24.
S. 379 Doch wer völlig sich klar werden will über die Lösung der ganzen heiklen Frage, nehme seine Zuflucht zum nämlichen Apostel, der mahnt: „Alles, was immer ihr tut in Wort oder in Werk, (tut) im Namen unseres Herrn Jesus Christus, indem ihr Gott dem Vater durch ihn danksagt!“1 Alle unsere Worte und Werke wollen wir sonach auf Christus beziehen, der aus dem Tode Leben weckte und aus Finsternis Licht schuf. Ein kranker Leib wird bald durch warme Umschläge erwärmt, bald durch kalte abgekühlt. Und die Abwechslung in den Mitteln ist, wenn sie nach der Weisung des Arztes erfolgt, von heilsamer Wirkung; wenn sie eigenmächtig gegen seine Weisung angewendet wird, mehrt sie das Siechtum. So ist auch alles, was durch unseren Arzt Christus verordnet wird, Heil, was eigenmächtig gebraucht wird, Unheil.
Kol. 3, 17. ↩
