Vita Constantini et Oratio ad coetum sanctorum
Vier Bücher über das Leben des Kaisers Konstantin und des Kaisers Konstantin Rede an die Versammlung der Heiligen (BKV)
Bibliographische Angabe
Vier Bücher über das Leben des Kaisers Konstantin und des Kaisers Konstantin Rede an die Versammlung der Heiligen (Vita Constantini et Oratio ad coetum sanctorum) In: Eusebius von Cäsarea, ausgewählte Schriften. Aus dem Griechischen übersetzt von P. Johannes Maria Pfättisch und Dr. Andreas Bigelmair. (Bibliothek der Kirchenväter, 1. Reihe, Band 9) München 1913. (Translation, Deutsch)
Schlüssel
CPG 3496
Datum
4. Jh.
Mitarbeiter
Ottmar Strüber
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Text
Inhaltsangabe
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- Vier Bücher über das Leben des Kaisers Konstantin und des Kaisers Konstantin Rede an die Versammlung der Heiligen (Vita Constantini et Oratio ad coetum sanctorum)
- Buch I
- 1. Einleitung: Das Ende Konstantins; seine Söhne haben die Herrschaft angetreten
- 2. Fortsetzung der Einleitung.
- 3. Gott ehrt fromme Herrscher und stürzt Tyrannen.
- 4. Gott hat Konstantin geehrt.
- 5. Konstantin hat in Frömmigkeit über dreißig Jahre die Alleinherrschaft geführt und über sechzig Jahre gelebt.
- 6. Konstantin war Gottes Knecht und Besieger der Völker.
- 7. Vergleich mit dem Perserkönig Kyrus und dem Makedonierkönig Alexander.
- 8. Konstantin hat sich fast den ganzen Erdkreis unterworfen.
- 9. Konstantin war der fromme Sohn eines Kaisers und vererbte seine Herrschaft kaiserlichen Söhnen.
- 10. Dieses Geschichtswerk ist sowohl notwendig wie auch ersprießlich für die Seelen.
- 11. Der Geschichtschreiber will hier nur von den gottgefälligen Taten Konstantins berichten.
- 12. Wie Moses wird Konstantin in den Palästen von Tyrannen erzogen.
- 13. Konstantins Vater Konstantius duldet nicht, daß die Leute des Diokletian, Maximian und Maxentius die Christen verfolgen ( Der Name Maxentius ist sicher falsch; außer Diokletian ist wohl an Galerius Maximianus und Maximianus Herculius zu denken. Die Verfolgung begann 303. ) .
- 14. Konstantius, der Vater Konstantins, füllt, da ihm von Diokletian seine Armut vorgeworfen wird, die Schatzkammern mit Geld, gibt dieses jedoch denen wieder zurück, die es herbeigebracht haben.
- 15. Die anderen Kaiser verfolgen die Christen.
- 16. Konstantins Vater Konstantius gibt sich den Anschein eines Götzendieners und verbannt alle, die sich bereit erklären zu opfern; er behält hingegen diejenigen bei sich im Palaste, die es vorgezogen haben, ihren Glauben zu bekennen.
- 17. Konstantius ist dem Christentum freundlich gesinnt.
- 18. Nach der Abdankung des Diokletian und Maximian ist Konstantius, der sich einer reichen Nachkommenschaft erfreut, der erste Augustus.
- 19. Konstantin, des Konstantius Sohn, ist früher als Jüngling mit Diokletian nach Palästina gekommen.
- 20. Konstantin kehrt wegen der Nachstellungen des Diokletian zu seinem Vater zurück.
- 21. Tod des Konstantius, der seinem Sohne Konstantin die Herrschaft hinterläßt.
- 22. Nach der Bestattung des Konstantius rufen die Heere Konstantin zum Kaiser aus.
- 23. Kurze Erwähnung des Sturzes der Tyrannen.
- 24. Konstantin hat die kaiserliche Würde durch den Willen Gottes erhalten.
- 25. Die Siege Konstantins über die Barbaren und Britannier.
- 26. Konstantin nimmt sich vor, Rom von Maxentius zu befreien.
- 27. Konstantin beherzigt das traurige Ende der Götzendiener und entscheidet sich für das Christentum.
- 28. Gott gewährt Konstantin auf seine Bitte eine Erscheinung: er läßt ihn um die Mittagszeit am Himmel ein Kreuz aus Licht schauen mit der Inschrift, er solle durch dieses siegen.
- 29. Der Christus Gottes erscheint Konstantin im Traume und befiehlt ihm, sich im Kriege eines Feldzeichens zu bedienen, das dem Kreuze nachgebildet sei.
- 30. Die Anfertigung dieses Kreuzeszeichens.
- 31. Beschreibung des kreuzähnlichen Feldzeichens, das die Römer jetzt Labarum nennen.
- 32. Nachdem Konstantin Belehrung gefunden hat, liest er die heiligen Schriften.
- 33. Des Maxentius Unzucht in Rom .
- 34. Die Frau eines Statthalters tötet sich selbst, um ihre Keuschheit zu bewahren.
- 35. Maxentius läßt unter dem römischen Volke ein Blutbad anrichten.
- 36. Zauberkünste des Maxentius, Hungersnot in Rom.
- 37. Die Niederlage der Heere des Maxentius in Italien durch Konstantin.
- 38. Tod des Maxentius an der Tiberbrücke.
- 39. Konstantins Einzug in Rom.
- 40. Das Standbild Konstantins mit dem Kreuze; Inschrift der Statue.
- 41. Freude in den Provinzen; Konstantins gnadenreiche Erlasse.
- 42. Konstantins Ehrenbezeigungen gegen die Bischöfe; Bau von Kirchen.
- 43. Konstantins Wohltätigkeit gegen die Armen und Dürftigen.
- 44. Konstantin nimmt an den Versammlungen der Bischöfe teil.
- 45. Konstantin erträgt auch die Unvernünftigen mit Geduld.
- 46. Siege über Barbaren.
- 47. Tod des Maximin, der auf Nachstellungen gesonnen, und anderer, deren Pläne Konstantin durch eine Offenbarung Gottes erkennt .
- 48. Feier der zehnjährigen Regierung Konstantins.
- 49. Licinius bedrückt den Osten.
- 50. Licinius will Konstantin Nachstellungen bereiten.
- 51. Anschläge des Licinius gegen die Bischöfe; Verhinderung ihrer Versammlungen.
- 52. Die Christen werden verbannt und ihre Güter eingezogen.
- 53. Es wird verboten, daß die Frauen zugleich mit den Männern in die Kirche kommen; die Gläubigen sollen vor den Stadttoren beten.
- 54. Wer nicht opfert, soll aus dem Heere entlassen werden und den Gefangenen darf man nicht den Lebensunterhalt reichen.
- 55. Des Licinius Ungerechtigkeit, Habsucht und Unzucht.
- 56. Licinius unternimmt es zuletzt, eine Verfolgung zu beginnen.
- 57. Maximian erläßt, überwältigt von einer Fistel und den Würmern in seinem Leibe, ein Gesetz zugunsten der Christen.
- 58. Der Christenverfolger Maximin flieht und verbirgt sich in Sklavenkleidung.
- 59. In der Krankheit erblindet, erläßt Maximin ein Gesetz zugunsten der Christen.
- Buch II
- 2-1. Licinius verfolgt im geheimen die Christen, indem er die Bischöfe zu Amasia in Pontus ermorden lässt.
- 2. Es werden Kirchen zerstört und Bischöfe hingeschlachtet.
- 3. Konstantin erhebt sich zum Schutze der Christen, denen eine Verfolgung drohte.
- 4. Konstantin rüstet sich unter Gebet zum Kriege, Licinius aber mit Orakelsprüchen.
- 5. Licinius opferte in dem Hain und spricht dabei über die Götzen und über Christus.
- 6. In den Städten des Licinius zeigen sich Erscheinungen, als ob die Heere Konstantins durchzögen.
- 7. Im Kriege wird überall, wo das kreuzähnliche Feldzeichen erscheint, der Sieg erfochten.
- 8. Es werden fünfzig Männer ausgewählt, das Kreuz zu tragen.
- 9. Von den Kreuzträgern wird, wer flieht, getötet, wer jedoch gläubig aushält, gerettet.
- 10. Verschiedene Treffen und Konstantins Siege.
- 11. Flucht und Zauberkünste des Licinius.
- 12. Konstantin siegt im Zelte betend.
- 13. Konstantins Milde gegen die Kriegsgefangenen.
- 14. Weiteres über sein Gebet im Zelte.
- 15. Des Licinius erheuchelte Freundschaft; sein Götzendienst.
- 16. Licinius ermahnt seine Soldaten, nicht gegen das Kreuz zu kämpfen.
- 17. Sieg Konstantins.
- 18. Tod des Licinius und der Triumph über ihn.
- 19. Jubel und Festlichkeiten.
- 20. Konstantin trifft gesetzliche Bestimmungen zugunsten der Bekenner.
- 21. Konstantin trifft auch gesetzliche Anordnungen in Betreff der Märtyrer und Kirchengüter.
- 22. Konstantin hilft auch den Heiden auf.
- 23. Konstantin verkündet Gott als den Urheber alles Guten; Abschriften von Gesetzen.
- 24. Gesetz Konstantins über die Gottesverehrung und das Christentum.
- 25. Ein Beispiel aus den alten Zeiten.
- 26. Über die Verfolgten und die Verfolger.
- 27. Die Verfolgung brachte viel Unheil über die verwegenen Feinde des Christentums.
- 28. Gott hat den Konstantin zum Werkzeug seiner Wohltaten auserwählt.
- 29. Konstantin richtet fromme Worte an Gott und lobt die Bekenner.
- 30. Das Gesetz befreit von der Verbannung, von der Überweisung an Staatsbehörden und der Gütereinziehung.
- 31. In gleicher Weise befreit das Gesetz die auf die Inseln Verbannten.
- 32 Das Gesetz befreit die unter Verlust ihrer bürgerlichen Ehre zur Arbeit in den Bergwerken oder zu Frondiensten Verurteilten.
- 33. Über die Bekenner, die dem Militärstande angehörten.
- 34. Es wird befreit, wer in Wollspinnereien geschickt worden ist oder aus dem Stande der Freiheit in die Sklaverei gegeben wurde.
- 35. Über die Vererbung des Vermögens der Blutzeugen, Bekenner, Verbannten und der mit Einziehung ihrer Güter Bestraften.
- 36. Jene, die keine Verwandte haben, soll die Kirche beerben; von Toten manchen gemachte Geschenke sollen rechtskräftig bleiben.
- 37. Die jetzigen Besitzer müssen solche Ländereien, Gärten und Wohnungen zurückgeben; vorbehalten bleib ihnen jedoch, was sie durch Nutznießung daraus gewonnen haben.
- 38. Art und Weise, wie diesbezügliche Bitten zu stellen sind.
- 39. Den Kirchen muß der Fiskus Ländereien, Gärten, Wohnungen und das übrige zurückgeben.
- 40. Die Begräbnisplätze der Märtyrer sollen den Kirchen gegeben werden.
- 41. Wer Kirchengut gekauft oder durch Schenkung erhalten hat, soll es zurückgeben.
- 42. Ermahnungen, eifrig Gott zu verehren.
- 43. Was Konstantin verordnet, wird auch ausgeführt.
- 44. Konstantin zieht die christlichen Beamten vor; allenfallsigen heidnischen wird verboten Opfer darzubringen.
- 45. Gesetze, die die Opfer verbieten und den Bau von Kirchen verordnen.
- 46. Konstantin schreibt an Eusebius und die übrigen Bischöfe über die Erbauung von Kirchen; sie sollen durch Vermittlung der Befehlshaber die alten Kirchen wieder herstellen und größere bauen.
- 47. Konstantins Erlaß gegen den Götzendienst.
- 48. Konstantins Erlaß an die Provinzen über den Irrtum der Vielgötterei. Die Einleitung handelt von dem Laster und der Tugend.
- 49. Über den Gott liebenden Vater Konstantins und über die Verfolger Diokletian und Maximian.
- 50. Infolge des Orakels des Apollo, daß er wegen der Gerechten nicht mehr weissagen könne, ist die Verfolgung ausgebrochen.
- 51. Konstantin hat noch als Jüngliag selber gehört, wie Diokletian den Befehl zu den Verfolgungsedikten gab, weil er gehört hatte, daß die Gerechten die Christen seien.
- 52. Wie viele Arien von Martern und Strafen man sich gegen die Christen erlaubte.
- 53. Barbaren haben den Christen Zuflucht gewährt.
- 54. Welche Strafe die ereilte, die infolge des Orakelspruches die Verfolgung begonnen hatten.
- 55. Konstantin gibt Gott die Ehre; er bekennt sich zum Zeichen des Kreuzes und betet für die Kirchen und das Volk.
- 56. Konstantin betet, es möchten alle Christen sein, er zwingt aber keinen, es zu werden.
- 57. Konstantin gibt Gott die Ehre, der durch seinen Sohn die Irrenden erleuchtet hat.
- 58. Konstantin gibt wiederum Gott die Ehre wegen der Leitung der Welt.
- 59. Konstantin gibt Gott die Ehre, weil er allzeit das Gute lehrt.
- 60. Ermahnungen am Schlusse des Erlasses, keinem lästig zu fallen.
- 61. Von Alexandria aus erheben sich Streitigkeiten wegen des Arius.
- 62. Über Arius und die Melitianer.
- 63. Konstantin überschickt um des Friedens willen durch einen Gesandten ein Schreiben.
- 64. Konstantins Schreiben an den Bischof Alexander und den Priester Arius.
- 65. Konstantin hat beständig für den Frieden gesorgt.
- 66. Konstantin hat auch die Streitigkeiten in Afrika beigelegt.
- 67. Im Osten hat die Religion ihren Ausgang genommen.
- 68. Voll Schmerz über den Zwiespalt rät Konstantin zum Frieden.
- 69. Womit der Streit zwischen Alexander und Arius begonnen hat; man hätte überhaupt diese Frage nicht aufwerfen sollen.
- 70. Ermahnungen zur Eintracht.
- 71. Geringfügiger Worte wegen darf man nicht streiten, wenn man über die Sache eins ist.
- 72. Konstantin empfindet bei seiner Frömmigkeit sehr großen Schmerz, so daß er sogar Tränen vergießen muß und seine beabsichtigte Reise nach dem Osten aufschiebt.
- 73. Die Verwirrung und die Streitigkeiten dauern auch nach diesem Schreiben noch fort.
- Buch III
- 1. Vergleich zwischen der Gottesfurcht Konstantins und der Frevelhaftigkeit der Verfolger.
- 2. Weiteres über die Frömmigkeit Konstantins, der sich freimütig zum Zeichen des Kreuzes bekennt.
- 3. Über das Bild Konstantins, bei dem über ihm das Kreuz, unter ihm der zu Tode getroffene Drache angebracht war.
- 4. Weiteres über die Streitigkeiten in Ägypten wegen des Arius.
- 5. Über den Osterstreit.
- 6. Konstantin befiehlt, eine Synode in Nicäa abzuhalten.
- 7. Über die allgemeine Synode; aus welchen Provinzen Bischöfe erschienen sind.
- 8. Wie in der Apostelgeschichte kommen die Bischöfe aus verschiedenen Völkern zusammen.
- 9. Tugendhaftigkeit und Alter der zweihundertfünfzig Bischöfe.
- 10. Versammlung im Palaste; Konstantin kommt in sie und nimmt an ihr teil.
- 11. Die Synode schweigt, nachdem der Bischof Eusebius etwas gesprochen hat.
- 12. Konstantins Rede an die Synode über den Frieden.
- 13. Konstantin verbindet die streitenden Bischöfe zur Einheit.
- 14. Einstimmiger Beschluß der Synode bezüglich der Glaubenslehre und der Osterfeier.
- 15. Konstantin hält anläßlich der Feier seiner zwanzigjährigen Regierung zusammen mit den Bischöfen ein Festmahl.
- 16. Geschenke an die Bischöfe und Schreiben an alle.
- 17. Schreiben Konstantins an die Kirchen über die Synode von Nicäa.
- 18. Konstantin schreibt über die Übereinstimmung bezüglich des Osterfestes; er spricht sich gegen die Juden aus.
- 19. Ermahnung, lieber dem größten Teil des Erdkreises zu folgen.
- 20. Ermahnung, den Vorschriften der Synode zu gehorchen.
- 21. Rat an die heimkehrenden Bischöfe, die Eintracht zu wahren.
- 22. Konstantin entläßt die einen, den andern schreibt er; Geldspenden.
- 23. Konstantin mahnt die Ägypter durch einen Brief zum Frieden.
- 24. Konstantin richtet oftmals an die Bischöfe und Völker Schreiben voll Gottesfurcht.
- 25. Konstantin befiehlt, in Jerusalem an dem heiligen Orte der Auferstehung unseres Erlösers einen Tempel zum Beten zu bauen.
- 26. Das göttliche Grabmal haben die Gottlosen durch Schutthaufen und Götzenbilder verdeckt.
- 27. Konstantin läßt das Material und die Trümmer des Götzentempels weit wegschaffen.
- 28. Wie das heilige Grabdenkmal zum Vorschein kommt.
- 29. Konstantin schreibt bezüglich des Baues einer Kirche an die Befehlshaber und an den Bischof Makarius.
- 30. Konstantins Brief an Makarius über den Bau der Grabeskirche des Erlösers.
- 31. Die Grabeskirche soll so gebaut werden, daß sie durch Schönheit ihrer Mauern, ihrer Säulen und des Marmors alle Kirchen des Erdkreises überstrahlt.
- 32. Makarius soll ferner an die Statthalter auch über den Schmuck der Decke, über die Arbeiter und das Material schreiben.
- 33. Wie die Kirche des Erlösers, das von den Propheten verkündete neue Jerusalem, erbaut worden ist.
- 34. Beschreibung des Baues des hochheiligen Grabes.
- 35. Beschreibung des Vorhofes und der Säulenhallen.
- 36. Beschreibung der Wände der Kirche, sowie der Ausschmückung und Vergoldung des Baues.
- 37. Beschreibung der doppelten Säulenhallen zu beiden Seiten und der drei östlichen Tore.
- 38. Beschreibung des halbkreisförmigen Altares, der zwölf Säulen und Mischkrüge.
- 39. Beschreibung des mittleren Hofraumes, der Exedren und des Vorhofes.
- 40. Die Menge der Weihgeschenke.
- 41. Bau der Kirchen in Bethlehem und auf dem Ölberg.
- 42. Die Kaiserin Helena, die Mutter Konstantins, kommt an diese Orte, um zu beten und baut dort Kirchen.
- 43. Weiteres über die Kirche in Bethlehem.
- 44. Hochherzigkeit und Wohltätigkeit der Kaiserin Helena.
- 45. Die Frömmigkeit, die Helena in den Kirchen zeigte.
- 46. Im Alter von achtzig Jahren stirbt Helena, nachdem sie ihr Testament gemacht hat.
- 47. Konstantin lässt seine Mutter beisetzen; seine Ehrfurcht gegen sie, da sie noch lebte.
- 48. Konstantin baut in Konstantinopel über den Gräbern von Märtyrern Kirchen und schafft den Götzendienst völlig ab.
- 49. Das Kreuzeszeichen im Palast; Daniel an dem Brunnen.
- 50. Konstantin baut Kirchen in Nikomedia und in anderen Städten.
- 51. Konstantin befiehlt, auch in Mamre eine Kirche zu bauen.
- 52. Konstantins Brief an Eusebius bezüglich Mamres.
- 53. Dort erschien der Erlöser dem Abraham.
- 54. Zerstörung der Götzentempel und Götzenbilder an allen Orten.
- 55. Zerstörung des Götzentempels zu Aphaka in Phönikien und Abschaffung der dort herrschenden Ausschweifungen.
- 56. Zerstörung des Äskulaptempels in Ägä.
- 57. Die Griechen verdammen ihre Götzen und wenden sich der Erkenntnis des wahren Gottes zu.
- 58. Konstantin läßt in Heliopolis den Venustempel niederreißen und die erste Kirche bauen.
- 59. Verwirrung in Antiochia wegen des Eustathius. (Diesbezügliches Schreiben Konstantins, der den Frieden vermitteln will)
- 60. Konstantin schreibt an die Antiochener, sie sollten nicht den Eusebius von Cäsarea wegnehmen, sondern einen andern Bischof suchen .
- 61. Konstantins Brief an Eusebius, worin er ihn lobt, weil er den Bischofssitz von Antiochia ausgeschlagen hat.
- 62. Konstantins Schreiben an die Synode, man solle Eusebius nicht von Cäsarea wegnehmen.
- 63. Konstantins Eifer, die Häresien auszurotten.
- 64. Konstantins Erlaß gegen die Häretiker.
- 65. Wegnahme der Versammlungsorte der Häretiker.
- 66. Nach der Auffindung gottloser Bücher bei den Häretikern kehren viele derselben zur katholischen Kirche zurück.
- Buch IV
- 1. Konstantin zeichnet die meisten durch Geschenke und Beförderung zu Würden aus.
- 2. Nachlaß von einem Viertel der Steuer.
- 3. Ausgleich auch der schweren Steuern.
- 4. Konstantin gewährt aus seinem eigenen Schatze denen Gaben, die in einem Geldprozeß unterlegen sind.
- 5. Unterwerfung der Skythen, die durch das Zeichen unseres Erlösers besiegt wurden.
- 6. Unterwerfung der Sarmaten gelegentlich eines Sklavenaufstandes.
- 7. Gesandtschaften verschiedener Barbaren; Geschenke Konstantins.
- 8. Konstantin schreibt an den Perserkönig, der auch eine Gesandtschaft an ihn geschickt hat, zugunsten der dortigen Christen.
- 9. Schreiben Kaiser Konstantins an den Perserkönig Sapor, worin er in großer Frömmigkeit sich zu Gott und zu Christus bekennt.
- 10. Konstantin schreibt ferner gegen die Götzenbilder und über die Verehrung Gottes.
- 11. Weiter schreibt Konstantin gegen die Tyrannen und Verfolger and über Valerian, der gefangen genommen worden ist.
- 12. Konstantin hat den Sturz der Verfolger gesehen, ist aber jetzt guten Mutes wegen des Friedens der Christen.
- 13. Ermahnungen an Sapor, die Christen in seinem Reiche zu lieben.
- 14. Die Christen erlangen den Frieden durch Konstantins Eifer im Gebet.
- 15. Konstantin läßt sich auch auf Münzen und Bildnissen betend darstellen.
- 16. Konstantin verbietet auch durch ein Gesetz, sein Bild in den Götzentempeln aufzustellen.
- 17. Gebete und Lesung der heiligen Schriften im Palaste.
- 18. Ein Gesetz befiehlt, den Tag des Herrn und den Freitag zu ehren.
- 19. Konstantin befiehlt auch den heidnischen Soldaten, am Sonntag zu beten.
- 20. Wortlaut des Gebetes, das Konstantin den Soldaten angab.
- 21. Das Kreuzeszeichen des Erlösers auf den Waffen der Soldaten.
- 22. Konstantins Eifer im Gebete; Feier des Osterfestes.
- 23. Konstantin verhindert den Götzendienst, ehrt aber die Märtyrer und feiert ihre Feste.
- 24. Konstantin sagt, er sei gewissermaßen der Bischof über die äußeren Angelegenheiten.
- 25. Weiteres über das Verbot der Opfer, des geheimen Gottesdienstes, des Zweikampfes und der früheren Ausschweifungen der Priester des Nils.
- 26. Verbesserung des Gesetzes gegen die Kinderlosen wie auch des Gesetzes über die Testamente.
- 27. Konstantin verordnet, daß kein Christ mehr Sklave eines Juden sein dürfe, daß ferner die Bestimmungen der Synoden rechtskräftig seien und mehreres andere.
- 28. Geschenke an Kirchen und Spenden an Jungfrauen und Arme.
- 29. Reden und Vorträge Konstantins.
- 30. Konstantin zeichnet einem der Habsüchtigen zu seiner Beschämung den Umfang eines Grabes vor.
- 31. Konstantin wird wegen seiner übergroßen Güte verhöhnt.
- 32. Über die Rede Konstantins, die er betitelt hat: „An die Versammlung der Heiligen“.
- 33. Konstantin hört den Vortrag des Eusebius über das Grabmal des Erlösers stehenden Fußes an.
- 34. Konstantin schreibt an Eusebius über das Osterfest und über die heiligen Schriften.
- 35. Brief Konstantins an Eusebius, worin er seine Abhandlung über das Osterfest belobt.
- 36. Schreiben Konstantins an Eusebius über die Beschaffung von heiligen Schriften.
- 37. Anfertigung der Bücher.
- 38. Der Handelsplatz Gaza wird wegen der Annahme des Christentums zu einer Stadt erhoben und Konstantia genannt.
- 39. In Phönikien wird ein Ort zur Stadt erhoben, in anderen Städten werden die Götzentempel zerstört und Kirchen gebaut.
- 40. Innerhalb dreier Jahrzehnte ernennt Konstantin drei Söhne zu Kaisern; er faßt den Entschluß, die Einweihung der Grabeskirche in Jerusalem zu begehen.
- 41. Wegen der Streitigkeiten in Ägypten läßt Konstantin in Tyrus inzwischen eine Synode halten.
- 42. Konstantins Schreiben an die Synode in Tyrus.
- 43. Bei der Feier der Tempelweihe in Jerusalem sind Bischöfe aus allen Provinzen zugegen.
- 44. Begrüßung der Bischöfe durch den Notar Marianus; Spenden an die Armen; Weihegeschenke an die Kirche.
- 45. Verschiedene Reden der Bischöfe und des Eusebius, des Verfassers dieser Schrift, in den Versammlungen.
- 46. Eusebius trägt später vor Konstantin selber eine Beschreibung der Grabeskirche des Erlösers und eine Rede anläßlich des dreißigjährigen Regierungsjubiläums vor.
- 47. Die Synode von Nicäa ist in das zwanzigste, die Einweihung der Kirche in Jerusalem in das dreißigste Regierungsjahr Konstantins gefallen.
- 48. Konstantin wird über einen unwillig, der ihn zu sehr lobt.
- 49. Heirat seines Sohnes, des Cäsars Konstantius.
- 50. Gesandtschaft und Geschenke der Inder.
- 51. Konstantin teilt die Herrschaft unter seine drei Söhne und unterweist diese in der Frömmigkeit und in den Herrscherpflichten.
- 52. Auch nach ihrem Eintritt ins Mannesalter leitet Konstantin seine Söhne zur Frömmigkeit an.
- 53. Konstantin hat sich während seiner nahezu zweiunddreißigjährigen Regierung und seines mehr denn sechzigjährigen Lebens einer vollkommenen Gesundheit erfreut.
- 54. Einige mißbrauchen in ihrer Habsucht und Heuchelei seine allzugroße Güte.
- 55. Konstantin schreibt bis an sein Ende Reden.
- 56. Auf seinem Zuge gegen die Perser nimmt Konstantin Bischöfe und ein Zelt nach Art einer Kirche mit sich.
- 57. Konstantin empfängt eine Gesandtschaft der Perser und durchwacht mit den andern die Nacht vor dem Osterfest
- 58. Bau der Kirche zu Ehren der Apostel in Konstantinopel.
- 59. Weitere Beschreibung dieser Kirche.
- 60. In diesem Tempel läßt sich Konstantin auch sein eigenes Grabmal herrichten .
- 61. Unwohlsein des Kaisers in Helenopolis; seine Bitten um die Taufe.
- 62. Konstantins inständige Bitte an die Bischöfe um die Erteilung des Bades der Wiedergeburt.
- 63. Konstantin preist Gott nach dem Empfange der Taufe.
- 64. Konstantin stirbt am Pfingstfeste um Mittag .
- 65. Klagen der Soldaten und ihrer Führer.
- 66. Die Leiche wird von Nikomedia in den Palast von Konstantinopel übertragen.
- 67. Auch nach seinem Tode wird Konstantin von den Comites und den übrigen wie bei seinen Lebzeiten geehrt.
- 68. Das Heer beschließt, daß Konstantins Söhne fürder Kaiser sein sollten.
- 69. Trauer Roms über Konstantin; seine Verherrlichung nach dem Tode durch Bilder.
- 70. Beisetzung der Leiche zu Konstantinopel durch seinen Sohn Konstantius.
- 71. Gottesdienst in der sogenannten Apostelkirche bei der Beisetzung Konstantins.
- 72. Vom Vogel Phönix.
- 73. Darstellung Konstantins auf Münzen, wie er in den Himmel fährt.
- 74. Mit Recht hat Gott den Kaiser, der ihn so hoch geehrt, wieder geehrt.
- 75. Konstantin hat alle früheren römischen Kaiser an Frömmigkeit übertroffen.
- Des Kaisers Konstantin Rede an die Versammlung der Heiligen
- I. Kapitel: Die Vorrede gedenkt des Osterfestes und der mannigfaltigen Verfolgungen, die der Logos Gottes von den Menschen für alle erwiesenen Guttaten hat erleiden müssen.
- II. Kapitel: Anrede an die Kirche und an die Zuhörer, man möge Nachsicht schenken und die Fehler verbessern.
- III. Kapitel: Gott ist sowohl der Vater des Logos wie auch der Schöpfer der Welt und nicht könnte die Welt bestehen, wenn sie verschiedene Ursachen hätte.
- IV. Kapitel: Wahn des Götzendienstes.
- V. Kapitel: Christus, der Sohn Gottes, hat alles gebildet und bei allem das Maß des Seins bestimmt.
- VI. Kapitel: Die Lehre vom Schicksal erweist sich als trügerisch sowohl aus den menschlichen Gesetzen als auch aus der Schöpfung, die sich nicht ordnungslos, sondern nach der von dem Weltbildner festgesetzten Ordnung bewegt und durch ihre Ordnung auf dessen Gesetze hinweist.
- VII. Kapitel: Hinsichtlich dessen, was unfaßbar ist, müssen wir die Weisheit des Weltbildners preisen, nicht die Ursache etwas anderem (Vielleicht heißt es [nach einer allerdings schlechteren Handschrift]: nicht einem unvernünftigen und nicht einem zufälligen Triebe.), einem zufälligen Triebe zuschreiben.
- VIII. Kapitel: Das Notwendige verleiht Gott den Menschen in reicher Fülle, was aber nur der Lust dient, bloß in bescheidenem Maße, beides so, wie es für den Gebrauch der Menschen ersprießlich ist.
- IX. Kapitel: Die Philosophen haben sich, da sie alles wissen wollten, auch in ihren Lehrsätzen geirrt und manche von ihnen sind in Gefahren geraten; die Lehrsätze Platos.
- X. Kapitel: Manche verwerfen nicht nur die Lehren der Heiligen Schrift, sondern auch die der Philosophen; man muß den Dichtern entweder alles glauben oder in allem den Glauben versagen.
- XI. Kapitel: Wie und warum die Erscheinung des Herrn dem Fleische nach erfolgte.
- XII. Kapitel: Manche haben dieses Geheimnis nicht erkannt; sie haben es aber aus eigener Schuld nicht erkannt; große Güter warten jener, die es erkannt haben, besonders aber derer, die als Bekenner gestorben sind.
- XIII. Kapitel: Der Unterschied der einzelnen Teile der Schöpfung ist notwendig; die Neigung zum Guten und Bösen stammt aus dem Willen des Menschen, weshalb auch das Gericht notwendig und berechtigt ist.
- XIV. Kapitel: Unendlich ist der Abstand zwischen dem geschaffenen Wesen und dem ungeschaffenen; diesem nähert sich der Mensch durch ein tugendhaftes Leben.
- XV. Kapitel: Der Erlöser hat gelehrt, Wunder gewirkt und denen, die ihm treu blieben, Gutes getan.
- XVI. Kapitel: Die Ankunft Christi war von den Propheten vorhergesagt und sie erfolgte zur Vernichtung der Götzenbilder und der Städte der Götzendiener.
- XVII. Kapitel: Die Weisheit des Moses ist von den heidnischen Philosophen nachgeahmt worden; Daniel und die drei Jünglinge.
- XVIII. Kapitel: Über die erythräische Sibylle, die in einem aus prophetischen Versen bestehenden Akrostichon den Herrn und sein Leiden vorherverkündet hat; es lautet aber das Akrostichon: Ἱησοῦς Χρειστός θεοῦ υἱός σωτήρ σταυρός [Jesus Christus, Gottes Sohn, Heiland, Kreuz].
- XIX. Kapitel: Diese Weissagung über den Erlöser ist von keinem gedichtet, der der Kirche angehört, sondern sie gehört wirklich der erythräischen Sibylle an, deren Bücher Cicero schon vor der Ankunft Christi ins Lateinische übertragen hat; ihrer erwähnt auch Vergil, wie auch der jungfräulichen Geburt; doch feiert er das Geheimnis aus Furcht vor den Machthabern in dunkler Sprache.
- XX. Kapitel: Weitere Verse des Vergilius Maro über Christus und ihre Erklärung; in ihnen ist, wie sich zeigt, das Geheimnis nach Dichterart nur dunkel angegeben.
- XXI. Kapitel: Unmöglich kann dies von einem bloßen Menschen gesagt sein; die Ungläubigen kennen infolge ihrer Unwissenheit in der Religion nicht einmal den Grund ihres Seins.
- XXII. Kapitel: Der Kaiser schreibt voll Dank Christo seine Siege und alles übrige Gute zu und erhebt Beschuldigungen gegen den Feind von dem allen, den Tyrannen Maximin der durch seine große Verfolgung nur den Ruhm der Gottesverehrung erhöht hat.
- XXIII. Kapitel: Die Lebensweise der Christen, die Gottheit freut sich über die Tugendhaften; man muß ein Gericht und eine Vergeltung erwarten.
- XXIV. Kapitel: Decius, Valerian und Aurelian haben elend ihr Leben geendet, weil sie die Kirche verfolgt haben.
- XXV. Kapitel: Diokletian hat mit Schande die Kaiserwürde niedergelegt und ist wegen seiner Verfolgung der Kirche vom Blitze getroffen worden.
- XXVI. Kapitel: Gott ist der Urheber der Frömmigkeit des Kaisers; große Taten muß man von Gott zu erlangen suchen und ihm zumessen, unserer Leichtfertigkeit aber die Fehler zuschreiben.
- Buch I