1.
S. 120 Über den Vater.
Lesung aus dem Briefe an die Epheser: „Daher beuge ich meine Knie vor dem Vater, von dem alle Vaterschaft in den Himmeln und auf Erden ihren Namen hat . . . .“ 1.
Über die Einheit Gottes haben wir gestern eingehend genug zu euch gesprochen. Eingehend genug sage ich nicht in bezug auf die Erhabenheit der Lehre; denn einem Sterblichen ist es absolut unmöglich, dies zu erreichen. Ich sage es in bezug auf unsere Schwäche. Auch habe ich die gottlosen Häretiker auf ihren vielverzweigten Irrwegen verfolgt. Nachdem wir nun ihren Schmutz und ihr seelenverderbendes Gift von uns gewiesen haben, und nachdem wir, nicht um Schaden zu leiden, sondern um unseren Haß gegen sie noch zu steigern, ihrer Bräuche gedacht haben, wollen wir jetzt wieder zu uns zurückkehren und die heilsamen Lehren des wahren Glaubens wieder aufnehmen. An die erhabene Lehre von der Einheit (Gottes) wollen wir die von der (göttlichen) Vaterschaft knüpfen im Glauben an den „ einen Gott Vater“; denn nicht allein an einen Gott muß man glauben, wir müssen pietätvoll auch die Lehre annehmen, daß er der Vater des Eingeborenen, unseres Herrn Jesus Christus, ist.
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Eph. 3, 14 ff. ↩