16.
[Forts. v. S. 129 ] Die erste Tugend christlicher Frömmigkeit ist, die Eltern zu ehren, die Mühen derer, welche uns das Leben gegeben haben, zu vergelten, mit allen Kräften sie zu unterstützen. Wenn wir ihnen auch das meiste wieder vergelten, so können wir ihnen doch niemals das Leben geben, das sie uns geschenkt haben. Wenn sie unsere Fürsorge genießen, mögen sie uns mit jenem Segen stärken, welchen der Fersehalter Jakob sich schlau weggenommen hatte!1 Möge der Vater im Himmel unseren guten Willen annehmen und uns würdigen, mit den Gerechten „wie die Sonne zu leuchten im Reiche unseres Vaters“2, dem die Ehre sei mit dem eingeborenen Erlöser Jesus Christus, mit dem Hl. Geist, dem Lebendigmacher, jetzt und immer und in alle Ewigkeit. Amen.VIII. KATECHESE AN DIE TÄUFLINGE, frei vorgetragen in Jerusalem. Über das Wort „Allmächtiger“.