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Werke Cyrill von Jerusalem (313-387) Procatechesis et Catecheses ad illuminandos Katechesen an die Täuflinge (BKV)
X. KATECHESE AN DIE TÄUFLINGE, frei vorgetragen in Jerusalem.
Über das Wort: „und an einen Herrn Jesus Christus".

13.

[Forts. v. S. 154 ] Jesus heißt bei den Hebräern soviel als Erlöser, bei den Griechen soviel als Heiland. Denn er ist Arzt für Seele und Leib, er läßt die Geister gesunden. Er heilt, die körperlich blind sind; er bringt Licht dem Verstande. Er ist Arzt der physisch Lahmen; die Füße der Sünder führt er zur Buße. Zum Gichtbrüchigen sagt er nämlich: „Sündige nicht mehr“1, und: „nimm dein Bett und gehe“2. Da er wegen seines sündhaften Zustandes gichtbrüchig wurde, heilte Christus zuerst seine Seele, um dann auch dem Körper Heilung zu bringen. Wessen Seele wegen ihrer Sünden leidet, der hat in Christus einen Arzt. Ist hier noch einer kleingläubig, so sage er zu Christus: „Hilf mir in meinem Unglauben!“3 Ist einer von körperlichen Leiden heimgesucht, so habe er Vertrauen, gehe hin zu Christus, da er auch in diesen Fällen heilt, und erkenne, daß Jesus ist der Christus!


  1. Joh. 5, 14. ↩

  2. Ebd. [Joh.] 5, 8. ↩

  3. Mark. 9, 23. ↩

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