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Werke Johannes Chrysostomus (344-407) In epistulam i ad Corinthios argumentum et homiliae 1-44

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Homilien über den ersten Brief an die Korinther (BKV)

I.

29. Ansonst, was werden Die thun, welche sich taufen lassen für die Todten, wenn Todte überhaupt nicht auferstehn? Was auch lassen sie sich taufen für sie?

I. Abermals führt er zur Bestätigung des Gesagten einen neuen Grund an, indem er sie aufmerkam macht auf Das, was Gott thut, und was sie selber thun. Es trägt aber nicht wenig bei zur Bekräftigung seiner Behauptung, daß er die Gegner selbst in Bezug auf Das, was sie thun, zu Zeugen aufruft. Welches ist nun der Sinn seiner Worte? Oder wollt ihr, daß ich zuerst sage, wie Diejenigen, die an Marcion’s Lehre krank sind, dieselben verfälschen? Zwar weiß ich, daß ich damit großes Gelächter errege; aber eben darum will ich es sagen, damit ihr jene Krankheit um so williger fliehet. Ist bei ihnen ein Katechumen gestorben, so verstecken sie einen Lebenden unter des Verstorbenen Bette; dann kommen sie zu dem Todten, reden ihn an und fragen, ob er getauft werden wolle. Da nun Dieser nicht antwortet, so spricht der unten Versteckte, daß er getauft werden wolle; und so taufen sie Diesen anstatt des Verstorbenen, gerade so, als spielten sie in einem Theater: so S. 712 viel vermochte der Teufel über die Seelen der Leichtsinnigen. Stellt man sie dann zur Rede, so berufen sie sich auf den Ausspruch des Apostels: „Sich taufen lassen für die Todten.“ Siehst du, wie lächerlich Dieses ist? Ist es der Mühe werth, darauf Etwas zu erwidern? Ich glaube nicht: man müßte denn auch mit Rasenden über Das sprechen, was sie in ihrem Wahnsinn geredet. Damit aber Keiner der Schwächern in die Falle gerathe, so müssen wir diesen Unsinn dennoch bekämpfen. Wollte Paulus Das sagen, (was Jene meinen), warum drohte denn Gott Demjenigen, der nicht getauft wird? Denn nach jener Behauptung würde ja Keiner fortan ungetauft bleiben. Übrigens fiele die Schuld nicht auf den Todten, sondern auf die Überlebenden. Zu welchen sind nun aber die Worte gesprochen: „Wenn ihr nicht mein Fleisch essen und mein Blut trinken werdet, so werdet ihr das Leben nicht in euch haben.“1 Gelten diese Worte den Lebenden oder den Todten? Und wiederum: „Wer nicht wiedergeboren wird aus dem Wasser und dem hl. Geiste, kann das Reich Gottes nicht sehen.“2 Denn ist Das erlaubt,3 so bedarf es nicht mehr der Einwilligung von Seite des Täuflings, noch der Zustimmung des Lebenden; ja auf diese Weise können Juden und Heiden zu Christen werden, wenn nämlich ein Anderer diese Handlung nach ihrem Tode mit ihnen vornimmt, doch wir wollen nicht länger diese Spinnengewebe zerhauen und damit die Zeit unnütz vergeuden; vielmehr wollen wir den Sinn jener Worte erklären. Was also sagt Paulus? Euch, die ihr in die Geheimnisse eingeweiht (schon getauft) seid, will ich zuerst an jene Worte erinnern, die euch Diejenigen, welche euch in die Geheimnisse einführen, an jenem Abend (vor der Taufnacht) hersagen lassen, — und dann will ich den Sinn der Rede des Paulus erklären; denn so wird euch auch diese deutlicher werden. S. 713 Denn nach allem Andern, was da gesprochen wird, setzen wir auch diese Worte des Apostels hinzu. Zwar wünschte ich, darüber offen zu reden, wage es aber nicht wegen Derjenigen, die in die Geheimnisse nicht eingeweiht sind; denn Diese erschweren uns die Erklärung, indem sie uns zwingen, entweder nicht offen zu sprechen, oder ihnen die Geheimnisse mitzutheilen; jedoch, ich will es versuchen, soweit es sich thun läßt, auch unter dieser Hülle mich verständlich zu machen. Nachdem wir nämlich jene geheimnißvollen und schauerlichen Worte gesprochen, und jene vom Himmel geoffenbarte Glaubensregel hergesagt haben, fügen wir am Ende — vor der Taufe — die Worte hinzu: „Ich glaube an die Auferstehung der Todten;“ und auf diesen Glauben werden wir getauft. Denn nachdem wir mit den Übrigen dieses Bekenntniß abgelegt haben, werden wir hinabgelassen in die Quelle jener heiligen Wasser. Daran erinnert nun Paulus und spricht: Wenn es keine Auferstehung gibt, warum lässest du dich taufen für die Todten? d. h. für die Leiber. Denn darum wirst du getauft, weil du glaubst, daß der todte Leib auferstehen und nicht todt bleiben werde. Du bekennest die Auferstehung von den Todten mit Worten; der Priester aber zeigt dir wie in einem Bilde, was du geglaubt und mit Worten bekannt hast, auch durch die Wirklichkeit selbst. Wann du glaubst ohne Sinnbild, dann hält er dir doch das Sinnbild vor Augen; wann du das Deinige gethan haben wirst, dann wird auch Gott dir Gewißheit verschaffen. Wie und auf welche Weise? Durch das Wasser. Denn getauft und untergetaucht werden und dann wieder hervortauchen ist ein Bild des Hinabsteigens in die Unterwelt und des Heraufsteigens aus derselben. Darum nennt auch Paulus die Taufe ein Grab, indem er spricht: „Mitbegraben denn sind wir mit ihm durch die Taufe auf den Tod.“4 Und daraus macht er denn auch das Zukünftige glaubwürdig, nämlich die Auferstehung der S. 714 Leiber; denn es ist ja weit mehr, die Sünden auslöschen, als einen Leib auferwecken. Dieses sagt Christus selber aus mit den Worten: „Was ist leichter, sagen: Dir sind deine Sünden vergeben? oder sagen: Steh auf und gehe?“5 Jenes, wollte er sagen, ist schwerer; weil ihr aber Dieses nicht glaubt, indem es euch nicht augenscheinlich ist, und weil ihr ein sichtbares Wunder, was leichter ist, für schwerer ansehet; so will ich euch auch diesen Beweis meiner Kraft nicht versagen: „Dann sprach er zu dem Gichtkranken: Steh auf, nimm dein Bett und gehe in dein Haus.“


  1. Joh. 6, 54. ↩

  2. Ebd. 3, 5. ↩

  3. Sich für die Todten taufen zu lassen. ↩

  4. Röm. 6, 4. ↩

  5. Matth. 9, 5. 6. ↩

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Commentaire sur la première épitre aux Corinthiens

1.

Voici maintenant l'apôtre attaquant un autre sujet : tantôt c'est par la conduite de Dieu, tantôt c'est par les actions mêmes des hommes auxquels il s'adresse, qu'il prouve la vérité de ses paroles. Ce n'est pas une faible preuve à l'appui de la vérité qu'on soutient, que de pouvoir produire le témoignage même des contradicteurs. Voyons donc ce que dit l'apôtre? Ou bien préférez-vous que je vous rapporte d'abord les erreurs débitées par ces malades qui parlent comme Marcion ? Je sais bien que je vagis provoquer un éclat ale rire, c'est précisément ce qui me décide à parler; je veux que vous voyiez mieux les raisons de vous préserver de cette maladie. Un catéchumène chez eux vient de mourir; que font-ils ? Sous le lit du mort, ils cachent un. vivant; cela fait , ils demandent au mort s'il veut recevoir le baptême. Le mort ne répond pas ; alors celui qui est caché en bas sons le lit, répond pour lui qu'il veut recevoir le baptême; ils arrivent ainsi à baptiser le vivant pour celui qui est mont : c'est une comédie ; tel est, sur les âmes lâches, le pouvoir du démon. Si on les prend à partie ; ils vous répondent que l'apôtre a dit : « Ceux qui sont baptisés pour les morts ». Est-ce assez ridicule ? Est-ce la peine de discuter ? En vérité, je ne le pense pas, à moins qu'il ne faille disserter avec des fous sur les paroles qu'ils font entendre dans leur délire. Il ne faut pas toutefois qu'aucun de ceux dont l'esprit est un peu simple se laisse prendre à ces extravagances, et voilà pourquoi nous allons discuter.

Si Paul avait la pensée qu'on lui prête, pourquoi Dieu a-t-il fait des menaces à celui qui ne reçoit pas le baptême ? Il n'est plus possible de manquer le baptême, grâce à cette découverte. D'ailleurs ce n'est plus la faute des morts, mais la faute des vivants. Mais maintenant, à qui le Seigneur a-t-il adressé ces paroles: « Si vous ne mangez ma chair, et si vous ne buvez mon sang, vous n'avez point la vie en vous? » (Jean, VI, 54.) Aux vivants ou aux Morts? répondez-moi. Et encore : « Si un homme ne renaît de l'eau et du Saint-Esprit, il ne peut entrer dans le royaume de Dieu». (Jean, III, V.) Si de telles pratiques sont permises, on n'a plus que faire de ta volonté de celui qui reçoit le baptême; ni du consentement du vivant ; qui empêche de transformer les païens et les Juifs en autant de fidèles; vu que les vivants, quand les autres seront défunts; s'entremettront dans l'intérêt de ces défunts? Mais c'est trop nous arrêter à enlever ces. toiles d'araignée; voyons, expliquons ce que veut dire cette expression de Paul. Qu'entend-il par là? Je veux d'abord vous rappeler , à vous qui êtes initiés aux (580) mystères, les paroles que l'on vous fait prononcer le soir de votre initiation , je vous dirai ensuite la pensée de Paul ; par ce moyen, cette pensée même sera, pour vous, plus claire. Car c'est après toutes les autres paroles que nous ajoutons ce que dit Paul en ce moment. Je voudrais être parfaitement clair, et cependant je n'ose pas tout exposer au grand jour, à cause de ceux qui ne sont pas initiés; ce sont eux qui rendent nos expositions difficiles, en nous forçant, soit de parler à mots couverts, soit de lever énoncer ce qui doit être mystères pour eux. Toutefois je parlerai, m'appliquant, autant que possible, à laisser les mystères dans l'ombre.

Après avoir prononcé ces paroles pleines de redoutables mystères, les règles des dogmes qu'il faut respecter avec crainte, les lois envoyées du ciel, nous finissons par ajouter, au moment du baptême, ces paroles que nous ordonnons de prononcer : Je crois à la résurrection des morts; et c'est dans cette foi-là que nous sommes baptisés. Ce n'est qu'après cette profession ajoutée aux autres, que nous sommes plongés dans la source de ces eaux sacrées. Voilà ce que Paul rappelait aux fidèles, quand il disait : « S'il n'y a pas de résurrection, pourquoi êtes-vous baptisés pour les morts? » ce qui veut dire, pour les corps. Car si vous êtes baptisé, c'est que vous croyez à la résurrection du corps mort, vous croyez qu'il ne reste pas mort. Quant à vous, c'est par des paroles que vous exprimez là, résurrection des morts ; mais, pour le prêtre, il a comme une image à lui, et ce que vous avez cru, ce que vous avez confessé par des paroles, cette image vous en montre la réalité. Vous croyez sans avoir de signe, et le prêtre vous donne un signe ; vous commencez par faire ce qui dépend de vous, et alors Dieu vous donne une certitude. Comment cela ? par quel moyen? Au moyen de l'eau: Le baptême, l'immersion suivie du mouvement contraire par lequel on remonte, on sort, c'est le symbole et de la descente aux enfers, et du retour. Voilà pourquoi Paul appelle encore le baptême une sépulture : « Car nous avons été ensevelis avec lui par le baptême pour la mort ». (Rom. VI, 4.) L'apôtre y trouve une preuve de la condition à venir; j'entends par là, la résurrection des corps. Le pouvoir de ressusciter le corps n'approche pas de celui qui détruit les péchés. Jésus-Christ, à ce propos, disait : « Car lequel est le plus aisé, ou de dire: Vos péchés vous sont remis; ou de dire : Emportez votre lit, et marchez? » (Matth. IX, 5, 6.) C'est le premier qui est le plus difficile; mais comme vous ne croyez pas à ce qui n'est pas évident pour vous, comme le plus facile peut vous servir, à défaut du plus difficile, à vous montrer ma puissance, je ne veux pas vous refuser même cette moindre marque. « Alors Jésus dit au paralytique : Levez-vous, emportez votre lit, et rentrez dans votre maison ».

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