5. Konstantin hat in Frömmigkeit über dreißig Jahre die Alleinherrschaft geführt und über sechzig Jahre gelebt.
Der Zeit nach zeichnete er ihn aus durch eine Regierung von drei vollen Jahrzehnten und noch etwas mehr, während er die Dauer seines Lebens unter den Menschen auf das Doppelte davon festsetzte. Da er in ihm ferner das Bild seiner eigenen machtvollen Alleinherrschaft erstrahlen ließ, machte er ihn zum Sieger über die ganze Schar der Tyrannen und zum Vernichter der gegen Gott ankämpfenden Giganten, die im Wahnwitz ihres Herzens sogar gegen den unbeschränkten Herrscher des All die Warfen ihrer Gottlosigkeit erhoben hatten. Während aber diese gleichsam nur einen Moment aufleuchteten, um sofort wieder zu erlöschen, hat der alleinige Gott seinen Diener, der allein gegen viele stand, mit göttlicher Rüstung bewaffnet, durch ihn die Welt von der Rotte der Gottlosen gereinigt und ihn für alle Völker aufgestellt, daß er sie die Gottesfurcht S. 8lehre, er, der es mit lauter Stimme vor aller Ohren bezeugte daß er den wahrhaftigen Gott erkenne und den Irrglauben an die falschen Götter verabscheue.
