11.
[Forts. v. S. 141 ] „Dieses große und weite Meer — in ihm sind die kriechenden Tiere ohne Zahl“1. Wer kann die Schönheit der Meerfische beschreiben? Wer kann beschreiben die Größe der Meerungeheuer und die Natur der Amphibien, welche bald auf dem Festland, bald im Wasser leben? Wer kann beschreiben die Tiefe und Weite des Meeres oder die Fluten der gewaltigen Meereswogen? Trotz allem steht das Meer fest in seinen Grenzen wegen dessen, der gesprochen hat: „Bis hierher sollst du gehen und nicht weiter; in dir selbst sollen deine Wogen zusammenbrechen“2. Auf dieses ihm auferlegte Gebot weist das Meer hin, wenn es die Höhe der Flut durch Linien am Gestade kennzeichnet; dadurch gibt es zu erkennen, daß es die ihm gezogene Grenze nicht überschritten hat.