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Homilien über den Brief an die Hebräer (BKV)
I.
7. Durch den Glauben bereitete Noe in heiliger Furcht, nachdem er Offenbarung erhalten über Das, was man noch nicht sah, die Arche zur Rettung seines Hauses; durch denselben verurtheilte er die Welt und ward Erbe der Gerechtigkeit, die aus dem Glauben kommt.
„Durch den Glauben,“ heißt es, „nachdem Noe Offenbarung erhalten.“ Wie der Sohn Gottes, da er von seiner Ankunft redet, die Worte gebrauchte: „In den Tagen des Noe nahmen und gaben sie Weiber zur Ehe,“1 so spricht auch Dieser. Treffend ruft er ihnen ein vergleichendes Bild ins Gedächtniß, das sie selber angeht; denn das Beispiel des Henoch war nur ein Muster des Glaubens, das des Noe aber auch eine Veranschaulichung des Unglaubens. Darin aber liegt eine vollkommene Tröstung und Aufmunterung, wenn man findet, S. 341 daß nicht allein die Treugläubigen Ehre empfangen, sondern auch die Ungläubigen das Gegentheil erfahren. Was besagen die Worte: „Durch den Glauben, nachdem Noe Offenbarung erhalten“? Was ist Das? Es war ihm vorhergesagt worden, will er sagen. Offenbarung aber nennt er die Weissagung; denn auch an einer andern Stelle sagt er: „Es war ihm vom heiligen Geiste geoffenbart worden.“2 Und wieder: „,Was sagte ihm die göttliche Offenbarung?“3 Siehst du die gleiche Ehre des heiligen Geistes? Denn wie Gott, so offenbart auch der heilige Geist. Warum aber hat er so gesprochen? Um zu zeigen, daß die Offenbarung eine Weissagung sei. „Über Das, was man noch nicht sah,“ sagt er, d. i. über den Regen. „In heiliger Furcht bereitete er die Arche.“ Die Vernunft unterstellte ein solches Ereigniß nicht; denn sie nahmen und gaben Weiber zur Ehe; die Luft erschien hell, und es waren keine Anzeichen da, und dennoch fürchtete Noe. Daher auch die Worte: „Durch den Glauben bereitete Noe in heiliger Furcht, nachdem er Offenbarung erhalten über Das, was man noch nicht sah, die Arche zur Rettung seines Hauses.“ Wie denn? „Durch denselben verurtheilte er die Welt.“* Er zeigte, daß Diejenigen, welche nicht einmal durch den Bau zur Erkenntniß kamen, der Züchtigung werth waren.
„Und ward Erbe der Gerechtigkeit, die aus dem Glauben kommt;“ d. h. dadurch erschien er gerecht, weil er Gott glaubte. Denn Dieß ist das Zeichen einer wirklich Gott ergebenen Seele, und die der Überzeugung lebt, daß Nichts wahrer sei als sein Wort, so wie auch der Unglaube das Gegentheil an den Tag legt. S. 342 Es ist aber klar, daß der Glaube die Gerechtigkeit wirkt. Denn so wie uns die Offenbarung in Betreff der Hölle zu Theil geworden, so war es auch mit Noe; und doch wurde er damals verlacht und angefeindet und verhöhnt; aber er nahm auf Nichts der Art Rücksicht.
8. 9. Durch den Glauben gehorchte Jener, der Abraham genannt wird, auszuwandern nach dem Orte, den er zum Erbe erhalten sollte, und er wanderte aus, ohne zu wissen, wohin er käme. Durch den Glauben hielt er sich im Lande der Verheißung wie in einem fremden auf, wohnend im Zelte mit Isaak und Jakob, den Miterben derselben Verheißung.
Denn wen, sage mir, sah er, den er hätte nachahmen können? Sein Vater war Heide und Götzendiener; die Propheten hatte er nicht gehört, und er wußte nicht, wohin er käme. Denn da Diejenigen, welche aus dem Judenthume gläubig geworden, auf Diese hinschauten, als hätten sich dieselben unzähliger Güter zu erfreuen gehabt, so zeigt er, daß noch Keiner Etwas erhalten hatte, daß sie noch nicht in den Besitz der Geschenke gekommen, und daß noch Keinem die Vergeltung zu Theil geworden. Jener verließ sein Vaterland und sein Haus „und wanderte aus, ohne zu wissen, wohin er käme.“ Und wie kann man sich darüber wundern, daß er sich also niederließ, da auch seine Nachkommenschaft das gleiche Loos theilte? Da er nun sah, daß die Verheissung nicht in Erfüllung ging, verzagte er nicht; denn der Herr hatte gesprochen: „Dir und deinem Samen will ich dieses Land geben.“4 Er sah den Sohn dort wohnen; und auch der Enkel fand wiederum, daß er S. 343 in fremdem Lande wohne, und er blieb standhaft. Denn in Betreff Abrahams kam Das nicht wider Erwarten so, indem sich die Verheißung bei seinen Nachkommen verwirklichen sollte, obgleich auch zu ihm gesagt wurde: „dir und deinem Samen,“ nicht aber: „durch deinen Samen dir“, sondern: „dir und deinem Samen;“ und weder er noch Isaak noch Jakob haben das Verheissene erlangt. Denn Dieser diente für Lohn, Jener aber wurde vertrieben; Der entwich aus Furcht und hatte zwar Glück im Kampfe, würde aber, hätte ihm nicht die Kraft Gottes zur Seite gestanden, großen Schaden erfahren haben. Deßhalb sagt er: „den Miterben derselben Verheissung.“ Nicht er allein, sagt er, sondern auch seine Miterben. Dann fügt er noch etwas Anderes von dem Gesagten in bestimmteren Worten hinzu: „Im Glauben sind Diese alle gestorben und haben das Verheißene nicht empfangen.“5 Hier ist es der Mühe werth, eine zweifache Frage zu stellen: einmal, wie er nach den Worten: „Henoch ist hinweggenommen worden, damit er den Tod nicht sähe, und man fand ihn nicht,“ nun spricht: „Im Glauben sind Diese alle gestorben.“ Und wieder zeigt er, nachdem er ausgesprochen: „sie haben das Verheissene nicht empfangen,“ daß Noe den Lohn zur Rettung seines Hauses empfangen habe, und daß Henoch hinweggenommen worden sei, und daß Abel noch spreche, und daß Abraham das Land erhalten habe, und sagt: „Im Glauben sind Diese alle gestorben und haben das Verheissene nicht empfangen.“ Was will er also sagen? Es ist nothwendig, vorab die erste und dann die zweite Frage zu lösen. „Im Glauben,“ sagt er, „sind sie alle gestorben.“ Das Wort „Alle“ hat er hier gebraucht, nicht weil Alle gestorben sind, sondern weil mit Ausnahme Jenes (Henoch’s) alle Diejenigen gestorben sind, von denen wir wissen, daß sie gestorben sind. Die Worte: „und haben das S. 344 Verheissene nicht empfangen“ sind wahr, denn Solches war dem Noe nicht verheissen worden.
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Commentaire de Saint Jean Chrysostome sur l'épître de Saint Paul aux Hébreux
1.
« C'est par la foi que Noé, divinement averti... » L'apôtre rappelle ici le fait dont le Fils de Dieu parle ainsi, à propos de son second avènement « Au temps de Noé, les hommes épousaient des femmes, et les femmes épousaient des maris ». (Luc, XVII, 27.) Voilà du reste un exemple que saint Paul choisit à dessein. Celui d'Enoch rappelait seulement un acte de foi, mais l'histoire de Noé montre à côté d'elle un fait d'incrédulité. La plus sûre manière de consoler et d'exciter celui qui vous écoute, c'est de lui montrer les vrais fidèles en possession du bonheur, et l'incrédule frappé d'un sort contraire. Mais pourquoi dit-il littéralement.: « Noé, par la foi, ayant reçu une réponse ?» Comprenez « prédiction » ; car réponse et prophétie sont synonymes dans l'Ecriture. Elle dit ailleurs : « Siméon avait reçu une réponse de l'Esprit-Saint » (Luc, II, 26) ; et Paul demande dans le même sens: « Que dit la réponse divine ? » (Rom. XI, 4.) Voyez, en passant, que le Saint-Esprit est Dieu : Dieu répond, mais l'Esprit Saint aussi et comme lui. Et pourquoi saint Paul a-t-il choisi ce mot pour Noé? Afin de montrer dans cette « réponse » une prophétie. — Ayant reçu réponse de ce qu'on ne voyait pas encore », c’est-à-dire, au sujet du déluge; par crainte et par précaution, « il construisit l'arche ». La raisonne lui suggérait point cette action. « Car les hommes épousaient des femmes, et les femmes des maris »; le ciel était serein, rien n'annonçait l'événement, et cependant Noé craignit; car, dit l'apôtre : « C'est par la foi que Noé, divinement averti et appréhendant ce qu'on ne voyait point encore, bâtit l'arche pour sauver sa famille ».
Que veulent dire les mots suivants : « Et en la bâtissant, il condamna le monde ? » — Qu'il le montra digne du supplice, puisque la vue de cette construction ne put porter les hommes ni à s'amender, ni même à se repentir, « et il devint héritier de la justice qui naît de la foi », comprenez : Parce qu'il crut à Dieu, il se montra,juste et saint. Car cela est comme naturel à un cœur quai aime Dieu franchement et qui regarde par là même ses paroles comme tout ce qu'il y a de plus croyable au monde; l'incrédulité fait tout le contraire. Il est évident que la foi opère la justice. Or, comme nous avons, nous, la prophétie de l'enfer, ainsi Noé avait-il aussi sa prophétie. Mais on se moquait de lui, alors; on l'accablait de mépris et de railleries; mais il n'y prêtait aucune attention.
« C'est par la foi que celui qui reçut plus tard le nom d'Abraham, obéit, en s'en allant dans la terre qu'il devait recevoir en héritage ; c'est par la foi qu'il partit sans savoir même ou il allait; c'est par la foi qu'il demeura dans la terre qui lui avait été promise, comme dans une terre étrangère, habitant sous des tentés avec Isaac et Jacob, qui devaient être avec lui héritiers de cette promesse (8, et 9) ». Quel modèle, dites-moi, Abraham put-il voir et, imiter? Né d'un père idolâtre et gentil, n'ayant point entendu dé prophètes, il ne savait même où il allait. Volontiers les Hébreux devenus chrétiens avaient les yeux fixés sur ces patriarches, supposant qu'ils avaient , été comblés des biens de ce monde. Saint Paul montre qu'aucun d'eux n'a reçu la moindre chose, que tous furent absolument privés de ce genre de salaire ; que pas un ne trouva ici-bas sa récompense. Abraham, lui, sortit même de sa patrie et (548) de ses foyers, et sortit sans savoir où il allait. Et qui s'étonnera du sort fait au père, lorsque ses fils habitèrent le monde aux mêmes conditions que lui? Il ne vit pas s'accomplir la promesse, et toutefois ne se découragea point ; Dieu avait dit : « Je te donnerai cette terre, et à ta postérité ». (Gen. XII, 7.) Abraham vit son fils toutefois y habiter précairement ; le petit-fils à son tour séjourna sur une terre étrangère, sans se troubler davantage. Abraham, pour sa part, pouvait s'attendre à cette vie nomade, puisque la promesse, embrassant sa postérité, ne devait à la rigueur avoir sa réalisation que dans l'avenir. Encore est-il vrai de dire que la promesse s'adressait aussi à lui : « A toi et à ta postérité », disait-elle, non pas à toi dans la personne de tes enfants, mais à toi et à eux. Et toutefois ni lui, ni Isaac, ni Jacob ne recueillirent le fruit de cette promesse. Jacob servit comme mercenaire; Isaac dut subir plus d'un exil ; Abraham sortit de cette terre promise, d'où la crainte le chassait, il lui fallut recouvrer ses biens à main armée; et il eût, d'ailleurs, perdu tout ce qu'il avait, si Dieu ne l'eût secouru. Cela vous explique pourquoi saint Paul a dit : « Abraham, et ceux qui devaient être avec lui héritiers de la promesse » ; et il marque mieux encore cette communauté de leurs épreuves, en ajoutant : « Tous ces saints moururent dans la foi, sans avoir reçu les biens que Dieu leur avait promis ».
Deux questions se présentent naturellement à résoudre ici. Comment, après avoir dit que Dieu enleva Enoch, pour qu'il ne vit pas la mort, de sorte qu'on ne le trouva plus, l'apôtre ajoute-t-il ensuite : « Tous ces saints mouraient?» Second problème : « Sans recevoir l'effet des promesses », dit-il ; et cependant il déclare que Noé reçut comme récompense le salut de sa famille, qu'Enoch fut enlevé de ce monde, qu'Abel parle encore; qu'Abraham reçut une terre; ce qui ne l'empêche pas de conclure que tous ces saints moururent sans avoir reçu l'effet des promesses de Dieu. Quelle est donc la pensée de saint Paul ? Il faut résoudre ces questions l'une après l'autre. « Tous », dit-il, « sont morts dans leur foi » ; l'expression «tous », ici, n'est pas absolue dans ce sens que pas un n'ait échappé à la mort; elle signifie seulement, qu'à une exception près, tous en effet l'ont subie, tous ceux dont nous savons le trépas. Quant à la réflexion : « Sans avoir reçu « l'effet des promesses », elle est vraie de tout point ; la promesse faite à Noé, n'embrassait pas un lointain avenir.