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Kirchengeschichte (BKV)
2. Kap. Zusammenfassende Belehrung über die Präexistenz und Gottheit unseres Erlösers und Herrn, des Gesalbten Gottes.
Da von der doppelten Natur (τρόπος) Christi die eine, durch welche er als Gott erkannt wird, dem Haupte des Körpers gleicht, die andere, in der er um unseres Heiles willen ein gleich uns leidender Mensch geworden ist, mit den Füßen verglichen werden kann, so dürfte die folgende Ausführung nur dann korrekt sein, wenn wir in der Darstellung seiner ganzen Geschichte von dem Wichtigsten und Bedeutendsten, was gesagt werden kann, ausgehen. Auf solche Weise wird sowohl das ehrwürdige Alter als auch die Göttlichkeit des Christentums denen klar, welche es für eine Neuerung und etwas Fremdartiges halten, das erst gestern und nicht schon früher in die Erscheinung getreten sei.
Keine Schrift könnte eine genügende Beschreibung der Abstammung, der Würde, des Wesens, der Natur Christi geben. Daher sagt der Heilige Geist in den Prophetenschriften: „Wer wird sein Geschlecht aufzählen?“1 Denn niemand hat den Vater gekannt außer der Sohn, und wiederum hat nie jemand den Sohn richtig erkannt außer allein der Vater, der ihn erzeugt hat.2 Wer außer dem Vater sollte das Licht, das vor der Welt war, die vor der Zeit erkennende und wesenhafte Weisheit, den lebenden göttlichen Logos, der am Anfange bei dem Vater war, vollkommen erkennen, ihn, den zuerst und allein vor jedem sichtbaren und unsichtbaren Gebilde und Geschöpfe Erzeugten Gottes, den obersten Führer des himmlischen, unsterblichen Geisterheeres, den „Engel des großen Ratschlusses“,3 den Vollbringer des verbor- S. 19 genen väterlichen Willens den, der mit dem Vater das Weltall erschaffen hat und die zweite Ursache der Welt nach dem Vater ist, den wahren, eingeborenen Sohn Gottes, den Herrn, Gott und König aller Geschöpfe, der die Herrschaft und die Herrlichkeit zugleich mit der Gottheit, der Macht und Ehre vom Vater erhalten hat?In der geheimnisvollen Lehre der Schrift über seine Gottheit heißt es nämlich; „Im Anfange war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort; alles wurde durch dasselbe erschaffen, und ohne dasselbe ist nichts erschaffen worden.“4 Und der große Moses, der älteste aller Propheten, gibt, da er, vom göttlichen Geiste erleuchtet, das Wesen und die Ausgestaltung des Weltalls beschreibt, die Lehre, der Weltbildner und Schöpfer des Alls habe eben Christus und keinem anderen als seinem offenbar göttlichen und eingeborenen Logos die Erschaffung der niederen Wesen (ὑπερβεβηκότα) überlassen und sich mit ihm über die Schöpfung des Menschen besprochen. Er berichtet: „Gott sprach: Lasset uns den Menschen machen nach unserem Bilde und Gleichnisse!“5 Die gleiche Ansicht vertritt noch ein anderer Prophet, indem er in seinen Psalmen über Gott verkündet: „Er sprach, und es wurde erschaffen; er befahl, und es wurde gebildet.“6 Hiermit deutet er an, daß der Vater und Schöpfer als der Allbeherrscher mit königlichem Winke befiehlt, und daß der göttliche Logos, derselbe, der von uns verkündet wird, als der zweite nach ihm, den väterlichen Befehlen gehorcht. Schon von Beginn des Menschengeschlechtes an haben alle, welche sich bekanntlich durch Gerechtigkeit und die Tugend der Frömmigkeit ausgezeichnet haben, nämlich gleich dem großen Diener Moses zunächst schon vor ihm Abraham und seine Kinder und alle, die nach ihm als Gerechte und Propheten gelebt haben, den göttlichen Logos mit den reinen Augen des Geistes erkannt und ihm als Sohn Gottes die gebührende Ehrfurcht erwiesen. Keines- S. 20 wegs ließ Abraham von der Anbetung des Vaters ab, wodurch er für alle zum Lehrer der Erkenntnis des Vaters geworden ist. Gott der Herr erschien, wie es heißt,7 als einfacher Mensch dem Abraham, da er unter der Eiche Mambre saß. Abraham fiel sofort, obwohl er mit seinen Augen nur einen Menschen sah, nieder, betete ihn als Gott an, flehte zu ihm als Herrn und gestand, daß er ihn erkenne, mit den Worten: „Herr, der du die ganze Erde richtest, stehe vom Urteile ab!“8 Da nun kein vernünftiger Mensch annimmt, daß das unerzeugte und unveränderliche Wesen Gottes, des Allherrschers, sich in die Gestalt eines Mannes verwandelt habe oder in der Gestalt eines Geschöpfes die Augen täusche oder daß die Schrift hier gar Falsches berichte, da aber Gott, der Herr, der die ganze Erde richtet und das Urteil fällt, in menschlicher Gestalt erschien, wer anders als allein der von ihm ausgehende Logos kann darunter verstanden werden? Denn an die erste Ursache der Welt zu denken, ist nicht gestattet. Vom Logos heißt es in den Psalmen: „Er entsandte sein Wort und heilte sie und bewahrte sie vor dem Untergange.“9 Ganz deutlich verkündet Moses diesen zweiten Herrn nach dem Vater mit den Worten: „Der Herr ließ über Sodoma und Gomorrha Schwefel und Feuer regnen vom Herrn.“10 Als derselbe dem Jakob in Menschengestalt erschien, bezeichnet ihn die göttliche Schrift als Gott; denn er sagt zu Jakob: „Nicht mehr soll dein Name Jakob heißen, sondern Israel soll dein Name sein; denn mit Gott hast du gerungen.“11 Auch nannte Jakob den Namen jenes Ortes „Erscheinung Gottes“, indem er bemerkte: „Ich sah Gott von Angesicht zu Angesicht, und meine Seele wurde gerettet.“12 Nicht dürfte man etwa bei diesen von der Schrift erwähnten Gotteserscheinungen an untergeordnete Engel oder Diener Gottes denken; denn wenn einer von diesen den Menschen erscheint, dann drückt sich S. 21 die Schrift nicht unklar aus, sondern erklärt, wie sich leicht durch tausend Zeugnisse bestätigen läßt, ausdrücklich, daß nicht Gott und nicht der Herr, sondern Engel gesprochen hätten. Als Josue, des Moses Nachfolger, den Logos auch nicht anders als in menschlichem Aussehen und Auftreten sah, nannte er ihn, da er Führer der himmlischen Engel und Erzengel und der überirdischen Mächte und Kraft und Weisheit des Vaters ist und er nach ihm mit der Herrschaft und Gewalt über alles betraut worden war, den obersten Führer der Mächte des Herrn. Es steht nämlich geschrieben: „Es geschah, als Josue in Jericho war, da blickte er auf und sah vor sich einen Menschen stehen, in dessen Hand ein gezücktes Schwert war. Josue trat zu ihm und fragte ihn: ‚Bist du einer der Unsrigen oder einer der Feinde?’ Jener entgegnete: ‚Der vor dir jetzt erschienen ist, ist der oberste Führer der Mächte des Herrn.’ Da fiel Josue auf sein Angesicht auf die Erde nieder und sprach zu ihm: ‚Mein Herr, was befiehlst du dem Knechte?’ Und der oberste Führer des Herrn antwortete Josue: ‚Löse deine Schuhe von deinen Füßen; denn der Ort, auf dem du stehst, ist heilig!’“13 Aus der Gleichheit der Worte kann man entnehmen, daß jene Person niemand anderer ist als der, welcher zu Moses gesprochen hatte, dem gegenüber sich die Schrift derselben Worte in gleicher Lage bedient; „Da der Herr sah, daß Moses komme, zu schauen, rief er ihm aus dem Dornstrauch entgegen: ‚Moses, Moses!’ Dieser fragte: ‚Was gibt es?’ Und er antwortete: ‚Nähere dich nicht! Löse deine Schuhe von deinen Füßen! Denn der Ort, auf dem du stehst, ist heilige Erde.’ Und er fuhr fort: ‚Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks, der Gott Jakobs.’“14 Daß es tatsächlich ein Wesen gibt, welches schon vor der Welt lebte und war und welches als Wort Gottes und sich offenbarende Weisheit dem Vater und dem Gott des Alls bei der Erschaffung aller gewordenen S. 22 Dinge behilflich war, lehren nicht nur die angeführten Beweise, sondern auch der eigene Mund der Weisheit selbst, welche durch Salomon klar und deutlich folgende Geheimnisse über sich offenbart: „Ich, die Weisheit, habe mich im Zelte der Klugheit und Erkenntnis niedergelassen, und die Einsicht habe ich zu Rate gerufen. Durch mich regieren die Könige und erlassen die Herrscher ihre Gesetze. Durch mich sind die Großen groß und herrschen die Mächtigen über die Erde.“15 Die Weisheit fügt noch bei: „Der Herr hat mich am Anfange seiner Wege für sein Werk erschaffen; vor der Zeit hat er mich gegründet. Im Anfange, vor Erschaffung der Erde, ehe noch die Wasserquellen hervorsprudelten, ehe noch die Berge aufgestellt wurden, vor allen Hügeln erzeugte er mich. Als er den Himmel bereitete, war ich bei ihm, und als er unter dem Himmel die Quellen sicherte, war ich bei ihm, um zu ordnen. Ich war es, mit dem er sich täglich freute. In seiner Gegenwart freute ich mich zu jeder Zeit, da er sich ergötzte an der Vollendung der Erde.“16 Daß der göttliche Logos präexistierte und daß er, wenn auch nicht allen, so doch einzelnen erschienen ist, diese Tatsache haben wir in Kürze festgestellt.
Der Grund, warum der göttliche Logos nicht wie jetzt, so auch schon früher allen Menschen und allen Völkern verkündet wurde, dürfte sich aus folgendem ergeben: Das frühere Leben der Menschen war noch nicht fähig, Christi Lehre, die voll Weisheit und Kraft ist, zu erfassen. Der erste Mensch hatte gleich am Anfange nach seinem ersten seligen Dasein das göttliche Gebot gering geachtet, war deshalb in dieses sterbliche, leidenvolle Leben geraten und hatte gegen die frühere Seligkeit in Gott diese verfluchte Erde eingetauscht. Seine Nachkommen, welche unsere ganze Erde bevölkerten, waren, von dem einen und anderen abgesehen, noch viel schlimmer geworden und hatten ein tierisches Dasein und ein widernatürliches Leben geführt. Ja sie hatten nicht ein- S. 23 mal an Städte und Staaten, an Künste und Wissenschaften gedacht. Von Gesetzen und Verordnungen, von Tugend und Philosophie hatten sie nicht einmal eine Idee. Als Nomaden hatten sie gleich Wilden und Barbaren in der Wüste gelebt. Da sie durch das Übermaß freigewollter Bosheit die natürlichen Verstandesanlagen und die vernunftgemäßen, zarten Keime des menschlichen Herzens vernichtet hatten, hatten sie sich allen möglichen Schändlichkeiten ganz und gar hingegeben, so daß sie einander zugrunde richteten, einander mordeten, gelegentlich zu Menschenfressern wurden, sich zum Kriege gegen Gott und zu den allbekannten Kämpfen mit den Riesen erkühnten, daran dachten, die Erde zum Bollwerk gegen den Himmel zu machen, und sich in ihrem wahnsinnigen, maßlosen Hochmut anschickten, den Herrn der Welt selbst zu bekriegen. Wegen dieses Verhaltens bestrafte sie der allwissende Gott durch Überschwemmungen und rächte sich an ihnen wie an einem über die ganze Erde sich erstreckenden Urwald durch Feuer. Er schlug sie durch anhaltende Hungersnot, durch Pest und Krieg und durch Blitz und Ungewitter, sie durch bittere Strafen vor schrecklicher, schlimmster Seelenkrankheit bewahrend. Damals, als beinahe alle Menschen vom starken Schwindel der Bosheit erfaßt waren und fast alle Menschenseelen wie von einem furchtbaren Rausch verfinstert und betäubt wurden, erschien die erstgeborene und ersterschaffene (πρωτόκτιστος) Weisheit Gottes, der präexistierende Logos selbst im Übermaße seiner Menschenliebe bald den niederen Geschöpfen in Engelsgestalt, bald dem einen und anderen der alten Gottesfreunde in eigener Person als erlösende Gotteskraft eben in Menschengestalt, weil es nicht anders möglich war. Erst als nun durch diese Gottesfreunde die Samen der Gottesfurcht in die Masse getragen wurden und aus den alten Hebräern auf Erden ein ganzes Volk der Gottesfurcht erstand, erst als der Logos dieser noch an alten Gewohn- S. 24 heiten hängenden Volksmasse durch den Propheten Moses Vorbilder und Symbole eines geistigen Sabbates und einer (geistigen) Beschneidung und Hinweise auf andere erhabene Lehren gab, ohne aber schon in die Geheimnisse selbst einzuführen, erst als durch das Bekanntwerden der jüdischen Gesetze, welche gleich einem Wohlgeruch unter die ganze Menschheit drangen, infolge der Bemühungen von Gesetzgebern und Philosophen, die überall auftraten, zahlreiche Völker gesitteter wurden, ihr wilder, roher, tierischer Sinn sich in Sanftmut verwandelte und sie in aufrichtigem Frieden freundschaftlich miteinander verkehrten,17 erst jetzt, zu Beginn des römischen Kaiserreiches, erschien allen übrigen Menschen und den Heiden des ganzen Erdkreises, da sie vorbereitet und bereits fähig waren, die Erkenntnis des Vaters anzunehmen, derselbe Lehrer der Tugenden, der Diener des Vaters in allem Guten, der erhabene und himmlische Logos Gottes, in Menschengestalt, ohne jedoch unsere körperliche Natur in etwas zu ändern. Jetzt erst wirkte und litt er, wie es die Prophezeiungen verkündet hatten, indem sie erklärten, es werde jemand, der Mensch und Gott zugleich ist, öffentlich auftreten, wunderbare Werke verrichten und sich allen Völkern als Lehrer der Verehrung des Vaters erweisen, und indem sie seine wunderbare Geburt, seine neue Lehre, das Außerordentliche seiner Taten, ferner die Art seines Todes, seine Auferstehung von den Toten und schließlich seine wunderbare Himmelfahrt prophezeiten. Die endgültige Herrschaft des Logos schaute in göttlicher Inspiration der Prophet Daniel, und in göttlichem Geiste, aber in menschlicher Form beschreibt er also die Gottes- S. 25 erscheinung. „Ich schaute“, — sagt er — „bis die Throne aufgestellt waren und der Bejahrte sich gesetzt hatte. Sein Gewand war wie weißer Schnee und sein Haupthaar wie reine Wolle. Sein Thron war Feuerflamme und dessen Räder loderndes Feuer. Ein Feuerstrom wälzte sich vor ihm dahin. Abertausende dienten ihm und Abertausende umstanden ihn. Das Gericht setzte sich, und die Bücher wurden aufgeschlagen.“18 Sodann heißt es weiter: „Ich schaute, und siehe, mit den Wolken des Himmels kam einer, der war wie ein Menschensohn. Er schritt bis zu dem Bejahrten und wurde vor ihn geführt. Und es wurde ihm gegeben die Macht und die Ehre und das Reich, und alle Völker und Stämme und Zungen werden ihm dienen. Seine Herrschaft ist ewige Herrschaft, welche nicht aufhören wird, und sein Reich wird nicht zugrunde gehen.“19 Diese Prophezeiungen kann man offenbar auf niemand anderen beziehen als auf unseren Erlöser, welcher am Anfange bei Gott war als Gott und Logos und welcher wegen seiner schließlichen Menschwerdung Menschensohn genannt wird. Mit dem Gesagten wollen wir uns nunmehr begnügen; denn in einer eigenen Schrift hatten wir die Prophetenstellen über unseren Erlöser Jesus Christus gesammelt und an anderer Stelle die Offenbarungen über ihn noch wirkungsvoller zusammengetragen.20
Is. 53, 8. ↩
Vgl. Matth. 11, 27. ↩
Is. 9, 6. ↩
Joh. 1, 1. 3. ↩
Gen. 1, 26. ↩
Ps. 32, 9; 148, 5. ↩
Gen. 18, 1. ↩
Ebd. 18, 25. ↩
Ps. 106, 20. ↩
Gen. 19, 24. ↩
Ebd. 32, 28. ↩
Ebd. 32, 30. ↩
Jos, 5, 13—16. ↩
Exod. 3, 4—6. ↩
Sprichw. 8, 12, 15—16. ↩
Ebd. 8, 22—25. 27 f. 30 f. ↩
Nach Eusebius und vielen christlichen Lehrern bewirkte das mosaische Gesetz sittliche Besserung. Anders und tiefer urteilte der hl. Paulus im Römer- und Galaterbriefe. Nach ihm fiel das jüdische Volk durch das Gesetz des Moses erst recht in Sündenelend, so daß es keinen Grund hatte, sich gegenüber den sittlich verkommenen Heiden mit dem Gesetze zu brüsten. ↩
Dan. 7, 9 f. ↩
Ebd. 7, 13 f. ↩
Vgl. des Eusebius’ Schrift „Evangelische Beweisführung“ (εὐαγγελικὴ ἀπόδειξις) von deren 20 Büchern nur noch 1—10 und ein Stück von 15 erhalten sind. ↩
Edition
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Ἐκκλησιαστικὴ ἱστορία
Β Ἐπιτομὴ κεφαλαιώδης περὶ τῆς κατὰ τὸν σωτῆρα καὶ κύριον ἡμῶν τὸν Χριστὸν τοῦ θεοῦ προυπάρξεώς τε καὶ θεολογίας.
[1.2.1] διττοῦ δὲ ὄντος τοῦ κατ' αὐτὸν τρόπου, καὶ τοῦ μὲν σώματος ἐοικότος κεφαλῆι, ἧι θεὸς ἐπινοεῖται, τοῦ δὲ ποσὶ παραβαλλομένου, ἧι τὸν ἡμῖν ἄνθρωπον ὁμοιοπαθῆ τῆς ἡμῶν αὐτῶν ἕνεκεν ὑπέδυ σωτηρίας, γένοιτ' ἂν ἡμῖν ἐντεῦθεν ἐντελὴς ἡ τῶν ἀκολούθων διήγησις, εἰ τῆς κατ' αὐτὸν ἱστορίας ἁπάσης ἀπὸ τῶν κεφαλαιωδεστάτων καὶ κυριωτάτων τοῦ λόγου τὴν ὑφήγησιν ποιη σαίμεθα· ταύτηι δὲ καὶ τῆς Χριστιανῶν ἀρχαιότητος τὸ παλαιὸν ὁμοῦ καὶ θεοπρεπὲς τοῖς νέαν αὐτὴν καὶ ἐκτετοπισμένην, χθὲς καὶ οὐ πρότερον φανεῖσαν, ὑπολαμβάνουσιν ἀναδειχθήσεται. [1.2.2] Γένους μὲν οὖν καὶ ἀξίας αὐτῆς τε οὐσίας τοῦ Χριστοῦ καὶ φύσεως οὔτις ἂν εἰς ἔκφρασιν αὐτάρκης γένοιτο λόγος, ἧι καὶ τὸ πνεῦμα τὸ θεῖον ἐν προφητείαις «τὴν γενεὰν αὐτοῦ» φησὶν «τίς διηγήσεται;» ὅτι δὴ οὔτε τὸν πατέρα τις ἔγνω, εἰ μὴ ὁ υἱός, οὔτ' αὖ τὸν υἱόν τις ἔγνω ποτὲ κατ' ἀξίαν, εἰ μὴ μόνος ὁ γεννήσας αὐτὸν πατήρ, τό τε φῶς τὸ προκόσμιον καὶ τὴν πρὸ [1.2.3] αἰώνων νοερὰν καὶ οὐσιώδη σοφίαν τόν τε ζῶντα καὶ ἐν ἀρχῆι παρὰ τῶι πατρὶ τυγχάνοντα θεὸν λόγον τίς ἂν πλὴν τοῦ πατρὸς καθαρῶς ἐννοήσειεν, πρὸ πάσης κτίσεως καὶ δημιουργίας ὁρωμένης τε καὶ ἀοράτου τὸ πρῶτον καὶ μόνον τοῦ θεοῦ γέννημα, τὸν τῆς κατ' οὐρανὸν λογικῆς καὶ ἀθανάτον στρατιᾶς ἀρχιστράτηγον, τὸν τῆς μεγάλης βουλῆς ἄγγελον, τὸν τῆς ἀρρήτου γνώμης τοῦ πατρὸς ὑπουργόν, τὸν τῶν ἁπάντων σὺν τῶι πατρὶ δημιουργόν, τὸν δεύτερον μετὰ τὸν πατέρα τῶν ὅλων αἴτιον, τὸν τοῦ θεοῦ παῖδα γνήσιον καὶ μονογενῆ, τὸν τῶν γενητῶν ἁπάντων κύριον καὶ θεὸν καὶ βασιλέα τὸ κῦρος ὁμοῦ καὶ τὸ κράτος αὐτῆι θεότητι καὶ δυνάμει καὶ τιμῆι παρὰ τοῦ πατρὸς ὑποδεδεγμένον, ὅτι δὴ κατὰ τὰς περὶ αὐτοῦ μυστικὰς τῶν γραφῶν θεολογίας «ἐν ἀρχῆι ἦν ὁ λόγος, καὶ ὁ λόγος ἦν πρὸς τὸν θεόν, καὶ θεὸς ἦν ὁ λόγος· πάντα δι' αὐτοῦ ἐγένετο, [1.2.4] καὶ χωρὶς αὐτοῦ ἐγένετο οὐδὲ ἕν». τοῦτό τοι καὶ ὁ μέγας Μωυσῆς, ὡς ἂν προφητῶν ἁπάντων παλαιότατος, θείωι πνεύματι τὴν τοῦ παντὸς οὐσίωσίν τε καὶ διακόσμησιν ὑπογράφων, τὸν κοσμοποιὸν καὶ δημιουργὸν τῶν ὅλων αὐτῶι δὴ τῶι Χριστῶι καὶ οὐδὲ ἄλλωι ἢ τῶι θείωι δηλαδὴ καὶ πρωτογόνωι ἑαυτοῦ λόγωι τὴν τῶν ὑποβεβηκότων ποίησιν παραχωροῦντα διδάσκει αὐτῶι τε κοινολογούμενον ἐπὶ τῆς ἀνθρωπογονίας· «εἶπεν γὰρ» φησὶν «ὁ θεὸς ποιήσωμεν ἄνθρωπον κατ' εἰκόνα ἡμετέραν καὶ καθ' [1.2.5] ὁμοίωσιν». ταύτην δὲ ἐγγυᾶται τὴν φωνὴν προφητῶν ἄλλος, ὧδέ πως ἐν ὕμνοις θεολογῶν «αὐτὸς εἶπεν, καὶ ἐγενήθησαν· αὐτὸς ἐνετείλατο, καὶ ἐκτίσθησαν», τὸν μὲν πατέρα καὶ ποιητὴν εἰσάγων ὡς ἂν πανηγεμόνα βασιλικῶι νεύματι προστάττοντα, τὸν δὲ τούτωι δευτερεύοντα θεῖον λόγον, οὐχ ἕτερον τοῦ πρὸς ἡμῶν κηρυττομένου, ταῖς πατρικαῖς ἐπιτάξεσιν ὑπουργοῦντα. [1.2.6] τοῦτον καὶ ἀπὸ πρώτης ἀνθρωπογονίας πάντες ὅσοι δὴ δικαιοσύνηι καὶ θεοσεβείας ἀρετῆι διαπρέψαι λέγονται, ἀμφί τε τὸν μέγαν θεράποντα Μωυσέα καὶ πρό γε αὐτοῦ πρῶτος Ἀβραὰμ τούτου τε οἱ παῖδες καὶ ὅσοι μετέπειτα δίκαιοι πεφήνασιν καὶ προφῆται, καθαροῖς διανοίας ὄμμασι φαντασθέντες ἔγνωσάν τε καὶ οἷα [1.2.7] θεοῦ παιδὶ τὸ προσῆκον ἀπένειμαν σέβας, αὐτός τε, οὐδαμῶς ἀπορραιθυμῶν τῆς τοῦ πατρὸς εὐσεβείας, διδάσκαλος τοῖς πᾶσι τῆς πατρικῆς καθίστατο γνώσεως. ὦφθαι γοῦν κύριος ὁ θεὸς ἀνείρηται οἷά τις κοινὸς ἄνθρωπος τῶι Ἀβραὰμ καθημένωι παρὰ τὴν δρῦν τὴν Μαμβρῆι· ὁ δ' ὑποπεσὼν αὐτίκα, καίτοι γε ἄνθρωπον ὀφθαλμοῖς ὁρῶν, προσκυνεῖ μὲν ὡς θεόν, ἱκετεύει δὲ ὡς κύριον, ὁμολογεῖ τε μὴ ἀγνοεῖν ὅστις εἴη, ῥήμασιν αὐτοῖς λέγων [1.2.8] «κύριε ὁ κρίνων πᾶσαν τὴν γῆν, οὐ ποιήσεις κρίσιν;» εἰ γὰρ μηδεὶς ἐπιτρέποι λόγος τὴν ἀγένητον καὶ ἄτρεπτον οὐσίαν θεοῦ τοῦ παντοκράτορος εἰς ἀνδρὸς εἶδος μεταβάλλειν μηδ' αὖ γενητοῦ μηδενὸς φαντασίαι τὰς τῶν ὁρώντων ὄψεις ἐξαπατᾶν μηδὲ μὴν ψευδῶς τὰ τοιαῦτα πλάττεσθαι τὴν γραφήν, θεὸς καὶ κύριος ὁ κρίνων πᾶσαν τὴν γῆν καὶ ποιῶν κρίσιν, ἐν ἀνθρώπου ὁρώμενος σχήματι, τίς ἂν ἕτερος ἀναγορεύοιτο, εἰ μὴ φάναι θέμις τὸ πρῶτον τῶν ὅλων αἴτιον, ἢ μόνος ὁ προὼν αὐτοῦ λόγος; περὶ οὗ καὶ ἐν ψαλμοῖς ἀνείρηται «ἀπέστειλεν τὸν λόγον αὐτοῦ, καὶ ἰάσατο αὐτούς, καὶ ἐρρύσατο αὐτοὺς ἐκ τῶν διαφθορῶν [1.2.9] αὐτῶν». τοῦτον δεύτερον μετὰ τὸν πατέρα κύριον σαφέστατα Μωυσῆς ἀναγορεύει λέγων «ἔβρεξε κύριος ἐπὶ Σόδομα καὶ Γόμορρα θεῖον καὶ πῦρ παρὰ κυρίου»· τοῦτον καὶ τῶι Ἰακὼβ αὖθις ἐν ἀνδρὸς φανέντα σχήματι, θεὸν ἡ θεία προσαγορεύει γραφή, φάσκοντα τῶι Ἰακώβ «οὐκέτι κληθήσεται τὸ ὄνομά σου Ἰακώβ, ἀλλ' Ἰσραὴλ ἔσται τὸ ὄνομά σου, ὅτι ἐνίσχυσας μετὰ θεοῦ», ὅτε καὶ «ἐκάλεσεν Ἰακὼβ τὸ ὄνομα τοῦ τόπου ἐκείνου Εἶδος θεοῦ», λέγων «εἶδον γὰρ θεὸν πρόσωπον πρὸς πρόσω[1.2.10]πον, καὶ ἐσώθη μου ἡ ψυχή». καὶ μὴν οὐδ' ὑποβεβηκότων ἀγγέλων καὶ λειτουργῶν θεοῦ τὰς ἀναγραφείσας θεοφανείας ὑπονοεῖν θέμις, ἐπειδὴ καὶ τούτων ὅτε τις ἀνθρώποις παραφαίνεται, οὐκ ἐπικρύπτεται ἡ γραφή, ὀνομαστὶ οὐ θεὸν οὐδὲ μὴν κύριον, ἀλλ' ἀγγέλους χρηματίσαι λέγουσα, ὡς διὰ μυρίων [1.2.11] μαρτυριῶν πιστώσασθαι ῥάιδιον. τοῦτον καὶ ὁ Μωυσέως διάδοχος Ἰησοῦς, ὡς ἂν τῶν οὐρανίων ἀγγέλων καὶ ἀρχαγγέλων τῶν τε ὑπερκοσμίων δυνάμεων ἡγούμενον καὶ ὡς ἂν εἰ τοῦ πατρὸς ὑπάρχοντα δύναμιν καὶ σοφίαν καὶ τὰ δευτερεῖα τῆς κατὰ πάντων βασιλείας τε καὶ ἀρχῆς ἐμπεπιστευμένον, ἀρχιστράτηγον δυνάμεως κυρίου ὀνομάζει, οὐκ ἄλλως αὐτὸν ἢ αὖθις [1.2.12] ἐν ἀνθρώπου μορφῆι καὶ σχήματι θεωρήσας. γέγραπται γοῦν· «καὶ ἐγενήθη, ὡς ἦν Ἰησοῦς ἐν Ἰεριχώ, καὶ ἀναβλέψας ὁρᾶι ἄνθρωπον ἑστηκότα κατέναντι αὐτοῦ, καὶ ἡ ῥομφαία ἐσπασμένη ἐν τῆι χειρὶ αὐτοῦ, καὶ προσελθὼν Ἰησοῦς εἶπεν, ἡμέτερος εἶ ἢ τῶν ὑπεναντίων; καὶ εἶπεν αὐτῶι, ἐγὼ ἀρχιστράτηγος δυνάμεως κυρίου· νυνὶ παραγέγονα. καὶ Ἰησοῦς ἔπεσεν ἐπὶ πρόσωπον ἐπὶ τὴν γῆν καὶ εἶπεν αὐτῶι, δέσποτα, τί προστάσσεις τῶι σῶι οἰκέτηι; καὶ εἶπεν ὁ ἀρχιστράτηγος κυρίου πρὸς Ἰησοῦν, λῦσαι τὸ ὑπόδημα ἐκ τῶν ποδῶν σου· ὁ γὰρ τόπος, ἐν ὧι σὺ ἕστηκας, [1.2.13] τόπος ἅγιός ἐστιν». ἔνθα καὶ ἐπιστήσεις ἀπὸ τῶν αὐτῶν ῥημάτων ὅτι μὴ ἕτερος οὗτος εἴη τοῦ καὶ Μωυσεῖ κεχρηματικότος, ὅτι δὴ αὐτοῖς ῥήμασι καὶ ἐπὶ τῶιδέ φησιν ἡ γραφή «ὡς δὲ εἶδεν κύριος ὅτι προσάγει ἰδεῖν, ἐκάλεσεν αὐτὸν κύριος ἐκ τοῦ βάτου λέγων, Μωυσῆ Μωυσῆ· ὁ δὲ εἶπεν, τί ἐστιν; καὶ εἶπεν, μὴ ἐγγίσηις ὧδε· λῦσαι τὸ ὑπόδημα ἐκ τῶν ποδῶν σου· ὁ γὰρ τόπος, ἐν ὧι σὺ ἕστηκας ἐπ' αὐτοῦ γῆ ἁγία ἐστίν. καὶ εἶπεν αὐτῶι, ἐγώ εἰμι ὁ θεὸς τοῦ πατρός σου, θεὸς Ἀβραὰμ καὶ θεὸς Ἰσαὰκ καὶ θεὸς [1.2.14] Ἰακώβ». καὶ ὅτι γέ ἐστιν οὐσία τις προκόσμιος ζῶσα καὶ ὑφεστῶσα, ἡ τῶι πατρὶ καὶ θεῶι τῶν ὅλων εἰς τὴν τῶν γενητῶν ἁπάντων δημιουργίαν ὑπηρετησαμένη, λόγος θεοῦ καὶ σοφία χρηματίζουσα, πρὸς ταῖς τεθειμέναις ἀποδείξεσιν ἔτι καὶ αὐτῆς ἐξ ἰδίου προσώπου τῆς σοφίας ἐπακοῦσαι πάρεστιν, διὰ Σολομῶνος λευκότατα ὧδέ πως τὰ περὶ αὐτῆς μυσταγωγούσης· «ἐγὼ ἡ σοφία κατεσκήνωσα βουλήν, καὶ γνῶσιν καὶ ἔννοιαν ἐγὼ ἐπεκα[1.2.15]λεσάμην. δι' ἐμοῦ βασιλεῖς βασιλεύουσιν, καὶ οἱ δυνάσται γράφουσι δικαιοσύνην· δι' ἐμοῦ μεγιστᾶνες μεγαλύνονται, καὶ τύραννοι δι' ἐμοῦ κρατοῦσι γῆς»· οἷς ἐπιλέγει· «κύριος ἔκτισέν με ἀρχὴν ὁδῶν αὐτοῦ εἰς ἔργα αὐτοῦ, πρὸ τοῦ αἰῶνος ἐθεμελίωσέν με· ἐν ἀρχῆι πρὸ τοῦ τὴν γῆν ποιῆσαι, πρὸ τοῦ προελθεῖν τὰς πηγὰς τῶν ὑδάτων, πρὸ τοῦ ὄρη ἑδρασθῆναι, πρὸ δὲ πάντων βουνῶν γεννᾶι με. ἡνίκα ἡτοίμαζεν τὸν οὐρανόν, συμπαρήμην αὐτῶι, καὶ ὡς ἀσφαλεῖς ἐτίθει πηγὰς τῆς ὑπ' οὐρανόν, ἤμην σὺν αὐτῶι ἁρμόζουσα. ἐγὼ ἤμην ἧι προσέχαιρεν καθ' ἡμέραν, εὐφραινόμην δὲ ἐνώπιον αὐτοῦ ἐν παντὶ καιρῶι, ὅτε εὐφραίνετο [1.2.16] τὴν οἰκουμένην συντελέσας». ὅτι μὲν οὖν προῆν καὶ τισὶν, εἰ καὶ μὴ τοῖς πᾶσιν, ὁ θεῖος λόγος ἐπεφαίνετο, ταῦθ' ἡμῖν ὡς ἐν βραχέσιν εἰρήσθω. [1.2.17] Τί δὴ οὖν οὐχὶ καθάπερ τὰ νῦν, καὶ πάλαι πρότερον εἰς πάντας ἀνθρώπους καὶ πᾶσιν ἔθνεσιν ἐκηρύττετο, ὧδε ἂν γένοιτο πρόδηλον. οὐκ ἦν πω χωρεῖν οἷός τε τὴν τοῦ Χριστοῦ πάνσοφον [1.2.18] καὶ πανάρετον διδασκαλίαν ὁ πάλαι τῶν ἀνθρώπων βίος. εὐθὺς μέν γε ἐν ἀρχῆι μετὰ τὴν πρώτην ἐν μακαρίοις ζωὴν ὁ πρῶτος ἄνθρωπος ἧττον τῆς θείας ἐντολῆς φροντίσας, εἰς τουτονὶ τὸν θνητὸν καὶ ἐπίκηρον βίον καταπέπτωκεν καὶ τὴν ἐπάρατον ταυτηνὶ γῆν τῆς πάλαι ἐνθέου τρυφῆς ἀντικατηλλάξατο, οἵ τε ἀπὸ τούτου τὴν καθ' ἡμᾶς σύμπασαν πληρώσαντες πολὺ χείρους ἀναφανέντες ἐκτὸς ἑνός που καὶ δευτέρου, θηριώδη τινὰ τρόπον [1.2.19] καὶ βίον ἀβίωτον ἐπανήιρηντο· ἀλλὰ καὶ οὔτε πόλιν οὔτε πολιτείαν, οὐ τέχνας, οὐκ ἐπιστήμας ἐπὶ νοῦν ἐβάλλοντο, νόμων τε καὶ δικαιωμάτων καὶ προσέτι ἀρετῆς καὶ φιλοσοφίας οὐδὲ ὀνόματος μετεῖχον, νομάδες δὲ ἐπ' ἐρημίας οἷά τινες ἄγριοι καὶ ἀπηνεῖς διῆγον, τοὺς μὲν ἐκ φύσεως προσήκοντας λογισμοὺς τά τε λογικὰ καὶ ἥμερα τῆς ἀνθρώπων ψυχῆς σπέρματα αὐτοπροαιρέτου κακίας ὑπερβολῆι διαφθείροντες, ἀνοσιουργίαις δὲ πάσαις ὅλους σφᾶς ἐκδεδωκότες, ὡς τοτὲ μὲν ἀλληλοφθορεῖν, τοτὲ δὲ ἀλληλοκτονεῖν, ἄλλοτε δὲ ἀνθρωποβορεῖν, θεομαχίας τε καὶ τὰς παρὰ τοῖς πᾶσιν βοωμένας γιγαντομαχίας ἐπιτολμᾶν, καὶ γῆν μὲν ἐπιτειχίζειν οὐρανῶι διανοεῖσθαι, μανίαι δὲ φρονήματος ἐκτόπου αὐτὸν τὸν ἐπὶ πᾶσιν πολεμεῖν παρασκευάζεσθαι· [1.2.20] ἐφ' οἷς τοῦτον ἑαυτοῖς εἰσάγουσι τὸν τρόπον, κατακλυσμοῖς αὐτοὺς καὶ πυρπολήσεσιν ὥσπερ ἀγρίαν ὕλην κατὰ πάσης τῆς γῆς κεχυμένην θεὸς ὁ πάντων ἔφορος μετήιει, λιμοῖς τε συνεχέσι καὶ λοιμοῖς πολέμοις τε αὖ καὶ κεραυνῶν βολαῖς ἄνωθεν αὐτοὺς ὑπετέμνετο, ὥσπερ τινὰ δεινὴν καὶ χαλεπωτάτην νόσον ψυχῶν [1.2.21] πικροτέροις ἀνέχων τοῖς κολαστηρίοις. τότε μὲν οὖν, ὅτε δὴ καὶ πολὺς ἦν ἐπικεχυμένος ὀλίγου δεῖν κατὰ πάντων ὁ τῆς κακίας κάρος, οἷα μέθης δεινῆς, τὰς ἁπάντων σχεδὸν ἀνθρώπων ἐπισκιαζούσης καὶ ἐπισκοτούσης ψυχάς, ἡ πρωτόγονος καὶ πρωτόκτιστος τοῦ θεοῦ σοφία καὶ αὐτὸς ὁ προὼν λόγος φιλανθρωπίας ὑπερβολῆι τοτὲ μὲν δι' ὀπτασίας ἀγγέλων τοῖς ὑποβεβηκόσι, τοτὲ δὲ καὶ δι' ἑαυτοῦ οἷα θεοῦ δύναμις σωτήριος ἑνί που καὶ δευτέρωι τῶν πάλαι θεοφιλῶν ἀνδρῶν οὐκ ἄλλως ἢ δι' ἀνθρώπου μορφῆς, ὅτι μηδ' ἑτέρως ἦν δυνατὸν αὐτοῖς, ὑπεφαίνετο. [1.2.22] ὡς δ' ἤδη διὰ τούτων τὰ θεοσεβείας σπέρματα εἰς πλῆθος ἀνδρῶν καταβέβλητο ὅλον τε ἔθνος ἐπὶ γῆς θεοσεβείαι προσανέχον ἐκ τῶν ἀνέκαθεν Ἑβραίων ὑπέστη, τούτοις μὲν, ὡς ἂν εἰ πλήθεσιν ἔτι ταῖς παλαιαῖς ἀγωγαῖς ἐκδεδιηιτημένοις, διὰ τοῦ προφήτου Μωυσέως εἰκόνας καὶ σύμβολα σαββάτου τινὸς μυστικοῦ καὶ περιτομῆς ἑτέρων τε νοητῶν θεωρημάτων εἰσαγωγάς, ἀλλ' οὐκ [1.2.23] αὐτὰς ἐναργεῖς παρεδίδου μυσταγωγίας· ὡς δὲ τῆς παρὰ τούτοις νομοθεσίας βοωμένης καὶ πνοῆς δίκην εὐώδους εἰς ἅπαντας ἀνθρώπους διαδιδομένης, ἤδη τότε ἐξ αὐτῶν καὶ τοῖς πλείοσιν τῶν ἐθνῶν διὰ τῶν πανταχόσε νομοθετῶν τε καὶ φιλοσόφων ἡμέρωτο τὰ φρονήματα, τῆς ἀγρίας καὶ ἀπηνοῦς θηριωδίας ἐπὶ τὸ πρᾶον μεταβεβλημένης, ὡς καὶ εἰρήνην βαθεῖαν φιλίας τε καὶ ἐπιμιξίας πρὸς ἀλλήλους ἔχειν, τηνικαῦτα πᾶσι δὴ λοιπὸν ἀνθρώποις καὶ τοῖς ἀνὰ τὴν οἰκουμένην ἔθνεσιν ὡς ἂν προωφελημένοις καὶ ἤδη τυγχάνουσιν ἐπιτηδείοις πρὸς παραδοχὴν τῆς τοῦ πατρὸς γνώσεως, ὁ αὐτὸς δὴ πάλιν ἐκεῖνος ὁ τῶν ἀρετῶν διδάσκαλος, ὁ ἐν πᾶσιν ἀγαθοῖς τοῦ πατρὸς ὑπουργός, ὁ θεῖος καὶ οὐράνιος τοῦ θεοῦ λόγος, δι' ἀνθρώπου κατὰ μηδὲν σώματος οὐσίαι τὴν ἡμετέραν φύσιν διαλλάττοντος ἀρχομένης τῆς Ῥωμαίων βασιλείας ἐπιφανείς, τοιαῦτα ἔδρασέν τε καὶ πέπονθεν, οἷα ταῖς προφητείαις ἀκόλουθα ἦν, ἄνθρωπον ὁμοῦ καὶ θεὸν ἐπιδημήσειν τῶι βίωι παραδόξων ἔργων ποιητὴν καὶ τοῖς πᾶσιν ἔθνεσιν διδάσκαλον τῆς τοῦ πατρὸς εὐσεβείας ἀναδειχθήσεσθαι τό τε παράδοξον αὐτοῦ τῆς γενέσεως καὶ τὴν καινὴν διδασκαλίαν καὶ τῶν ἔργων τὰ θαύματα ἐπί τε τούτοις τοῦ θανάτου τὸν τρόπον τήν τε ἐκ νεκρῶν ἀνάστασιν καὶ ἐπὶ πᾶσιν τὴν εἰς οὐρα[1.2.24]νοὺς ἔνθεον ἀποκατάστασιν αὐτοῦ προκηρυττούσαις. τὴν γοῦν ἐπὶ τέλει βασιλείαν αὐτοῦ Δανιὴλ ὁ προφήτης θείωι πνεύματι συνορῶν, ὧδέ πηι ἐθεοφορεῖτο, ἀνθρωπινώτερον τὴν θεοπτίαν ὑπογράφων· «ἐθεώρουν γὰρ» φησὶν «ἕως οὗ θρόνοι ἐτέθησαν, καὶ παλαιὸς ἡμερῶν ἐκάθητο. καὶ τὸ ἔνδυμα αὐτοῦ ὡς εἰ χιὼν λευκόν, καὶ ἡ θρὶξ τῆς κεφαλῆς αὐτοῦ ὡς εἰ ἔριον καθαρόν· ὁ θρόνος αὐτοῦ φλὸξ πυρός, οἱ τροχοὶ αὐτοῦ πῦρ φλέγον· ποταμὸς πυρὸς εἷλκεν ἔμπροσθεν αὐτοῦ. χίλιαι χιλιάδες ἐλειτούργουν αὐτῶι, καὶ μύριαι μυριάδες παρειστήκεισαν ἔμπροσθεν αὐτοῦ. [1.2.25] κριτήριον ἐκάθισεν, καὶ βίβλοι ἠνεώιχθησαν». καὶ ἑξῆς «ἐθεώρουν», φησὶν «καὶ ἰδοὺ μετὰ τῶν νεφελῶν τοῦ οὐρανοῦ ὡς εἰ υἱὸς ἀνθρώπου ἐρχόμενος, καὶ ἕως τοῦ παλαιοῦ τῶν ἡμερῶν ἔφθασεν, καὶ ἐνώπιον αὐτοῦ προσηνέχθη· καὶ αὐτῶι ἐδόθη ἡ ἀρχὴ καὶ ἡ τιμὴ καὶ ἡ βασιλεία, καὶ πάντες οἱ λαοὶ φυλαὶ γλῶσσαι αὐτῶι δουλεύσουσιν. ἡ ἐξουσία αὐτοῦ ἐξουσία αἰώνιος, ἥτις οὐ παρελεύσεται· καὶ ἡ βασιλεία αὐτοῦ οὐ διαφθαρήσεται». [1.2.26] ταῦτα δὲ σαφῶς οὐδ' ἐφ' ἕτερον, ἀλλ' ἐπὶ τὸν ἡμέτερον σωτῆρα, τὸν ἐν ἀρχῆι πρὸς τὸν θεὸν θεὸν λόγον, ἀναφέροιτο ἄν, υἱὸν ἀνθρώπου διὰ τὴν ὑστάτην ἐνανθρώπησιν αὐτοῦ χρηματίζοντα. [1.2.27] ἀλλὰ γὰρ ἐν οἰκείοις ὑπομνήμασιν τὰς περὶ τοῦ σωτῆρος ἡμῶν Ἰησοῦ Χριστοῦ προφητικὰς ἐκλογὰς συναγαγόντες ἀποδεικτικώτερόν τε τὰ περὶ αὐτοῦ δηλούμενα ἐν ἑτέροις συστήσαντες, τοῖς εἰρημένοις ἐπὶ τοῦ παρόντος ἀρκεσθησόμεθα.