33.
[Forts. v. S. 79 ] (All) dies lehren uns die inspirierten Schriften des Alten und Neuen Testamentes. Einer ist nämlich der Gott der beiden Testamente. Er hat ja den im Neuen Testamente erschienenen Christus im Alten Testament vorherverkündet und durch das Gesetz und die Propheten zu Christus erzogen; „denn ehe der Glaube kam, wurden wir unter dem Gesetze in Gewahrsam gehalten“1 und „das Gesetz ist unser Erzieher zu Christus geworden“2. Solltest du je einen Häretiker hören, der das Gesetz und die Propheten lästert, dann halte ihm das heilsame Wort entgegen: „Nicht ist Jesus gekommen, das Gesetz aufzulösen, sondern es zu erfüllen“3. Lerne auch fleißig von der Kirche, welches die Bücher des Alten Testamentes und welches die des Neuen Testamentes sind! Lies keine apokryphe Schrift! Wenn du die bei allen als echt anerkannten Schriften nicht kennst, wie sollst du dich um die zweifelhaften Schriften unnützerweise plagen? Lies die göttlichen Schriften, nämlich die zweiundzwanzig Bücher des Alten Testamentes, welche von den zweiundsiebzig Übersetzern übersetzt worden sind!