5.
[Forts. v. S. 132 ] Nichts steht außerhalb der Macht Gottes. Denn die Schrift sagt von ihm: „Alles ist dir dienstbar“1. Alles ist ihm dienstbar, ausgenommen von diesem allem ist einzig sein einer Sohn und sein Hl. Geist. Alles, was dienstbar ist, dient dem Herrn durch den einen Sohn im Hl. Geist. Über alles herrscht also Gott, und in seiner Langmut läßt er zu die Mörder, die Räuber, die Unzüchtigen. Er hat die Zeit vorherbestimmt, da er jedem einzelnen vergilt; sie sollen, wenn sie trotz langer Frist unbußfertig bleiben, um so schwerer bestraft werden. Die auf Erden regieren, heißt man Könige, doch sie sind es nicht ohne den Willen himmlischer Macht. Dies hat einst Nabuchodonosor erfahren und erkannt; denn er sagte: „Sein Reich ist ein ewiges Reich, und seine Herrschaft dauert von Geschlecht zu Geschlecht“2.