13.
Haltet in Frömmigkeit an dem fest, was euch übergeben wurde, damit nicht etwa einige wegen ihrer S. 93 Nachlässigkeit vom Feinde ausgeraubt werden! Kein Häretiker soll an dem rütteln, was euch übergeben worden ist! Das Glaubensbekenntnis übergeben heißt Geld auf die Bank legen. Das haben wir jetzt getan. Gott verlangt aber von euch Rechenschaft über das hinterlegte Kapital. „Ich beschwöre euch“ — wie der Apostel sagt — „vor Gott, der alles belebt, und vor Christus Jesus, der vor Pontius Pilatus das gute Bekenntnis abgelegt hat“1, daß ihr diesen euch übergebenen Glauben unbefleckt bewahrt, bis unser Herr Jesus Christus erscheinen wird. Ein Schatz des Lebens wurde dir jetzt übergeben. Das hinterlegte Gut fordert der Herr bei seiner Wiederkunft, „welche zur rechten Zeit sehen lassen wird der selige und alleinige Herrscher, der König der Könige und der Herr der Herren, der allein Unsterbliche, der in unzugänglichem Lichte wohnt, den kein Mensch gesehen hat und keiner sehen kann. Ihm sei Herrlichkeit, Ehre und Macht in alle Ewigkeit. Amen“2.VI. KATECHESE AN DIE TÄUFLINGE, frei vorgetragen in Jerusalem. Über die Einheit Gottes, Erklärung zu dem Satze: „Ich glaube an einen Gott“. und über Häresien.