32.
[Forts. v. S. 116 ] Kinder der Trägheit sind die Manichäer. Nichts arbeiten sie, sie verzehren, was andere gearbeitet haben. Mit lächelnder Miene empfangen sie diejenigen, welche ihnen Speisen bringen; aber statt Segensworte geben sie ihnen Fluchworte. Bringt ihnen jemand in seiner Unerfahrenheit etwas, dann heißt es: „Bleibe ein wenig draußen stehen, ich werde dich segnen!“ Dann — so berichteten bekehrte Manichäer — nimmt der Manichäer das Brot in seine Hände und sagt zum Brote: „Ich habe dich nicht gebacken.“ Nun stößt er Fluchworte gegen den Höchsten aus, und unter Verfluchung des Spenders ißt er das Gebäck.
Doch wenn du die Speisen hassest, warum schaust du mit lächelnder Miene auf den, der sie dir bringt? Wenn du aber dem Überbringer Dank schuldest, warum lästerst du Gott, der die Speisen bereitet und erschaffen hat?
Ferner sagt der Manichäer (zum Brote): „Ich habe dich nicht gesäet. Möge der gesäet werden, der dich gesäet hat! Ich habe dich nicht abgemäht mit der Sichel. Abgemäht möge der werden, welcher dich gemäht hat! Ich habe dich nicht im Feuer gebacken. Möge der gebacken werden, welcher dich gebacken hat!“
Herrliche Worte des Dankes!