell to the Arians, he demands a good conscience from his hearers,—being entitled to plead the difficulty, or perhaps one may say the incomprehensibleness of the problems concerned,—namely that they may judge not of the words but of the meaning of the writer, and the more so as there is very much to shew his intention. For instance he says himself: ‘I used the examples of such relations cursorily, as being less adequate, the plant and the husbandman for instance; while I dwelt upon the more pertinent examples, and went at greater length into those nearer the truth.’ But a man who says this shews that it is nearer the truth to say that the Son is eternal and of the Father, than to say that He is originated. For by the latter the bodily nature of the Lord is denoted, but by the former, the eternity of His Godhead. In the following words, for instance, he maintains, and not only so, but deliberately and with genuine demonstrative force, that they are refuted who charged him with not saying that the Son is of one essence with the Father: ‘even if I did not find this expression in the Scriptures, yet collecting from the actual Scriptures their general sense, I knew that, being Son and Word, He could not be outside the Essence of the Father.’ For that he does not hold the Son to be a thing created or formed,—for on this point also they have quoted him repeatedly—he says in the second book as follows: ‘But if any one of my traducers, because I called God the Creator the maker of all things, thinks that I mean that He is Maker of Christ also, let him mark that I previously called Him Father, in which term the Son also is implied. For after I said that the Father is Maker, I added neither is He Father of the things He created, if He that begat is to be called Father in the strict sense. For the wider sense of the term Father we will work out in what follows. Neither is the Father a maker, if by maker is meant simply the artificer. For among the Greeks, philosophers are called “makers” of their own discourses. And the Apostle speaks of a “doer” ( ποιητής ) “of the law” ( Rom. ii. 13 ), for men are called “doers” of inward qualities, such as virtue and vice; as God said, “I looked for one to do justice, but he did wickedness ”’ ( Isa. v. 7 , LXX) .

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Vertheidigung der Lehre des heiligen Dionysius von Alexandrien. (BKV)

20.

Wenigstens sagt er sich von den Arianern gänzlich los, da er diese Worte früher geschrieben hat, und verlangt von denen, zu deren Ohren dieses kommen sollte, eine wohlmeinende Aufnahme, indem er auf die Schwierigkeit, oder vielmehr die Unbegreifiichkeit dieser Untersuchungen hinweist, so daß sie nicht die Worte, sondern die Gesinnung des Schreibenden beurtheilen möchten, vorzüglich da sehr vieles Andere für seine Gesinnung Zeugniß gebe. Er selbst sagt: „Solche Beispiele habe ich als minder passende nur im Vorbeigehen angeführt, nämlich von der Pflanze und vom Gärtner; bei den der Natur der Sache entsprechendern aber habe ich mich länger verweilt, und die richtigern habe ich weitläufiger durchgangen.“ Wer aber so redet, der erklärt, es werde richtiger gesagt, der Sohn sey ewig und aus dem Vater, als er sey etwas Entstandenes; denn durch diesen Ausdruck wird das Körperliche des Herrn angezeigt, durch jene aber seine ewige Gottheit. Durch diese Beweise also thut er dar, daß diejenigen, welche ihn beschuldigten, daß er die gleiche Wesenheit des Sohnes mit dem Vater läugne, von ihm überwiesen sind, und zwar nicht so obenhin, sondern mit Einsicht und durch wahre Beweise, indem er sagt: „Wenn ich auch diesen Ausdruck in den Schriften nicht gefunden habe, so habe ich doch aus eben diesen Schriften den Sinn gesammelt und erkannt, daß er, da er Sohn und Wort ist, dem Wesen des Vaters nicht fremd seyn könne.“ Daß er aber nicht gemeint habe, der Sohn sey etwas Geschaffenes oder Gemachtes; denn auch hierin haben sie ihn verschrieen; darüber erklärt er sich im zweiten Buche so: „Wenn aber irgend einer der Verleumder darum, weil ich Gott den Schöpfer und Werkmeister aller Dinge nannte, glaubt, ich hätte ihn auch Christi Schöpfer genannt, so S. 279 vernehme er, daß ich ihn zuvor Vater genannt habe, worunter auch zugleich der Sohn mitbegriffen ist. Denn nachdem ich gesagt, der Vater sey der Schöpfer, habe ich beigefügt: Und er ist nicht der Vater derjenigen Dinge, deren Schöpfer (ποιητὴς [poiētēs]) er ist, wenn eigentlich der Erzeuger als Vater angesehen wird; (denn die weite Bedeutung des Wortes „Vater,“ werden wir im Folgenden untersuchen;) noch ist der Vater Verfertiger (ποιητής [poiētēs]), wenn nur der Handarbeiter Verfertiger genannt wird; denn bei den Griechen werden auch die Weisen Verfertiger (ποιηταὶ [poiētai]) ihrer Bücher genannt; und der Apostel sagt:1 „Thäter (ποιητὴς [poiētēs]) des Gesetzes,“ denn auch von den innerlichen Dingen, von Tugend und Laster, sind die Menschen Thäter, wie Gott gesagt hat:2 „Ich erwartete, daß er Recht thun würde, er that aber Ungerechtigkeit.“


  1. Röm. II, 13. u. Jakob IV, 11. ↩

  2. Isai. V, 7. ↩

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On the Opinion of Dionysius
Vertheidigung der Lehre des heiligen Dionysius von Alexandrien. (BKV)
Kommentare zu diesem Werk
Einleitung zur Vertheidigung der Lehre des heiligen Dionysius von Alexandrien
Introduction to On the Opinion of Dionysius

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