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Werke Cyrill von Jerusalem (313-387) Procatechesis et Catecheses ad illuminandos Katechesen an die Täuflinge (BKV)
VII. KATECHESE AN DIE TÄUFLINGE, frei vorgetragen in Jerusalem.
Über den Vater.

10.

Diese Bemerkung sei nebenbei jetzt eurem Gedächtnis eingeprägt. Zum Beweise dafür, daß Gott in S. 126 uneigentlichem Sinne Vater von Menschen genannt wird, wollen wir noch ein anderes Zeugnis beibringen. Wenn bei Isaias zu Gott gesagt ist: „Du bist nämlich unser Vater; denn Abraham hat uns nicht gekannt, und Sara hat uns nicht geboren“1, ist darüber eine weitere Untersuchung noch notwendig? Und wenn der Psalmist sagt: „Sie sollen erschrecken vor ihm, dem Vater der Waisen und dem Richter der Witwen“2, sieht da nicht jeder sofort ein, daß Gott als Vater der Waisen, die erst vor kurzem ihren eigenen Vater verloren haben, nicht deshalb genannt wird, weil er sie erzeugt hat, sondern deshalb, weil er für sie sorgt und sie schützt? Vater der Menschen ist Gott, wie gesagt, im uneigentlichen Sinne. Von Christus allein ist Gott der Vater der Natur nach und nicht durch Adoption. Vater der Menschen ist er in der Zeit, Vater Christi vor der Zeit, wie Christus selbst sagt: „Und nun, Vater, verherrliche mich bei dir mit der Herrlichkeit, welche ich bei dir hatte, ehe die Welt war!“3


  1. Vgl. Is. 63, 16 und 51, 2. ↩

  2. Ps. 67, 5. 6 [hebr. Ps. 68, 5. 6]. ↩

  3. Joh. 17, 5. ↩

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