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Vierundzwanzig Unterredungen mit den Vätern (BKV)
11. Von der Ewigkeit der Liebe.
S. a301 Und was wundert ihr euch, wenn jene oben zusammengefaßten Verrichtungen aufhören, da ja der hl. Apostel noch höhere Gaben des hl. Geistes als vorübergehende bezeichnet, während er die Liebe allein als ohne Ende während darstellt, indem er sagt: 1 „Gilt es Weissagungen, sie werden abgethan; gilt es Sprachen, sie werden aufhören; gilt es Wissenschaft, sie wird zerfallen;“ von dieser aber sagt er: „Die Liebe wird nie vergehen.“ Alle Gaben nemlich werden je nach Brauch und Bedarf auf einige Zeit verliehen und nach vollendeter Benützung ohne Zweifel vergehen; die Liebe aber wird zu keiner Zeit aufgehoben, da sie nicht nur in der gegenwärtigen Welt nützlich in uns wirkt, sondern auch in der zukünftigen, wenn die Bürde der körperlichen Noth abgelegt ist, viel wirksamer und herrlicher fortdauern wird. Keinem Mangel und Verderben je preisgegeben wird sie in ewiger Unzerstörbarkeit Gott nur feuriger und inniger anhängen.
I. Kor. 13, 8. ↩
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Conférences de Cassien sur la perfection religieuse
11.
Pourquoi vous étonner de ce que les actions extérieures ne subsisteront pas toujours, puisque le saint Apôtre nous dit « que les dons les plus sublimes du Saint-Esprit passeront, mais que la seule charité n'aura pas de fin. » Les prophéties n'existeront plus, les langues cesseront, la science sera détruite; mais la charité ne périra pas. (I Cor., XIII, 8.) Tous ces dons, en effet, nous sont accordés pour les nécessités présentes. Ils passeront avec nos besoins : la charité , au contraire, ne souffrira pas d'interruption; car elle nous est utile non-seulement dans le temps, mais encore dans l'éternité. Lorsque nous serons délivrés du fardeau de notre corps, elle deviendra plus efficace et plus parfaite; rien ne pourra l'altérer, et son incorruptibilité la rendra plus ardente et plus intimement unie à Dieu.