10. Von dem Nutzen der Betrübniß.
S. 199 Darum dürfen wir nur in einer Beziehung die Betrübniß für nützlich erachten, wenn wir sie entweder aus Reue über unsere Sünden oder aus Verlangen nach Vollkommenheit oder durch die Betrachtung der künftigen Glückseligkeit erstreben. Von ihr sagt auch der Apostel:1 „Die Betrübniß, welche nach Gott ist, wirket Buße zu dauerhafter Seligkeit. Die Betrübniß der Welt aber wirket Tod.“
II. Kor. 7, 10. ↩
