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Damit es aber nicht den Anschein hat, als könnten wir nichts erwidern und übergingen deshalb absichtlich die Haupteinwürfe des Celsus, so haben wir uns entschlossen, eine jeder seiner Aufstellungen nach Kräften zu widerlegen, wobei wir jedoch auf den im Wesen der Dinge begründeten Zusammenhang und ihre Abfolge keine Rücksicht nehmen, sondern uns lediglich an S. 56 die Reihenfolge halten wollen, in der Celsus in seinem Buche seine Einwürfe vorbringt. Wir wollen also nun sehen, was er zur Bekämpfung der Tatsache, dass "der Heilige Geist in Gestalt1 einer Taube gleichsam körperlich von dem Heiland gesehen worden ist", anführen kann. Es ist aber sein Jude, dem gegenüber wir Jesus als unseren Herrn bekennen, und der zu ihm noch folgende Worte spricht: "Als du dich", sagt er, "bei Johannes badetest, da behauptest du, dass die Gestalt eines Vogels aus der Luft über dich hingeflogen sei." Dann stellt sein Jude folgende Fragen; "Welcher glaubwürdige Zeuge hat diese Gestalt gesehen, oder wer hat eine Stimme vom Himmel gehört, der dich für den Sohn Gottes erklärte?2 Außer dass du es sagst und noch eines einzigen von denen herbeibringst, die mit dir zugleich bestraft worden sind?"3
