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Werke Martin Luther (1483-1546) Büchlein von dem Babylonischen Gefängniß der Kirchen D. Martin Luthers Büchlein von der Babylonischen Gefängniß der Kirchen, darinnen vornehmlich von der Natur, Zahl und Nutzen der Sacramenten gehandelt wird.
Von dem Sacrament der Ehe.

146.

Die Ehe wird nicht allein ohn alle Schrift für ein Sacrament gehalten, sondern aus gleichem Fürgeben, nach welchem es für ein Sacrament gerühmet wird, ist ein lauter Gespött daraus gemachet worden, darvon wir etwas melden wollen. Wir haben gesagt, daß in jedem Sacrament begriffen werde das Wort der göttlichen Verheissung, dem geglaubet soll werden von dem, der das Zeichen empfähet, und daß nicht allein das Zeichen könne ein Sacrament seyn. Nun findet man nirgend, daß der etwas Gnade bey Gott erlange, der eine Ehefrau nimmt. Es ist auch das Zeichen in der Ehe von Gott nicht eingesetzet. Dann nirgend gelesen wird, daß es von Gott gestiftet sey, darum daß es etwas sollt bedeuten; wiewol alles, so sichtbarlich gehandelt wird, mag verstanden werden von Figuren und Allegorien der unsichtbaren Dinge. Noch dennoch sind die Figuren und Allegorien nicht Sacramente, als wir von den Sacramenten reden.

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Übersetzungen dieses Werks
D. Martin Luthers Büchlein von der Babylonischen Gefängniß der Kirchen, darinnen vornehmlich von der Natur, Zahl und Nutzen der Sacramenten gehandelt wird.

Inhaltsangabe

Theologische Fakultät, Patristik und Geschichte der alten Kirche
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