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Es folgt die Gurgel, durch welche dem ganzen Körper der Lebensbedarf und die Luftzufuhr vermittelt wird. Dann kommen die Arme und die kraftschwellenden Armmuskeln, sowie die arbeitskräftigen, mit ihren langgestreckten Fingern zum Halten geeigneten Hände. Sie ermöglichen eine erhöhte Arbeitsleistung, sie S. 289 ermöglichen eine zierliche Schrift und jenen „Griffel des hurtigen Schreibers“, der die Aussprüche des göttlichen Mundes widergibt. Die Hand ist es, welche die Speise zum Munde führt. Die Hand ist es, die durch herrliche Taten sich auszeichnet; die als Mittlerin der göttlichen Gnade zum Altare ausgestreckt wird; mittels der wir die himmlischen Geheimnisse darbringen und empfangen. Die Hand ist es, welche die göttlichen Mysterien zugleich setzt und spendet; deren Namen der Sohn Gottes als Selbstbezeichnung nicht verschmähte, indem David beteuert: „Die Rechte des Herrn hat Macht gewirkt, die Rechte des Herrn hat mich erhöht“. Die Hand ist es, die alles gemacht, wie Gott der Allmächtige es bezeugt hat: „Hat nicht dies alles meine Hand gemacht?“ Die Hand ist die Schutzwehr des ganzen Körpers, des Hauptes Schirmerin. Ob sie auch ihren Platz ziemlich unten einnimmt: sie kämmt den ganzen Scheitel und ziert das Haupt mit ehrbarem Schmucke.
