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Werke Cyrill von Jerusalem (313-387) Procatechesis et Catecheses ad illuminandos Katechesen an die Täuflinge (BKV)
X. KATECHESE AN DIE TÄUFLINGE, frei vorgetragen in Jerusalem.
Über das Wort: „und an einen Herrn Jesus Christus".

18.

Hier muß ich wahrlich das Walten des Hl. Geistes bewundern. Die Briefe der übrigen Apostel beschränkte er nämlich auf eine kleine Zahl; Paulus aber, dem ehemaligen Verfolger, gewährte er die Gnade, vierzehn Briefe zu schreiben. Nicht hatte er für Petrus und Johannes diese Gnade deshalb beschränkt, weil diese geringer gewesen wären. Das sei ferne! Sondern er gewährte seinem früheren Feinde und Verfolger, mehr zu schreiben, damit seine Lehre über allem Zweifel erhaben wäre und wir alle deshalb gläubig würden. „Alle staunten über Paulus und sagten: ‚Ist das nicht der, welcher uns früher verfolgte? Ist er nicht hierhergekommen, um uns gefesselt nach Jerusalem zu führen?‘“1 „Staunet nicht — entgegnet Paulus —: ‚Ich weiß, daß es für mich schwer ist, gegen den Stachel auszuschlagen‘2. ‚Ich weiß, daß ich nicht würdig bin, Apostel zu heißen, da ich die Kirche Gottes verfolgt habe‘3. Doch habe ich S. 158 sie verfolgt aus Unwissenheit. Denn ich meinte, die christliche Predigt bedeute Aufhebung des Gesetzes. Nicht jedoch wußte ich, daß Christus nicht gekommen war, ,das Gesetz aufzulösen, sondern es zu erfüllen‘4. ‚Übergroß war in mir die Gnade Gottes‘“5


  1. Apg. 9, 21. ↩

  2. Ebd. [Apg.] 9, 5. ↩

  3. 1 Kor. 15, 9. ↩

  4. Matth. 5, 17. ↩

  5. 1 Tim. 1, 14. ↩

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Katechesen an die Täuflinge (BKV)
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