2. Die Krankheit der Betrübniß muß man mit Vorsicht heilen.
S. 195 Wollen wir daher die verschiedenen Kämpfe des geistigen Streites rechtmäßig auskämpfen, so müssen wir mit nicht geringerer Bedachtsamkeit auch diese Krankheit zu heilen suchen. „Denn wie der Rost dem Kleide und der Wurm dem Holze, also schadet die Traurigkeit dem Herzen des Mannes.“1 Recht anschaulich und eigenthümlich hat hiermit der heilige Geist die Macht dieses schädlichen und verderblichen Fehlers geschildert.
Sprichw. 25, 20. ↩
