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Werke Theresia von Jesu (1515-1582) Berichte und Gunstbezeigungen der hl. Theresia
II. Gunstbezeigungen Gottes

49.

Einst erfreute ich mich in tiefer Sammlung jener Gesellschaft, die ich immer in meiner Seele habe; und es schien mir, Gott befinde sich in ihr gerade so, wie sich meiner Erinnerung nach der heilige Petrus ausgedrückt hat: »Du bist Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.« Denn der lebendige Gott war in der Zeit in mir. Diese Vision gleicht den anderen nicht; sie übertrifft die Kraft des Glaubens, und man kann daher nicht zweifeln, daß die Dreifaltigkeit in ganz besonderer Weise durch ihre Allgegenwart, durch ihre Macht und ihre Wesenheit in unserer Seele sich befindet. Diese Vision trägt außerordentlich viel bei zur Erkenntnis dieser Wahrheit. Als ich ganz erstaunt war über die Anwesenheit einer so erhabenen Majestät in einem so verächtlichen Geschöpfe, wie meine Seele ist, da vernahm ich die Worte: »Deine Seele ist nicht verächtlich, meine Tochter, denn sie ist geschaffen nach meinem Ebenbilde.« Ich vernahm auch noch mehrere andere Einzelheiten über die Ursache, warum Gott weit mehr seine Freude an den Seelen als an anderen Geschöpfen finde; aber es sind das so erhabene Dinge, daß man sie, obgleich sie der Verstand für den Augenblick erfaßt, doch nicht aussprechen kann.

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Übersetzungen dieses Werks
Berichte und Gunstbezeigungen der hl. Theresia

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