Collationes patrum
Vierundzwanzig Unterredungen mit den Vätern (BKV)
Bibliographische Angabe
Vierundzwanzig Unterredungen mit den Vätern (Collationes patrum) In: Sämmtliche Schriften des ehrwürdigen Johannes Cassianus : erster Band / aus dem Urtexte übers. von Antonius Abt. (Bibliothek der Kirchenväter, 1 Serie, Band 59 und 68), Kempten 1879. (Translation, Deutsch)
Schlüssel
CPL 512
Datum
5. Jh.
Mitarbeiter
Uwe Holtmann
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Text
Inhaltsangabe
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- Vierundzwanzig Unterredungen mit den Vätern (Collationes patrum)
- Vorwort des Priesters Johann Cassian zu den zehn Unterredungen mit den Vätern, die in der scythischen Wüste wohnten.
- Erste Unterredung, gehalten mit Abt Moyses über Absicht und Endzweck des Mönches.
- 1. Über die scythische Ansiedlung und den Grundsatz des Abtes Moyses.
- 2. Von der Frage des Abtes Moyses, der untersucht, welche Bestimmung und welches Ziel der Mönch habe.
- 3. Unsere Antwort.
- 4. Untersuchung des Moyses über den vorgenannten Satz.
- 5. Er zeigt an einem andern Beispiele, daß man sich genau nach einem Ziele richten müsse.
- 6. Von denen, die der Welt entsagen, aber ohne Liebe nach der Vollkommenheit streben.
- 7. Von dem Streben nach der Ruhe des Herzens.
- 8. Von dem Hauptstreben nach Beschauung der göttlichen Dinge und von dem Gleichnisse der Maria und Martha.
- 9. Frage, wie die Tugendübungen mit den Menschen nicht fortdauern.
- 10. Antwort: Nicht der Lohn, sondern die Handlung werde aufhören.
- 11. Von der Ewigkeit der Liebe.
- 12. Frage über die Beharrlichkeit der geistigen Beschauung.
- 13. Antwort über die Richtung des Herzens auf Gott und über das Reich Gottes und das des Teufels.
- 14. Über die Einigkeit der Seele.
- 15. Von der Betrachtung Gottes.
- 16. Frage über die Beweglichkeit der Gedanken.
- 17. Antwort, was der Geist vermöge über den Zustand der Gedanken, und was er nicht vermöge.
- 18. Vergleichung der Wassermühle und der Seele.
- 19. Von den drei Quellen unserer Gedanken.
- 20. Er lehrt mit dem Gleichnisse eines tüchtigen Geldwechslers, wie unsere Gedanken zu unterscheiden seien.
- 21. Von der Täuschung des Abtes Johannes.
- 22. Von der vierfachen Art der Unterscheidung.
- 23. Der Lehrer redet, wenn es die Zuhörer verdienen.
- Zweite Unterredung des Abtes Moyses über die Klugheit.
- 1. Die Klugheit ist nothwendig und eine große Gnade Gottes.
- 2. Der Nutzen der Klugheit wird aus der Unterredung mit dem Abte Antonius bewiesen.
- 3. Von dem Irrthum Sauls und Achabs, der sie durch ihren Mangel an Klugheit täuschte.
- 4. Was über das Gut der Klugheit in den heiligen Schriften gesagt wird.
- 5. Der Tod des Greises Hero.
- 6. Von dem Unglück zweier Brüder wegen Mangels an Klugheit.
- 7. Von der Bethörung, in die ein Anderer durch Unkenntniß der Klugheit kam.
- 8. Von der Täuschung und dem Falle eines mesopotamischen Mönches.
- 9. Frage über die Erwerbung der wahren Klugheit.
- 10. Antwort, wie man die wahre Klugheit besitzen könne.
- 11. Worte des Abtes Serapion von der Kraftlosigkeit geoffenbarter Gedanken und der Gefahr des Selbstvertrauens.
- 12. Bekenntniß der Scham, aus welcher wir uns scheuen, unsere Gedanken den Vätern zu offenbaren.
- 13. Antwort über die zu unterdrückende Scham und die Gefahr, keine Theilnahme zu finden.
- 14. Über die Berufung Samuels.
- 15. Von der Berufung des Apostels Paulus.
- 16. Daß die Klugheit anzustreben sei.
- 17. Von dem unmäßigen Fasten und Wachen.
- 18. Frage über das Maaß der Enthaltung oder der Erfrischung.
- 19. Von dem richtigsten Maaße der täglichen Speise.
- 20. Einwurf über die Leichtigkeit der Entsagung, die mit zwei Broden eingehalten wird.
- 21. Antwort, wie das besagte Gesetz der Enthaltung beobachtet werden müsse.
- 22. Welches das allgemeine Maaß des Fastens und der Labung sei.
- 23. Wie der Überfluß der Zeugungssäfte im Zaume gehalten werden solle.
- 24. Von der Beschwerde einer gleichmäßigen Labung und von der Gefräßigkeit des Bruders Benjamin.
- 25. Frage, wie immer ein und dasselbe Maaß eingehalten werde.
- 26. Antwort, daß man das Maaß der Labung nicht überschreiten solle.
- Dritte Unterredung, welche die mit dem Abte Paphnutius ist, über die drei Entsagungen.
- 1. Lob des Paphnutius.
- 2. Von der Rede dieses Vaters und unserer Antwort.
- 3. Lehre des Abtes Paphnutius über die drei Arten der Berufungen und die drei Entsagungen.
- 4. Erklärung der drei Berufungen.
- 5. Daß die erste Berufung dem Trägen nicht nütze und die zweite dem Eifrigen nicht schade.
- 6. Darlegung der drei Entsagungen.
- 7. Wie die Vollkommenheit der einzelnen Entsagungen anzustreben sei.
- 8. Von den eigenthümlichen Schätzen, in welchen die Schönheit oder die Häßlichkeit der Seele besteht.
- 9. Von der dreifachen Art der Reichthümer.
- 10. Es könne Keiner durch die erste Stufe der Entsagung vollkommen sein.
- 11. Frage über die freie Wahlwillkür des Menschen und die Gnade Gottes.
- 12. Antwort über die Austheilung der gött- lichen Gnade mit Wahrung der Freiheit des Willens.
- 13. Daß die Leitung unseres Lebens von Gott sei.
- 14. Daß die Wissenschaft des Gesetzes durch Belehrung und Erleuchtung Gottes ertheilt wird.
- 15. Daß die Einsicht, die Gebote Gottes zu erkennen, und die Neigung des guten Willens vom Herrn gegeben werde.
- 16. Daß gerade der Glaube vom Herrn geschenkt werde.
- 17. Daß die Mäßigung der Versuchungen und die Ertragung derselben uns von Gott verliehen werde.
- 18. Daß die Beständigkeit in der Furcht Gottes uns vom Herrn gegeben werde.
- 19. Daß der Anfang des guten Willens und seine Vollendung vom Herrn sei.
- 20. Daß Nichts in dieser Welt ohne Gott geschieht.
- 21. Einwurf über die Macht des freien Willens.
- 22. Antwort, daß unser freier Wille immer der Hilfe Gottes bedürfe.
- Vierte Unterredung, welche die mit Abt Daniel ist über die Begierlichkeit des Fleisches und des Geistes.
- 1. Über Abt Daniel.
- 2. Frage, woher die plötzliche Veränderung der Geister komme, von unaussprechlicher Freude bis zur tiefsten Niedergeschlagenheit des Gemüthes.
- 3. Antwort auf die vorgelegte Frage.
- 4. Daß es für die Anordnung und Prüfung Gottes eine doppelte Ursache gebe.
- 5. Daß unser Streben und Thun ohne die Hilfe Gottes Nichts vermöge.
- 6. Daß es uns nützlich sei, zuweilen von Gott verlassen zu werden.
- 7. Von der Nützlichkeit jenes Kampfes, den der Apostel in den Widerstreit des Fleisches und Geistes setzt.
- 8. Frage, wie denn in dem Capitel des Apostels nach den unter sich streitenden Begierden des Fleisches und des Geistes ein dritter Wille beigefügt werde.
- 9. Über den Verstand Dessen, der richtig fragt.
- 10. Daß das Wort „Fleisch“ nicht in einer Bedeutung gebraucht werde.
- 11. Was an dieser Stelle vom Apostel Fleisch genannt werde, und was die Begierde des Fleisches sei.
- 12. Was unser Wille sei, der zwischen dem Begehren des Fleisches und Geistes liegt.
- 13. Über die Nützlichkeit der Verzögerung, welche [Seitenwechsel, d. Bearb.] aus dem Kampfe des Fleisches und Geistes entsteht.
- 14. Von der unverbesserlichen Bosheit der verworfenen Geister.
- 15. Was uns die Begierde des Fleisches gegen den Geist nütze.
- 16. Von den fleischlichen Gluten, durch die wir schwerer zu Fall kämen, wenn wir nicht gedemüthigt würden.
- 17. Über die Lauheit der Verschnittenen.
- 18. Frage, was für ein Unterschied sei zwischen einem Fleischlichen und Seelischen.
- 19. Von dem dreifachen Zustande der Seelen.
- 20. Von Denen, die schlecht entsagen.
- 21. Von denen, die Großes verlassen und vom Kleinen beherrscht werden.
- Fünfte Unterredung, welche die des Abtes Serapion über die acht Hauptsünden ist.
- 1. Abt Serapion.
- 2. Abt Serapion zählt die acht Hauptsünden auf.
- 3. Von den zwei Gattungen der Sünden und ihrer vierfachen Verwirklichung.
- 4. Das Hauptsächlichste über die Leidenschaft der Völlerei und Unzucht und ihre Heilung.
- 5. Wie unser Herr allein ohne Sünde versucht worden sei.
- 6. Über die Art der Versuchung, durch welche der Herr vom Teufel versucht wurde.
- 7. Von der Verwirklichung der Ruhmsucht und des Hochmuths ohne Beihilfe des Körpers.
- 8. Von der Habsucht: daß sie ausserhalb der Natur sei, und welcher Unterschied sei zwischen ihr und den natürlichen Lastern.
- 9. Daß die Traurigkeit und Verdrossenheit durch keine Anreizung von aussen entstehen wie die andern Sünden.
- 10. Über die Zusammenstimmung von sechs Lastern und die Verwandtschaft der zwei von ihnen abweichenden.
- 11. Von dem Ursprunge und der Beschaffenheit einer jeden dieser Sünden.
- 12. In welcher Hinsicht die Ruhmsucht nützlich sei.
- 13. Von der verschiedenen Angriffsweise aller Sünden.
- 14. Von dem Kampfe, zu dem wir uns wider die Sünden, ihrer Angriffsweise entsprechend, rüsten müssen.
- 15. Daß wir Nichts gegen die Laster vermögen ohne die Hilfe Gottes, und daß wir uns wegen Besiegung derselben nicht überheben dürfen.
- 16. Über die Bedeutung der sieben Völker, deren Länder Israel nahm, und warum es bald heißt, daß es sieben, bald daß es viele Völker waren.
- 17. Frage über die Vergleichung der sieben Stämme und acht Sünden.
- 18. Antwort, wie nach den acht Sünden die Zahl der acht Stämme sich ergänze.
- 19. Warum nur das Volk Ägyptens verlassen, die übrigen aber vernichtet werden müssen.
- 20. Von der Natur der Gastrimargie, die im Gleichnis mit dem Adler verglichen wird.
- 21. Wie die Beharrlichkeit der Gastrimargie gegen die Philosophen dargelegt worden.
- 22. Warum Gott dem Abraham vorausgesagt habe, daß das Volk Israel zehn Stämme besiegen müsse.
- 23. In wie fern es uns nützlich sei, das Gebiet der Sünden zu besitzen.
- 24. Daß die Ländereien, aus welchen die Völker der Chananäer vertrieben wurden, für die Nachkommen des Sem bestimmt waren.
- 25. Verschiedene Zeugnisse über die Bezeichnung der acht Sünden.
- 26. Daß nach Besiegung der Gaumenlust unsere Mühe auf die Erwerbung der übrigen Tugenden zu verwenden sei.
- 27. Daß die Reihenfolge der Kämpfe nicht dieselbe sei wie die der Laster.
- Sechste Unterredung, welche die des Abtes Theodor über den Mord der Heiligen ist.
- 1. Veranlassung zu dieser Unterredung.
- 2. Abt Theodor beantwortet die vorgelegte Frage.
- 3. Von den Dreien, die in dieser Welt sind, dem Guten, dem Bösen und dem in Mitte Liegenden.
- 4. Daß das Böse Keinem ohne seinen Willen von einem Anderen angethan werden könne.
- 5. Einwurf, inwiefern es von Gott selbst heisse, daß er Übel schaffe.
- 6. Antwort auf die vorgelegte Frage.
- 7. Frage, ob der nun schuldig sei, der einen Gerechten tödte, da doch der Gerechte von dem Tode Gewinn hat.
- 8. Antwort auf die vorausgegangene Frage.
- 9. Das Beispiel des frommen, vom Teufel versuchten Job und des von Judas verrathenen Herrn; und daß dem Gerechten sowohl Glück als Unglück zum Heile gereiche.
- 10. Von der Tugend des vollkommenen Mannes, der bildlich doppelrechthändig genannt wird.
- 11. Von der doppelten Gattung von Prüfungen, welche auf dreifache Weise uns zugehen.
- 12. Daß der gerechte Mann nicht dem Wachse, sondern dem diamantenen Siegelstocke ähnlich sein müsse.
- 13. Frage, ob der Geist in einer und derselben Beschaffenheit beständig bleiben könne.
- 14. Antwort auf die vorgelegte Frage.
- 15. Welcher Nachtheil es sei, aus der Zelle zu gehen.
- 16. Über die Veränderlichkeit der obern und himmlischen Kräfte.
- 17. Daß Niemand durch plötzlichen Sturz fällt.
- Siebente Unterredung, welche die erste mit Abt Serenus ist, über die Veränderlichkeit der Seele und die bösen Geister.
- 1. Keuschheit des Abtes Serenus.
- 2. Herrliches Wunder in Betreff der erlangten Reinheit des Leibes, und Frage des genannten Greises über den Zustand unserer Gedanken.
- 3. Unsere Antwort über die Veränderlichkeit des Herzens.
- 4. Rede des Greises über den Zustand der Seele und ihre Standhaftigkeit.
- 5. Von der Vollkommenheit der Seele, die nach dem Gleichnisse des evangelischen Hauptmannes aufgefaßt wird.
- 6. Von der Beharrlichkeit in der Bewachung der Gedanken.
- 7. Frage über die Veränderlichkeit der Seele und die Anfechtung der überirdischen Bösewichte.
- 8. Antwort über die Hilfe Gottes und die Macht des freien Willens.
- 9. Frage über die Verbindung der Seele und der Dämonen.
- 10. Antwort, auf welche Weise die unreinen Geister mit den Menschengeistern sich verbinden.
- 11. Einwurf, ob die unreinen Geister den Seelen Derjenigen, welche sie erfüllt haben, eingesenkt oder mit ihnen vereint werden können.
- 12. Antwort, wie die unreinen Geister über die Besessenen herrschen.
- 13. Daß kein Geist den andern durchdringen kann, sondern nur der unkörperliche Gott.
- 14. Einwurf, nach welchem man glauben müsse, daß die Teufel die Gedanken der Menschen durchschauen.
- 15. Antwort, was die Teufel in den Gedanken der Menschen vermögen und was nicht.
- 16. Gleichnis, durch welches gelehrt wird, wie die unreinen Geister die Gedanken der Menschen erkennen.
- 17. Daß nicht jeder Teufel den Menschen alle Leidenschaften eingeben könne.
- 18. Frage, ob unter den Teufeln eine Ordnung der Anfechtung und eine Regel des Wechsels stattfinde.
- 19. Antwort, in welcher Weise ein Übereinkommen der Teufel über den Wechselangriff bestehe.
- 20. Daß die feindlichen Gewalten nicht von gleicher Kraft sind, und daß die Macht zu versuchen nicht ihrer Willkür anheimgestellt ist.
- 21. Daß die Teufel im Kampfe mit den Menschen auch selbst Plage haben.
- 22. Daß die Macht zu schaden nicht der Willkür der Teufel anheimgestellt sei.
- 23. Von der verminderten Macht der Dämonen.
- 24. In welcher Weise sich die Teufel zu den Körpern Derjenigen, die sie ergreifen wollen, einen Zugang bereiten.
- 25. Daß Diejenigen elender sind, die von den Lastern, als Die, welche von den Teufeln selbst besessen sind.
- 26. Von der Tödtung des verführten Propheten und der Krankheit des Abtes Paulus, die er zu seiner Besserung bekam.
- 27. Über die Prüfung des Abtes Moyses.
- 28. Daß man Jene nicht verachten dürfe, die unreinen Geistern überliefert sind.
- 29. Einwurf, warum die von unreinen Geistern Geplagten von der heiligen Communion fern gehalten werden.
- 30. Antwort auf die vorgelegte Frage.
- 31. Daß Jene unglücklich sind, welche nicht verdienen, solchen zeitlichen Prüfungen unterworfen zu werden.
- 32. Von den verschiedenen Strebungen und Willensrichtungen, die bei den Mächten der Luft stattfinden.
- 33. Frage, woher eine so große Verschiedenheit der bösen Geister komme.
- 34. Die Lösung der vorgelegten Frage wird aufgeschoben.
- Achte Unterredung, welche die zweite mit Abt Serenus ist über die Herrschaften oder Mächte.
- 1. Ein Mahl in der Wüste.
- 2. Zweite Frage über die Verschiedenheit der überirdischen Bösewichte.
- 3. Antwort über die vielfache Speise der heil. Schriften.
- 4. Von doppelten Meinungen über den Sinn der hl. Schriften.
- 5. Daß die vorgelegte Frage unter jene zu rechnen ist, welche nicht für ganz ausgemacht zu halten sind.
- 6. Daß von Gott nichts Böses erschaffen worden sei.
- 7. Über den Anfang der Herrschaften oder Mächte.
- 8. Über den Fall des Teufels und seiner Engel.
- 9. Es wird entgegnet, daß der Fall des Teufels seinen Anfang von der Verführung der Eva genommen habe.
- 10. Antwort über den Anfang des Falles Satans.
- 11. Von der Strafe dessen, der verführt oder verführt wird.
- 12. Über die Bedrängniß und Unruhe, welche die Teufel in diesem Luftkreis immer verursachen.
- 13. Daß die Teufel, wie sie die Menschen anfechten, ebenso auch sich gegenseitig bekämpfen.
- 14. Wie es gekommen sei, daß die bösen Geister die Namen von Herrschaften und Mächten erlangten.
- 15. Daß den heiligen und himmlischen Kräften nicht ohne Grund die Namen von Engeln und Erzengeln beigelegt sind.
- 16. Über die Unterwürfigkeit, welche die Teufel ihren Vorgefetzten gegenüber beobachten.
- 17. Daß jedem Menschen immer zwei Engel zur Seite sind.
- 18. Der Unterschied der Bosheit, welcher bei den bösen Geistern besteht, wird durch das Zeugniß zweier Philosophen bestätigt.
- 19. Daß die Geister Nichts gegen die Menschen vermögen, wenn sie nicht zuvor von deren Geist Besitz genommen haben.
- 20. Frage über die abgefallenen Engel, welche nach der Genesis mit den Töchtern der Menschen zusammengekommen sein sollen.
- 21. Lösung der vorgelegten Frage.
- 22. Einwand, wie den Söhnen Seths ihre unheilige Verbindung mit den Töchtern Kains vor dem gesetzlichen Verbote vorgeworfen werden könne.
- 23. Antwort, daß durch das natürliche Gesetz die Menschen schon von Anfang an der Verurtheilung und Strafe unterworfen waren.
- 24. Daß Diejenigen, welche vor der Sündfluth sündigten, mit Recht bestraft wurden.
- 25. Wie das zu verstehen sei, daß es im Evangelium vom Teufel heißt, er sei voll des Lügens und der Vater desselben.
- Neunte Unterredung, welche die erste des Abtes Isaak ist, über das Gebet.
- 1. Einleitung.
- 2. Worte des Abtes Isaak über die Beschaffenheit des Gebetes.
- 3. Wie ein reines und aufrichtiges Gebet bereitet wird.
- 4. Von der Beweglichkeit der Seele, die dem Flaum oder unreinen Federchen verglichen wird.
- 5. Von den Dingen, die unsern Geist beschweren.
- 6. Über das Gesicht eines Alten, das er in Betreff des ruhelosen Wirkens eines Bruders sah.
- 7. Ob es schwieriger sei, gute Gedanken zu bewahren als sie zu erwerben.
- 8. Antwort über die verschiedene Beschaffenheit der Gebete.
- 9. Von den vier Arten der Gebete.
- 10. Über die Ordnung der Gebetsarten.
- 11. Von der Bitte (obsecratio).
- 12. Vom Anbetungs-Gebete (oratio).
- 13. Von der Fürbitte (postulatio).
- 14. Von der Danksagung (gratiarum actio).
- 15. Ob die vier Arten der Gebete zugleich und für Alle nothwendig seien oder nur einzeln und abwechselnd.
- 16. Daß man stufenweise nach diesen Arten der Gebete streben müsse.
- 17. Daß Christus sich dieser vier Gebetsarten bedient habe.
- 18. Von dem Gebete des Herrn.
- 19. Von dem Worte: „Zukomme uns dein Reich!“
- 20. Von der Bitte: Es geschehe dein Wille!
- 21. Von dem überwesentlichen oder täglichen Brode.
- 22. Davon, daß es heißt: „Vergib uns unsere Schulden!“
- 23. Von dem Satze: „Und führe uns nicht in Versuchung!“
- 24. Daß man um nichts Anderes bitten solle, als was in dieser Formel des Gebetes des Herrn enthalten sei.
- 25. Über die Beschaffenheit des höhern Gebetes.
- 26. Daß der Gebetsgeist auf verschiedene Weise zur Glut angefacht werde.
- 27. Daß die Gemüthsbewegungen der inbrünstig Betenden verschieden seien.
- 28. Frage darüber, daß die Vergießung von Thränen nicht in unserer Gewalt sei.
- 29. Antwort über die Verschiedenheit der geistlichen Thränen.
- 30. Daß Thränen nicht hervorgelockt werden sollen, wenn sie nicht von selbst kommen.
- 31. Ausspruch des Abtes Antonius über den Zustand des Gebetes:
- 32. Über die Anzeichen der Erhörung.
- 33. Einwurf. daß die besagte Zuversicht der Erhörung nur den Heiligen zuzukommen scheine.
- 34. Antwort über die verschiedenen Ursachen der Erhörungen.
- 35. Daß das Gebet im Kämmerlein und bei geschlossener Thüre zu verrichten sei.
- 36. Von der Nützlichkeit eines kurzen, stillen Gebetes.
- Zehnte Unterredung, welche die zweite des Abtes Isaak ist, über das Gebet.
- 1. Es wird eine Abschweifung entschuldigt.
- 2. Über die Gewohnheit der Paschafeier in Ägypten.
- 3. Serapion fällt in die Häresie der Anthropomorphiten.
- 4. Von der Rückkehr zum Abte Isaak und der Besprechung des Irrthums, in den der obige Greis gefallen war.
- 5. Antwort über den Ursprung der oben gemeinten Häresie.
- 6. Warum einem Jeden von uns Christus Jesus entweder erniedrigt oder verherrlicht erscheine.
- 7. Worin Ziel und Vollendung unserer Gebete bestehe.
- 8. Frage nach einem Unterricht in der Vollkommenheit, durch den wir zu einem beständigen Andenken an Gott gelangen könnten.
- 9. Antwort über die Kraft des durch Erfahrung gebildeten Verstandes.
- 10. Lehre von dem beständigen Gebete.
- 11. Über die Vollkommenheit des Gebetes, zu der man durch die besagte Lehre der Alten gelangt.
- 12. Frage, wie die geistlichen Gedanken unbeweglich festgehalten werden konnten.
- 13. Über die Veränderlichkeit der Gedanken.
- 14. Antwort, wie die beständige Sammlung des Herzens od. der Gedanken erlangt werden könne.
- Vorwort des Johannes Cassianus zu sieben Unterredungen mit den Vätern, welche die ägyptische Wüste Thebais bewohnten.
- Elfte Unterredung, welche die erste des Abtes Chäremon ist über die Vollkommenheit.
- 1. Reise in die Thebais.
- 2. Von dem Bischofe Archebius.
- 3. Beschreibung der Wüste, in welcher Chäremon, Nesteros und Joseph wohnten.
- 4. Von dem Abte Chäremon und seiner Entschuldigung in Betreff der verlangten Belehrung.
- 5. Unsere Antwort auf die Entschuldigung des Vaters.
- 6. Lehrsatz des Abtes Chäremon, daß die Laster auf dreierlei Weise besiegt werden.
- 7. Auf welchen Stufen man zu der Höhe der Liebe aufsteigen könne, und welche Beständigkeit in ihr sei.
- 8. Wie sehr Jene hervorragen, die sich aus Liebe von den Lastern abwenden.
- 9. Daß die Liebe nicht nur aus Knechten Söhne mache, sondern auch Das Ebenbild und die Ähnlichkeit mit Gott verleihe.
- 10. Daß es die Vollkommenheit der Liebe sei, für die Feinde zu beten, und an welchem Zeichen eine noch nicht gereinigte Seele erkannt werde.
- 11. Frage, warum er den Affekt der Furcht und der Hoffnung unvollkommen genannt habe.
- 12. Antwort über die Verschiedenheit der Vollkommenheit.
- 13. Von jener Furcht, die von der Größe der Liebe erzeugt wird.
- 14. Frage über die vollendete Keuschheit.
- 15. Aufschub der verlangten Darlegung.
- Zwölfte Unterredung welche die zweite des Abtes Chäremon ist, über die Keuschheit.
- 1. Was zuerst zu untersuchen sei.
- 2. Von dem Körper der Sünde und seinen Gliedern.
- 3. Über die Abtödtung der Unzucht und Unreinigkeit.
- 4. Daß zur Erlangung der keuschen Reinheit die Anstrengung der menschlichen Mühe nicht hinreiche.
- 5. Von der Nützlichkeit der Anfechtung, welche die Glut der Brunst in uns erzeugt.
- 6. Daß Geduld die Glut der Unzucht löscht.
- 7. Über die Unterschiede und Stufen der Keuschheit.
- 8. Daß Unerfahrene über Natur und Wirkungen der Keuschheit nicht reden können.
- 9. Frage, ob wir die Aufregung des Körpers auch im Schlafe vermeiden können.
- 10. Antwort, daß eine im Schlafe entstehende fleischliche Aufregung der Keuschheit nicht schade.
- 11. Daß ein großer Unterschied sei zwischen der Keuschheit und Enthaltsamkeit.
- 12. Von den wunderbaren Dingen, welche der Herr eigens an seinen Heiligen wirkt.
- 13. Daß nur Die, welche sie erfahren, die Süßigkeit der Keuschheit erkennen.
- 14. Frage über die Beschaffenheit des Verhaltens und Das Maaß der Zeit, in welcher die Keuschheit vollendet werden könne.
- 15. Antwort, innerhalb welcher Zeit die Keuschheit erlangt werden könne.
- 16. Über Mittel und Zweck bei Erwerbung und Bewahrung der Keuschheit.
- Dreizehnte Unterredung, welche die dritte des Abtes Chäremon ist, über die Hilfe Gottes.
- 1. Ein Zweifel des Germanus.
- 2. Frage, warum die Tugendverdienste nicht dem sich abmühenden Fleiße angerechnet werden sollen.
- 3. Antwort, daß ohne die Hilfe Gottes nicht nur nicht die Vollkommenheit der Keuschheit, sondern überhaupt nichts Gutes fertig gebracht werden könne.
- 4. Einwendung, wie von den Heiden gesagt werden könne, daß sie ohne Gottes Gnade doch die Keuschheit gehabt hätten.
- 5. Antwort über die eingebildete Keuschheit der Philosophen.
- 6. Daß wir ohne die Gnade Gottes keine Thätigkeitsäusserungen vollbringen können.
- 7. Über die erste Absicht Gottes und seine tägliche Fürsorge.
- 8. Von der Gnade Gottes und der Freiheit des Willens.
- 9. Über die Kraft unseres guten Willens und die Gnade Gottes.
- 10. Von der Schwäche des freien Willens.
- 11. Ob die Gnade Gottes unserm guten Willen folge oder vorhergehe.
- 12. Daß der gute Wille weder stets der Gnade noch stets dem Menschen zuzutheilen sei.
- 13. Daß die menschlichen Anstrengungen die Gnade Gottes nicht ersetzen können.
- 14. Daß Gott durch seine Prüfungen die Kraft des menschlichen Willens erprobe.
- 15. Über die vielfache Gnade der Berufungen.
- 16. Von der Gnade Gottes, infofern sie die engen Gränzen des menschlichen Glaubens überschreitet.
- 17. Von der unerforschlichen Anordnung Gottes.
- 18. Lehrbestimmung der Väter darüber, daß der freie Wille nicht im Stande sei, uns zu retten.
- Vierzehnte Unterredung, welche die elfte des Abtes Nesteros ist, über die geistliche Wissenschaft.
- 1. Einleitung.
- 2. Welches der Weg sei zur Beschauung?
- 3. Daß die Vollkommenheit des thätigen Lebens in zweifacher Beziehung bestehe.
- 4. Daß das thätige Leben sich in viele Berufsarten und Strebungen theilt.
- 5. Von der Beharrlichkeit in der angenommenen Lebensweise.
- 6. Über die Veränderlichkeit der Schwachen.
- 7. Ein Beispiel der Keuschheit, an welchem gelehrt wird, daß nicht Alles von Allen nachzuahmen sei.
- 8. Von der geistlichen Wissenschaft.
- 9. Daß man von der Wissenschaft des thätigen Lebens zu der geistlichen komme.
- 10. Daß man in die Schule der wahren Wissenschaft treten müsse.
- 11. Von dem vielfachen Verständnisse der göttlichen Schriften.
- 12. Frage, wie man zum Vergessen der Weltlichen Lieder kommen könne.
- 13. Antwort, wodurch wir die Erinnerung an Solches vernichten können.
- 14. Daß eine unreine Seele die geistliche Wissenschaft weder lehren noch auch nur empfangen kann.
- 15. Einwurf, daß viele Unreine die Wissenschaft haben und Heilige sie nicht besitzen.
- 16. Antwort, daß die Bösen eine wahre Wissenschaft nicht haben können.
- 17. Welchen die vollkommene Lebensweise kund gemacht werden müsse?
- 18. Aus welchen Ursachen die geistliche Wissenschaft unfruchtbar sei?
- 19. Daß häufig auch Unwürdige die Gabe der heilsamen Rede erhalten.
- Fünfzehnte Unterredung, welche die zweite des Abtes Nesteros ist, über die göttlichen Gnadengaben.
- 1. Eintheilung der Charismen und die Gründe ihrer Verleihung.
- 2. Worin man die hl. Männer bewundern müsse.
- 3. Von dem Todten, der von dem Abte Makarius auferweckt worden.
- 4. Von dem Wunder, welches Abt Abraham an den Brüsten eines Weibes that.
- 5. Von der Heilung eines Lahmen, welche Ebenderselbe wirkte.
- 6. Daß man das Verdienst eines Jeden nicht nach den Wunderzeichen abschätzen müsse.
- 7. Daß die Tugend bei den Gnadengaben nicht in den Wundern, sondern in der Demuth bestehe.
- 8. Daß es wunderbarer sei, aus sich selbst die Laster ausgestoßen zu haben, als aus einem Andern die Teufel.
- 9. Wie sehr die Rechtschaffenheit des Lebens sich auszeichne vor den Wunderwerken.
- 10. Offenbarung über eine Probe der vollkommenen Keuschheit.
- Sechzehnte Unterredung, welche die erste des Abtes Joseph ist, über die Freundschaft.
- 1. Abt Josephs Herkommen und Bildung.
- 2. Abhandlung desselben Greises über eine treulose Art von Freundschaften.
- 3. Woher eine unauflösliche Freundschaft komme?
- 4. Frage, ob etwas Nützliches auch gegen den Wunsch des Bruders ausgeführt werden müsse.
- 5. Antwort, daß eine unaufhörliche Freundschaft nur unter Vollkommenen bestehen könne.
- 6. Auf welche Weise eine Verbindung unverletzt bewahrt werden könne.
- 7. Daß man der Liebe Nichts vorziehen und der Zornsucht Nichts nachsetzen müsse.
- 8. Aus welchen Ursachen unter geistlichen Personen Uneinigkeit entstehe?
- 9. Daß man auch die geistlichen Ursachen der Streitigkeiten vermeiden soll.
- 10. Über die beste Erforschung der Wahrheit.
- 11. Daß es Solchen, die auf ihr eigenes Urtheil vertrauen, unmöglich sei, nicht vom Teufelstrug getäuscht zu werden.
- 12. Warum in der Unterredung die Schwächern nicht verachtet werden dürfen?
- 13. Daß die Liebe nicht bloß Etwas sondern auch Gott sei.
- 14. Über die Stufen der Liebe.
- 15. Von Jenen, welche entweder ihre eigene oder der Brüder Aufregung durch Verstellung stärken.
- 16. Daß unsere Gebetsopfer von Gott verschmäht werden, wenn der Bruder irgend eine Verstimmung gegen uns hat.
- 17. Von Jenen, welche meinen, daß man mit den Weltlichen mehr Geduld haben müsse als mit den Brüdern.
- 18. Von Jenen, welche Geduld heucheln und die Brüder durch ihr Schweigen zum Zorne reizen.
- 19. Von Jenen, welche aus Ärger sich des Essens enthalten.
- 20. Von der erheuchelten Geduld Einiger, mit welcher sie die andere Wange zum Schlage darbieten.
- 21. Frage, wie denn Solche, welche den Geboten Christi gehorchen, um die evangelische Vollkommenheit betrogen werden können.
- 22. Antwort, daß Christus nicht nur auf die That, sondern auch auf den Willen schaue.
- 23. Daß Jener tapfer und unverletzt sei, der sich dem Willen eines Andern unterwirft.
- 24. Daß Schwache gerne beleidigen, aber Beleidigungen nicht ertragen können.
- 25. Frage, wie Jener stark sei, der den Schwachen nicht immer erträgt.
- 26. Antwort, daß der Schwache nicht zuläßt, daß man ihn ertrage.
- 27. Wie der Zorn zu unterdrücken sei.
- 28. Daß Freundschaften, die mit Schwüren eingegangen wurden, nicht fest sein können.
- Siebzehnte Unterredung, welche die zweite des Abtes Joseph ist, über das Entscheiden.
- 1. Schlaflose Nacht.
- 2. Das fromme Verlangen des Abtes German, vorwärts zu schreiten.
- 3. Cassian’s Rath und Antwort auf die Frage des Abtes German.
- 4. Frage des Abtes Joseph und unsere Antwort, woher die Angst gekommen sei.
- 5. Darlegung des Abtes Germanus, warum wir einerseits lieber in Ägypten bleiben möchten, anderseits nach Syrien uns gezogen fühlen.
- 6. Frage des Abtes Joseph, ob uns in Ägypten eine größere Förderung zu Theil würde als in Syrien.
- 7. Antwort über die Verschiedenheit der Einrichtungen beider Provinzen.
- 8. Daß vollkommene Männer Nichts schlechthin fest versprechen sollen, und ob sie ohne Sünde das Festgesetzte brechen dürfen?
- 9. Daß es meist nützlicher sei, das Festgesetzte aufzubeben als zu erfüllen.
- 10. Unsere Frage über die Furcht wegen des im syrischen Kloster gegebenen Versprechens.
- 11. Antwort, daß die Absicht des Handelnden, nicht aber der Erfolg der Handlung in Betracht zu ziehen sei.
- 12. Daß glückliche Erfolge schlechten Urhebern nicht nützten, und den Guten böse Thaten nicht schadeten.
- 13. Unsere Antwort, welche Ursache den Schwur des Versprechens uns abgenöthigt habe.
- 14. Beweisführung des Greises, daß die Ordnung unsers Thuns ohne Schuld geändert werde, wenn nur mit dem guten Streben ein Erfolg erreicht wird.
- 15. Frage, ob keine Sünde darin sei, daß Schwachen unsere Gewissensentscheidung Anlaß zum Lügen bietet.
- 16. Antwort, daß wegen eines Ärgernisses der Schwachen die Wahrheit der hl. Schrift nicht abgeändert werde.
- 17. Daß sich die Heiligen in verzeihlicher Weise der Lüge wie der Nießwurz bedienten.
- 18. Einwand, daß nur Jene sich ungestraft der Lüge bedienten, die unter dem Gesetze lebten.
- 19. Daß die Erlaubnis zur Lüge, die nicht einmal im alten Bunde gegeben war, von Vielen in verzeihlicher Weise genommen wurde.
- 20. Daß auch die Apostel häufig die Lüge für verzeihlich und die Wahrheit für schädlich hielten.
- 21. Ob den Fragenden eine heimliche Enthaltsamkeit ohne Lüge bekannt gemacht werden dürfe, und ob man wiederaufnehmen könne, was man einmal zurückgewiesen hatte?
- 22. Einwurf, daß zwar die Enthaltsamkeit verborgen werden müsse. Das Verweigerte aber nicht mehr angenommen werden dürfe.
- 23. Antwort, daß die Hartnäckigkeit bei einer solchen Erklärung unvernünftig sei.
- 24. Wie der Abt Piammon seine Entsagung lieber verheimlichen wollte.
- 25. Zeugnisse der Schriften über veränderte Entscheidungen.
- 26. Daß die göttliche Güte nicht nach der Unermeßlichkeit ihres Vorherwissens, sondern nach den gegenwärtigen Thaten einen Jeden belohnt oder straft.
- 27. Daß heilige Männer nicht eigensinnig und hart sein können.
- 28. Frage, ob der genannten Ansicht jene Stelle entgegenstehe, in der es heißt: „Ich habe geschworen und beschlossen“ &c. &c.
- 29. Antwort, in welchen Dingen die Bestimmung unverändert zu halten sei und in welchen, wenn es nöthig ist, zu brechen!
- 30. Wie die Geheimnisse Andern anzuvertrauen seien.
- 31. Daß in Betreff derjenigen Dinge, die zum gewöhnlichen Lebensgebrauche gehören, Nichts zu bestimmen sei.
- Vorwort des Johannes Cassianus zu sieben letzten Unterredungen mit den Vätern, welche im Gebiete des jenseitigen Ägyptens wohnten.
- Achtzehnte Unterredung, welche die des Abtes Piammon ist, über drei alle Arten von Mönchen und eine vierte, neu entstandene.
- 1. Wie wir bei unserer Ankunft in Diolkos von dem Abte Piammon aufgenommen wurden.
- 2. Wie anfangende Mönche durch das Beispiel der alten gebildet werden müssen.
- 3. Daß Jüngere die Lehren der Alten nicht untersuchen sollen.
- 4. Von den drei Arten von Mönchen, die innerhalb Ägyptens sind.
- 5. Von welchen Gründern der Orden der Cönobiten errichtet worden sei.
- 6. Von dem Orden der Anachoreten und seinem Anfang.
- 7. Von dem Anfange und der Lebensweise der Sarabaiten.
- 8. Von der vierten Art der Mönche.
- 9. Frage, was für ein Unterschied sei zwischen coenobium und monasterium.
- 10. Antwort.
- 11. Von der wahren Demuth und wie Abt Serapion bei irgend Einem die falsche aufgedeckt habe.
- 12. Frage, wie die wahre Geduld erlangt werden könne.
- 13. Antwort.
- 14. Über das Beispiel von Geduld, das eine gewisse fromme Frau gab.
- 13. Von dem Beispiele der Geduld, das Abt Paphnutius gab.
- 16. Von der Vollkommenheit der Geduld.
- 17. Über das Übel des Neides.
- Neunzehnte Unterredung, welche die des Abtes Johannes ist, über das Ziel des Mönches und des Einsiedlers.
- 1. Über das Kloster des Abtes Paulus und die Geduld eines gewissen Bruders.
- 2. Von der Demuth des Abtes Johannes.
- 3. Antwort des Abtes Johannes, warum er die Wüste verlassen habe.
- 4. Von der Tugend, welche der genannte Greis im anachoretischen Leben übte.
- 5. Von den Vortheilen der Wüste.
- 6. Über die Nützlichkeit des Klosterlebens.
- 7. Frage über die Frucht des Klosterlebens oder der Einsamkeit.
- 8. Antwort.
- 9. Von der vollendeten und wahren Vollkommenheit.
- 10. Von Jenen, welche als Unvollkommene in die Wüste gehen.
- 11. Frage nach einem Heilmittel für Jene, welche zu schnell aus den Klöstern hinweggehen.
- 12. Antwort, wie ein Einsiedler seine Fehler zu erkennen vermöge.
- 13. Frage, wie Jener geheilt werden könne, welcher vor der Reinigung von den Lastern in die Wüste gegangen sei.
- 14. Antwort über ihr Heilmittel.
- 15. Frage, ob auch die Keuschheit so wie die übrigen Leidenschaften erprobt werden müsse.
- 16. Antwort, aus welchen beweisenden Anzeichen sie erkannt werden könne.
- Zwanzigste Unterredung, welche die des Abtes Pinusius ist über das Ziel der Buße und die Genugthuung.
- 1. Von der Demuth des Abtes Pinusius und 'seinem Bestreben, verborgen zu bleiben.
- 2. Von unserer Ankunft bei Abt Pinusius.
- 3. Frage über das Endziel der Buße und das Kennzeichen der Genugthuung.
- 4. Antwort des Abtes Pinusius.
- 5. Über die Weise der Buße und den Beweis der erlangten Verzeihung.
- 6. Frage, ob man sich an die frühern Sünden erinnern dürfe zum Zwecke der Herzenszerknirschung.
- 7. Antwort, wie weit die Erinnerung an die frühern Thaten gehen soll.
- 8. Daß man auf vielfache Weise zur Sühnung der Sünden gelangen könne.
- 9. Daß den Vollkommenen das Vergessen der Sünde nützlich und die Erinnerung an die Schandthaten zu vermeiden sei.
- 10. Über das Kennzeichen der Genugthuung und das Vergessen der frühern Verbrechen.
- 11. Die läßlichen Sünden brauchen wir nicht zu vergessen, sondern nur die Todsünden.
- Einundzwanzigste Unterredung, welche die erste des Abtes Theonas ist, über die Nachsicht in der Quinquagesima.
- 1. Bekehrung des Abtes Theonas.
- 2. Ermahnung des Abtes Johannes an Theonas und die Übrigen, welche mit ihm gekommen waren.
- 3. Von der Darbringung der Zehnten und der Erstlinge.
- 4. Daß Abraham, David und die übrigen Heiligen über die Gebote des Gesetzes hinausgegangen seien.
- 5. Daß Jene, welche unter der Gnade des Evangeliums leben, die gesetzlichen Vorschriften übertreffen müssen.
- 6. Daß die Gnade des Evangeliums, wie sie den Vollkommenen das Himmelreich gibt, so auch die Schwachen mit Nachsicht erträgt.
- 7. Daß es in unserer Macht liege, ob wir unter der Gnade des Evangeliums oder unter dem Schrecken des Gesetzes stehen wollen.
- 8. Wie Theonas seine Gattin ermahnt habe, daß auch sie entsage.
- 9. Wie er, da seine Frau sich nicht beruhigte, zum Kloster geeilt sei.
- 10. Cassian erklärt, warum er dieses Beispiel angeführt habe.
- 11. Frage, warum in Ägypten an allen Tagen der Quinquagesima nicht gefastet werde, und die Kniee beim Beten nicht gebogen werden.
- 12. Antwort über die Natur jener Dinge, die gut oder böse oder in der Mitte sind.
- 13. Welches Gut das Fasten sei.
- 14. Daß das Fasten kein Grundgutes sei.
- 15. Daß Jenes, was durch seine Natur gut ist, nicht wegen Dessen geübt werden dürfe, was in der Mitte liegt, sondern vielmehr umgekehrt das Mittlere unternommen werden muß zur Erlangung des Urguten.
- 16. Wie sich das höchste Gute von dem übrigen Guten unterscheide.
- 17. Über das Wesen und den Nutzen des Fastens.
- 18. Daß das Fasten nicht immer angemessen sei.
- 19. Frage, warum volle fünfzig Tage das Fasten unterlassen werde.
- 20. Antwort.
- 21. Frage, ob der Nachlaß im Fasten nicht der Keuschheit des Leibes schade.
- 22. Antwort über die Wahrung der Mäßigung und Enthaltsamkeit.
- 23. Von der Zeit und dem Maaße der Labung.
- 24. Frage über die verschiedene Beobachtung der Quadragesima.
- 25. Antwort auf die vorgelegte Frage, worin auch gelehrt wird, daß die Quadragesimal-Faste den Zehnten für das ganze Jahr leiste.
- 26. Wie wir auch unsere Erstlinge dem Herrn darbringen müssen.
- 27. Warum die Quadragesima von so Vielen mit einer verschiedenen Anzahl von Tagen gehalten werde?
- 28. Warum man Quadragesima sagt, da doch nur sechsunddreissig Tage gefastet wird?
- 29. Daß die Vollkommenen über Das. was in der Quadragesima Gesetz ist, hinausgehen.
- 30. Über die Ursache und den Anfang der Quadragesima.
- 31. Frage, wie man Das verstehen müsse, daß der Apostel sagt, die Sünde herrsche nicht in uns.
- 32. Antwort über den Unterschied zwischen der Gnade und den gesetzlichen Vorschriften.
- 32. Daß die Gebote des Evangeliums leichter seien als die des Gesetzes.
- 34. Wie sich bewähre, daß Jemand unter der Gnade sei.
- 35. Frage, warum wir zuweilen während des Fastens heftiger von fleischlicher Brunft bedrängt werden.
- 36. Antwort, daß diese Frage für die nächste Unterredung aufbewahrt werden müsse.
- Zweiundzwanzigste Unterredung, welche die zweite des Abtes Monas ist, über die nächtlichen Bethörungen.
- 1. Zweiter Besuch bei Theonas und dessen Anrede.
- 2. Wiederholung der vorgelegten Frage, warum der größern Entsagung zuweilen eine größere Anfechtung des Fleisches folge.
- 3. Die körperliche Befleckung entstehe aus drei Ursachen.
- 4. Frage, ob es erlaubt sei, zur hl. Kommunion zu gehen, wenn man durch eine nächtliche Vorspiegelung befleckt sei.
- 5. Antwort, wann dieses Begegniß dem Schlafenden eine Schuld bringe.
- 6. Es wird an einem Beispiele gezeigt, daß zuweilen die Befleckung des Leibes ohne Schuld sei und durch Machwerk des bösen Feindes geschehe.
- 7. Daß man sich niemals der göttlichen Communion würdig erachten solle.
- 8. Einwurf des Abtes Germanus, der genommen ist aus dem über den hl. Empfang Gesagten.
- 9. Antwort, daß Viele heilig sein können. Niemand aber ohne Sünde als Christus.
- 10. Daß allein der Sohn Gottes den Versucher ohne jede Sündenwunde besiegt habe.
- 11. Daß Christus nur in der Ähnlichkeit des Fleisches der Sünde gekommen sei.
- 12. Daß alle Gerechten und Heiligen nicht nach der Ähnlichkeit, sondern in der Wahrheit sündhaft waren.
- 13. Die Sünden der Heiligen seien nicht so schwer, daß sie ihnen das Verdienst nehmen oder den Namen der Heiligkeit.
- 14. Wie jenes Wort des Apostels zu verstehen sei: „Denn ich thue nicht das Gute, das ich will.“
- 13. Germanus wirft ein, der Apostel habe Dieß im Namen der Sünder gesagt.
- 16. Aufschiebung der vorgelegten Frage.
- Dreiundzwanzigste Unterredung, welche die dritte des Abtes Theonas ist, darüber, daß der Apostel sagt: „Denn nicht das Gute, welches ich will, thue ich, sondern was ich nicht will, das Böse, das thue ich.“
- 1. Diese Worte passen nicht auf die Sünder, sondern nur auf den Apostel.
- 2. Er lehrt, daß in den Aposteln zwar viel Gutes gewesen sei, daß sie aber die Fülle des Guten nur dem Wunsche und Verlangen, nach gehabt hätten.
- 3. Daß es etwas wahrhaft Gutes sei, von welchem der Apostel bezeugt, er könne es nicht vollbringen.
- 4. Daß die menschliche Güte und Gerechtigkeit nicht gut sei, wenn sie mit der göttlichen verglichen wird.
- 5. Daß Niemand beständig auf jenes höchste Gut aufmerksam sein könne.
- 6. Wie sehr der Apostel nach dem Heile der Brüder dürstete.
- 7. Daß Jene, welche glauben, sie seien von jeder Sünde frei, Triefäugigen ähnlich seien.
- 8. Nur sehr Wenige erkennen die Größe und Häßlichkeit der Sünden.
- 9. Von Gott zu weichen ist verderbenbringend und der sofortige Untergang.
- 10. Daß Jene, welche nach der Vollkommenheit streben, sich in Wahrheit demüthigen und fühlen, daß sie immer der Gnade Gottes bedürfen.
- 11. Auslegung jener Stelle: „Denn ich habe Wohlgefallen an dem Gesetze Gottes nach dem innern Menschen &c.“
- 12. Auslegung jener Stelle: „Wir wissen aber, daß das Gesetz geistig ist &c.“
- 13. Auslegung der Stelle: „Ich weiß aber, daß in mir d. i. in meinem Fleische nichts Gutes wohnt.“
- 14. Einwand, daß es weder für die Ungläubigen noch für die Heiligen zu passen scheine, wenn der Apostel sagt: „Denn nicht, was ich will, thue ich, das Gute.“
- 15. Antwort auf den vorgelegten Einwand.
- 16. Was der Leib der Sünde und des Todes sei.
- 17. Daß alle Heiligen bekannt haben, sie seien in Wahrheit unrein und Sünder.
- 18. Daß auch die Gerechten und Heiligen nicht ohne Sünde seien.
- 19. Er zeigt aus der Formel des Gebetes des Herrn, daß Niemand ohne Sünde lebe.
- 20. Daß sogar zur Zeit des Gebetes die Sünde kaum vermieden werden könne.
- 21. Daß wir trotz der Erkenntniß, nicht ohne Sünde zu sein, uns dennoch die göttliche Communion nicht versagen dürfen.
- Vierundzwanzigste und letzte Unterredung, welche die des Abtes Abraham ist über die Abtödtung.
- 1. Das Verlangen, die Verwandten zu besuchen.
- 2. Wie der Greis unsere Irrthümer aufgedeckt habe.
- 3. Von der Beschaffenheit der Orte, welche von den Einsiedlern gesucht werden müssen.
- 4. Welche Arten von Arbeiten die Einsiedler wählen sollen.
- 5. Daß durch körperliches Umherschweifen die Angst des Herzens schwerer statt leichter werde.
- 6. Er zeigt durch ein Gleichniß, auf welche Art ein Mönch seine Gedanken bewachen müsse.
- 7. Frage, warum man glaube, daß uns die Nachbarschaft der Verwandten schaden könne, da sie doch den in Ägypten Wohnenden nicht schade?
- 8. Antwort, daß nicht Alles für Alle passe.
- 9. Abtödtung des Abtes Apollo.
- 10. Frage, ob es dem Mönche schade, wenn ihm von den Verwandten das Nothwendige zugeführt werde.
- 11. Antwort, genommen aus einem Ausspruche des hl. Antonius:
- 12. Über den Nutzen der Arbeit und den Nachtheil des Müssigganges.
- 13. Fabel des Abtes Makarius vom Lohne des Scheerers, die erdichtet wurde, um die Täuschungen des Teufels kennbar zu machen.
- 14. Frage, woher uns wohl der Irrthum dieser Gedanken gekommen sei.
- 15. Antwort über die dreifache Bewegung der Seele.
- 16. Der verdorbene, vernünftige Theil der Seele sei zuerst zu heilen.
- 17. Daß der schwächere Theil der Seele den teuflischen Versuchungen zuerst unterliege.
- 18. Frage, ob wir uns durch das nützliche Verlangen nach einer mehr verborgenen Einsamkeit dürften in das Vaterland zurückziehen lassen.
- 19. Antwort, Gott wolle, daß auch die in den abgelegensten Einöden verborgenen vollkommenen Männer von den Menschen besucht werden.
- 20. Daß die Abspannung bei der Ankunft von Brüdern nützlich sei.
- 21. Er beweist nun Ebendasselbe durch die Autorität des hl. Evangelisten Johannes.
- 22. Frage, wie es zu verstehen sei, wenn es im Evangelium heißt: „Mein Joch ist sanft, und meine Bürde ist leicht.“
- 23. Antwort und Auslegung des Ausspruches.
- 24. Warum das Joch des Herrn als bitter und als schwere Last empfunden werde.
- 25. Welchen Nutzen uns die Versuchungen bringen.
- 26. Wie der vollkommenen Entsagung das Hundertfache in dieser Welt versprochen werde.