7.
S. 55 Laßt uns darum hienieden eintauschen die nutzbringende Bedrängnis des Fleisches für die Qualen der unvergänglichen Strafen. Denn durch geringe Mühe zur Enthaltung von der Welt werden wir uns vor den Feuerflammen und den schrecklichen Blitzen der Hölle bewahren; durch ein wenig Wachen für das Gebet werden wir uns retten vor den überströmenden Feuerbächen; durch ein wenig nutzbringende Trauer werden wir uns erretten von den furchtbaren Flammen und von den Bissen der Giftzähne der Schlangen. Durch Weinen und Seufzen hienieden werden wir uns dort retten vor den bitteren Peinen und der dunklen Finsternis; durch ein wenig Weinen und Tränenvergießen hienieden werden wir uns erretten vor immerwährendem Weinen und beständigem Seufzen dort. Für eine geringe Buße hienieden werden wir uns dort retten vor Finsternis und Dunkel, vor einem bitteren Tode und ewiger Schmach.
