12.
Zu dieser Darstellung war ich genötigt, damit ich Deine Taten in ihrem ganzen Verlaufe wie in einem kleinen Gemälde vor Dir aufrollte und Deinen Augen unterbreitete. Ich möchte nämlich verhüten, daß Du Gottes Barmherzigkeit und überreiche Milde zum Anlaß zu weiteren Sünden nimmst. Ich will nicht, daß Du den Sohn Gottes von neuem kreuzigst und zum Gespötte machst. Nimm Dir folgende Worte zu Herzen: „Ein Land, das den reichlich herabströmenden Regen getrunken hat und denen, die es bebauen, nützliche Pflanzen hervorbringt, empfängt Segen vom Herrn. Bringt es aber Dornen und Disteln hervor, so ist es verworfen und dem Fluche nahe, und sein Ende ist Verbrennung.“ 1
Hebr. 6, 7 f. ↩
