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Works John Chrysostom (344-407) In epistulam ad hebraeos argumentum et homiliae 1-34

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Homilien über den Brief an die Hebräer (BKV)

IV.

Auch wir sollen Dieß lernen, damit wir nicht, wenn wir hören, daß Jemand weder Heide noch Jude sei, gleich glauben, er sei nun ein Christ; sondern wir sollen auch alles Andere prüfen, da auch die Manichäer und alle S. 148 Häretiker diese Maske anzogen, um so die Einfältigeren zu täuschen. Haben wir aber geübte Sinne der Seele, das Gute und Böse zu unterscheiden, dann werden wir Solche zu durchschauen vermögen. Wie aber werden unsere Sinne geübt? Durch fleissiges Anhören und durch die Einsicht in die heilige Schrift. Denn wenn wir uns den Irrthum derselben vorführen, und du hörst heute denselben und morgen und gewinnst die Überzeugung, daß er nicht stichhaltig sei, so hast du die volle Einsicht gewonnen, die vollständige Erkenntniß erlangt; und hast du dieselbe nicht heute erlangt, so wirst du sie morgen gewinnen.“ „Die,“ sagt er, „geübte Sinne erlangt haben.“ Siehst du, daß unser Gehör sich bilden muß durch die göttlichen Vorträge, damit nicht eine fremde Sprache zu uns dringe! „Geübt,“ sagt er, „zu unterscheiden,“ d. h. erfahren sein. Dieser sagt, es gebe keine Auferstehung; Jener hofft Nichts von Dem, was zukünftig ist; ein Anderer spricht von einem anderen Gott; wieder ein Anderer sagt, er habe von Maria seinen Ursprung. Sieh’ aber sogleich, wie sie alle aus Maßlosigkeit fehlten, indem die Einen zu viel, die Andern zu wenig hatten! So finden wir beispielshalber zuerst die Häresie des Marcion, welche einen andern Gott einführte. Siehe da das Zuviel! Dann kommt die Irrlehre des Sabellius, die da erklärt, daß der Vater und der Sohn und der heilige Geist eine Person seien. Ferner die Häresie des Marcellus und des Photinus, die Dasselbe vorbrachte. Dann die des Paulus von Samosata, welche behauptet, er habe von Maria seinen Ursprung empfangen. Dann die Irrlehre der Manichäer, als die neueste von allen. Nach diesen die Häresie des Arius, wiewohl es noch andere gibt. Wir aber haben einfach darum den Glauben empfangen, daß wir nicht genöthiget werden, uns um zahllose Häresien bis zum Überdruß zu bekümmern, sondern um uns, falls sich Jemand beikommen ließe, jenem Etwas beizufügen oder davon fallen zu lassen, von der Fälschung überzeugen zu können. Denn gleichwie Diejenigen, welche Regeln geben, S. 149 nicht zu unzähligen Abmessungen zwingen, sondern das Gegebene genau zu beachten befehlen, so verhält es sich auch mit den Glaubenswahrheiten. Aber Niemand will sich an die heilige Schrift halten; würden wir aber darauf achten, so blieben wir nicht nur selbst vor Verführung bewahrt, sondern würden auch schon Verirrte befreien und den Gefahren entreissen. Denn ein tapferer Soldat ist nicht bloß im Stande, sich selber zu schützen, sondern vermag auch seinen Nebenmann zu schirmen und ihn vor Feindesschaden zu bewahren. Nun aber sind Manchen die heiligen Schriften gar nicht bekannt, und doch hat der heilige Geist so Vieles gethan, daß sie bewahrt bleiben. Und schauet bis zum Anfang hinauf, damit ihr Gottes unaussprechliche Menschenfreundlichkeit kennen lernet! Er hat den seligen Moses erleuchtet, die Tafeln geschrieben; er hat ihn vierzig Tage auf dem Berge behalten und dann eben so viele Tage, um das Gesetz zu geben.1 Darnach sandte er die Propheten, welche unsägliche Leiden erduldet haben. Es kam der Krieg, und die Feinde führten Alle fort und machten sie nieder; die Bücher wurden verbrannt. Dann erleuchtete er wieder einen anderen Wundermann, ich meine den Esdras, und bewirkte, daß sie aus den Überbleibseln zusammengestellt wurden. Darauf sorgte er, daß sie von den Siebenzig (Septuaginta) übersetzt wurden. Sie übersetzten sie. Es erschien Christus; er nimmt sie an, und die Apostel verbreiten sie unter alle Völker. Christus that Zeichen und Wunder. Was dann? Nach solchen Thaten schrieben auch die Apostel, wie auch Paulus sagt: „Es ist nämlich zur Warnung geschrieben für uns, die wir in den letzten Zeiten leben.“2 Und Christus sagt: „Ihr irret und verstehet die Schrift nicht.“3 Und wieder sagt Paulus: „Daß wir durch die Geduld und den Trost aus der Schrift die Hoffnung haben.“4 Und S. 150 wieder: „Jede von Gott eingegebene Schrift ist nützlich.“5 Und: „Das Wort Christi wohne reichlich in euch.“6 Und der Prophet spricht: „In seinem Gesetze betrachtet er Tag und Nacht.“7 Und wieder an einer anderen Stelle: „Jegliches deiner Worte sei nach dem Gesetze des Allerhöchsten!“8 Und wieder: „Wie süß sind meinem Gaumen deine Aussprüche (er sagt nicht: meinen Ohren, sondern: meinem Gaumen), über Honig und Honigseim meinem Munde.“9 Und Moses: „Du sollst,“ sagt er, „sie betrachten, wenn du aufstehest, wenn du sitzest, wenn du dich niederlegst.“10 Darum sagt auch Paulus in seinem Briefe an Timotheus: „Damit gib dich ab, Dieses nimm zu Herzen!11 Und man könnte Unzähliges hierüber sagen; und doch gibt es nach all Diesem Manche, die von den heiligen Schriften Nichts wissen. Darum kommt auch bei uns nichts Gesundes und Heilsames zu Stande. Denn wollte Jemand die Kriegskunst erlernen, so müßte er die Gesetze dieser Kunst studiren; oder wollte Jemand das Seewesen oder die Baukunst oder irgend etwas Anderes kennen lernen, so müßte er sich das auf diese Kunst Bezügliche aneignen: hier aber ist von einem solchen Bestreben Nichts zu bemerken, und doch erheischt diese Wissenschaft eine große Wachsamkeit. Daß aber hier die Rede ist von einer Kunst, die erlernt sein will, erhellt aus den Worten des Propheten, der da spricht: „Kommet, ihr Kinder, höret auf mich; die Furcht des Herrn will ich euch lehren.“12 In Wahrheit also muß die Furcht Gottes erlernet werden. Wiederum sagt er: „Wer ist der Mensch, der das Leben liebt?“ Er meint das jenseitige Leben. Und wieder: „Bewahre deine Zunge vom Bösen und deine Lippen, daß sie nicht Trug reden! Weiche vom Bösen und thue das Gute; suche den Frieden und jage ihm nach!“ Wisset ihr nun, welcher Prophet Dieses S. 151 gesagt hat oder welcher Geschichtschreiber, Apostel oder Evangelist? Ich glaube nicht, es müßten denn deren Wenige sein. Und eben Diesen wird, wenn wir ein anderwärtiges Zeugniß anführen, wie euch Dasselbe begegnen. Denn sieh’, ich werde dieselbe Rede, nur in anderer Weise, vorbringen: „Waschet, reiniget euch, thuet euere bösen Gedanken von meinen Augen; lernet Gutes thun, suchet, was recht ist; bewahre deine Zunge vom Bösen und thue das Gute; lernet das Gute üben!“13 Wisset ihr nun, wo diese Stellen sich finden? Ich glaube nicht; oder nur Wenige wissen es. Und doch habt ihr in jeder Woche darüber zwei oder drei Vorlesungen; und wenn der Lektor hinaufgestiegen, nennt er zuerst den Verfasser des Buches, diesen oder jenen Propheten oder Apostel oder Evangelisten, und dann hält er seinen Vortrag, so daß euch das Ganze deutlicher wird, und ihr nicht allein den Text wisset, sondern auch den Grund des Geschriebenen erfahret, und wer der Verfasser desselben ist. Aber Alles umsonst, Alles vergeblich; denn all euer Sorgen wird für’s Zeitliche vergeudet, und von Dem, was das Geistige angeht, ist keine Rede. Daher fehlt auch diesem der erwünschte Fortgang, und finden sich bei jenem so viele Mißlichkeiten. Denn Christus sagt: „Suchet zuerst das Reich Gottes, so wird euch dieses Alles zugegeben werden!“14 Dieses soll also als Beigabe zugetheilt werden; wir aber verkehren die Ordnung und suchen die Erde sammt ihren Gütern, als wenn die himmlischen Güter die Zugabe wären. Aber darum haben wir weder die einen noch die andern. Werden wir deßhalb doch nüchternen Sinnes und beleben wir in uns das Verlangen nach den zukünftigen Gütern, und wir werden so auch dieser (der zeitlichen) theilhaftig werden; denn es kann nicht anders sein, als daß Derjenige, welcher Das, was Gottes ist, anstrebt, auch Das erlange, was zeitlich ist; denn die Wahrheit selbst hat diesen Ausspruch gethan. S. 152 Handeln wir also nicht anders, sondern halten wir fest an dem Rathe Christi, damit wir nicht Alles verlieren! Gott aber ist mächtig, uns zu erschüttern und zu bessern in Christus Jesus, unserem Herrn, dem mit dem Vater und dem heiligen Geiste sei Ruhm, Macht und Ehre und Anbetung jetzt und alle Zeit und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen. S. 153


  1. Ex 32ff ↩

  2. 1 Kor 10,11 ↩

  3. Mt 22,29 ↩

  4. Röm 15,4 ↩

  5. 2 Tim 3,16 ↩

  6. Kol 3,16 ↩

  7. Ps 1,2 ↩

  8. Ekkli 9,23 ↩

  9. Ps 18,11 ↩

  10. Dtn 6,7 ↩

  11. 1 Tim 4,15 ↩

  12. Ps 33,12-14 ↩

  13. Is 1,16.17 ↩

  14. Mt 6,33 ↩

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Commentaire de Saint Jean Chrysostome sur l'épître de Saint Paul aux Hébreux

4.

Et nous aussi, instruisons-nous, En apprenant que cet homme n'est ni gentil, ni juif, n'allez pas en conclure qu'il est chrétien. Car les manichéens et les hérétiques de toutes sortes ont pris le masque du christianisme pour tromper les âmes simples. Mais, si nous sommes exercés à distinguer le bien du mal, nous pourrons appliquer ici notre discernement. Or quels moyens avons-nous de nous exercer? Nous n'avons qu'à écouter sans cesse la parole de Dieu, et qu'à nous fortifier dans la connaissance de l'Ecriture sainte. Quand nous vous aurons mis devant les yeux l'égarement de ces hérétiques, quand aujourd'hui vous aurez entendu parler de leurs erreurs, quand demain vous serez convaincu de la fausseté de leurs doctrines, il ne vous restera plus rien à apprendre, il ne vous , restera plus rien à connaître, et si aujourd'hui, vous ne comprenez pas; vous comprendrez demain. « Ceux », dit-il, « dont les sens sont exercés ». Voyez-vous comme nos oreilles doivent s'habituer à ces enseignements divins, pour se refuser à entendre des doctrines étrangères? « Nous devons être exercés », dit l'apôtre, « à discerner le bien et le mal »; c'est-à-dire, que nous de vous être habiles à distinguer l'un de l'autre. L'un ne croit pas à la résurrection ; l'autre ne croit pas à la vie future ; un autre dit qu'il y a un autre Dieu ; un autre dit que Jésus-Christ tire son principe de Marie. Voyez comme tous ces hérétiques sont tombés dans l'erreur, faute de garder une; juste mesure. Les uns ont été trop loin; les autres se sont arrêtés en route. En voulez-vous un exemple ? C'est Marcion qui .a donné le signal de l'hérésie. Il a introduit un autre Dieu qui n'existe pas; il est allé trop loin. Voici venir après lui Sabellius qui prétend, que le Père, le Fils et le Saint-Esprit rie font qu'une seule et même personne. Puis c'est l'hérésie de Marcellus et de Photin qui prêchent la même doctrine. Puis c'est l`hérésie de Paul de Samosate qui avance que Dieu n'a commencé à exister qu'en- sortant du sein de Marie. C'est ensuite l'hérésie des manichéens, qui vient après toutes les autres. Et puis c'est Arius; et puis ce sont d'autres hérésies encore.

C'est pour cela que nous avons. reçu la foi, c'est afin que nous ne soyons pas obligés de nous jeter dans ces hérésies saris nombre ; c'est afin que, nous n'en soyons pas le jouet et les victimes; c'est afin que nous regardions comme faux tout ce qu'on pourrait ajouter ou retrancher aux articles de la foi. Ceux qui admettent les mesures légales ne sont pas obligés de recourir laborieusement à une foule de poids et de mesures arbitraires; ils veulent que l'on s'en tienne aux mesures établies; il en est de même pour nos dogmes. Mais on ne veut pas faire attention aux saintes Ecritures. Si nous y faisions attention, non-seulement, nous ne tomberions point dans l'erreur, mais nous délivrerions les hommes abusés et nous les tirerions du péril. Un brave soldat, en effet, n'est pas bon pour lui seul ; il sait défendre le camarade qui est près de lui et le soustraire aux coups de l'ennemi. Mais aujourd'hui on ne connaît pas les saintes Ecritures, malgré toutes les précautions prises par le Saint-Esprit pour que ce dépôt conservé. Remontez jusqu'aux premiers temps, et apprenez à connaître l'ineffable bonté de Dieu. C'est lui qui a inspiré Moïse, qui a fait graver ses commandements sur les tables de la loi, qui l’a retenu à cet effet quarante jours sur la montagne; qui l'y a retenu quarante jours encore pour publier sa loi. (Exod. XXIII.) Puis il a envoyé des prophètes qui ont subi des épreuves sans nombre. Voilà la guerre allumée, les prophètes morts; les livres brûlés! Dieu inspire un autre législateur admirable Esdras, pour exposer sa loi et pour en rassembler les débris. Puis il l'a fait interpréter par les Septante.

Le Christ arrive, il prend les tablettes de la loi, les apôtres vont la publier partout. Le Christ fait (491) des signes et des miracles. Qu'arrive-t-il ensuite?, Après tant de soins, tant de précautions, les apôtres, à leur tour, se mettent à l'oeuvre, comme dit Paul: «Toutes ces choses ont été écrites pour notre instruction, à nous autres, qui nous trouvons à la fin des siècles ». (I Cor. X, 11.) Et le Christ disait : « Vous vous trompez, parce que vous ne connaissez pas les Ecritures ». (Matth. XXII, 29.) Et Paul disait encore : « C'est dans notre résignation et dans les paroles consolantes des saintes Ecritures que nous avons confiance » (Rom. XV, 4) ; et ailleurs : « L'Ecriture sainte, ce livre si utile, est d'un bout à l'autre une inspiration divine. (II Tim. III, 16.) Que la parole du « Christ habite en vous et remplisse vos âmes ». (Col. III, 16.) Et le Prophète dit : « Il méditera la loi, nuit et jour ». (Ps. I, 2.) Et il dit ailleurs : « Ne vous lassez pas d'expliquer la loi de l'Etre suprême ». (Ecclés. IX, 23.) Et il dit encore : « Que vos paroles sont douces pour mon palais ! » (Il ne dit pas: pour mes oreilles, mais « pour mon palais). Je les trouve plus douces que le miel ». (Ps. XVIII, 11.) Et Moïse dit aussi : « Méditez les saintes Ecritures, en vous levant, en vous reposant, en vous couchant ». (Deut. VI, 7.) C'est ce que dit encore saint Paul dans son épître à Timothée : « Appesantissez-vous sur les saintes Ecritures et méditez-les ». (I Tim. IV, 15.) On pourrait s'étendre à l'infini sur ce chapitre. Et après tout cela pourtant, il y a des gens qui n'ont pas ;la moindre idée de l'Ecriture sainte. Aussi ne connaissons-nous ni les saines doctrines, ni la justice, ni notre intérêt. Pourtant si l'on veut connaître l'art militaire, il faut en apprendre les règles: Si l'on veut connaître la politique, la science du forgeron ou toute autre, il faut apprendre. Eh bien ! pour acquérir la science qui nous occupe, on ne fait rien de semblable, et cependant il faut bien des veilles pour l'acquérir. Si vous voulez le savoir, écoutez cette parole du Prophète : «Venez, mes enfants, écoutez-moi, et je vous enseignerai la crainte de Dieu ». (XXXIII, 12, 14.) La crainte de Dieu est donc une chose qui s'apprend. Puis il est dit : « Quel est l'homme qui veut vivre? » vivre de la vie d'en-haut. Et ailleurs : « Ne souillez point votre langue; que vos lèvres ne laissent point échapper de paroles perfides ; détournez-vous du mal et faites le bien ; recherchez la paix ». Savez-vous quel est le prophète, l'historien, l'apôtre ou l'évangéliste qui a dit cela? Je crois que, parmi vous, il en est peu qui le sachent; et ces quelques hommes qui le savent seraient à leur tour en défaut, si je leur citais un autre passage. Tenez, voici la même pensée exprimée en d'autres termes : « Lavez vos souillures, soyez purs, faites disparaître de devant mes yeux cette perversité que j'aperçois dans vos âmes ; apprenez. à faire le bien ; recherchez la justice . ne souillez point votre langue et faites le bien ; oui, apprenez à faire le bien ». (Is. I, 16, 17.) Voyez-vous comme la vertu a besoin d'être enseignée? Plus haut, nous lisons : « Je vous enseignerai la crainte de Dieu ». Ici nous lisons : « Apprenez à faire le bien ». Savez-vous d'où ces paroles sont tirées? Peu d'entre vous le savent, à ce que je crois. Et pourtant voilà des choses que nous vous lisons deux ou trois fois par semaine. Et, quand le lecteur arrive, il commence par citer le livre dont il cite un fragment : c'est tiré de tel Prophète, de tel apôtre, de tel évangéliste. Il vous le dit, pour vous faire mieux remarquer et retenir le passage, pour que vous en connaissiez la lettre , l'esprit et l'auteur. Mais toutes ces attentions sont peine perdue; vous ne pensez qu'à la vie présente, sans tenir aucun compte des choses spirituelles. Voilà pourquoi les événements même de cette vie présente ne sont pas conformes à ce que vous souhaitez; voilà pourquoi vous trouvez tant d'écueils sous vos pas. Le Christ ne dit-il pas : « Demandez le royaume de Dieu et vous obtiendrez avec lui tout le reste » (Matth. VI, 33) ; c'est-à-dire, que nous obtiendrons ;tout le reste par-dessus le marché. Mais nous intervertissons cet ordre ; c'est la terre que nous cherchons, et avec elle, tous les biens terrestres, comme si les autres nous devaient être donnés par surcroît Aussi n'avons-nous ni les uns ni les autres. Revenons donc enfin à la raison et désirons les biens à venir; avec eux, les autres nous arriveront. Car, lorsqu'on recherche les choses de Dieu; on obtient aussi nécessairement les biens terrestres, s'il faut en croire la vérité éternelle dont ce sont là les paroles. Recherchons donc les choses de Dieu, pour ne pas tout perdre. Dieu peut nous toucher et nous rendre meilleurs, par la grâce de Jésus-Christ Notre-Seigneur, etc.

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