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Bibliothek der Kirchenväter
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Œuvres Augustin d'Hippone (354-430) Vorträge über das Johannes-Evangelium (BKV)
122. Vortrag

1.

[Forts. v. S. 1147 ] Nach dem Berichte über die Begebenheit, wonach der Jünger Thomas, als ihm die Stellen der Wunden im Fleische Christi zur Berührung dargeboten wurden, sah, was er nicht glauben wollte, und dann glaubte, schaltet der Evangelist dies ein und sagt: „Zwar noch viele Zeichen hat Jesus getan im Angesichte seiner Jünger, die nicht geschrieben sind in diesem Buche. Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubet, daß Jesus ist Christus, der Sohn Gottes, und damit ihr, indem ihr glaubt, das ewige Leben habet in seinem Namen“. Dieser Abschnitt zeigt gleichsam das Ende dieses Buches an, aber es wird dann hier erzählt, wie der Herr sich am See Tiberias geoffenbart und in dem Fischfang ein Sinnbild der Kirche vorgelegt hat, wie sie einst sein wird bei der letzten Auferstehung der Toten. Um dies einzuschärfen, dient nach meiner Meinung, daß gleichsam als Schluß des Buches eingeschaltet ist, was auch gewissermaßen eine Einleitung zur folgenden Erzählung sein sollte, um ihr sozusagen eine hervorragendere Bedeutung zu geben. Die Erzählung selbst aber beginnt so: „Hierauf offenbarte sich Jesus abermals am See Tiberias, er offenbarte sich aber so: Es waren beieinander Simon Petrus und Thomas, genannt Didymus, und Nathanael, der von Kana in Galiläa war, und die Söhne des Zebedäus und zwei andere von seinen Jüngern. Da sprach Simon Petrus zu ihnen: Ich gehe fischen. Sie sprachen: Auch wir gehen mit dir“.

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Vorträge über das Johannes-Evangelium (BKV)

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