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Werke Cyrill von Jerusalem (313-387) Procatechesis et Catecheses ad illuminandos Katechesen an die Täuflinge (BKV)
XII. KATECHESE AN DIE TÄUFLINGE, frei vorgetragen in Jerusalem.
Über das Wort: „der Fleisch angenommen hat und Mensch geworden ist."

33.

[Forts. v. S. 201 ] Da nun Gott Zeugnis gibt und da mit ihm der Hl. Geist Zeugnis gibt und da Christus sagt: „Warum sucht ihr mich zu töten1, einen Menschen, der euch die Wahrheit gesagt hat?“ so mögen die Häretiker, welche seine menschliche Natur leugnen, verstummen! Sie widersprechen dem, welcher sagt: „Rühret mich an und erkennet es, daß der Geist nicht Fleisch und Knochen hat, so wie ihr dies an mir schauet!“2 Anbeten soll man den Herrn, der aus einer Jungfrau geboren wurde! Erkennen mögen die Jungfrauen den, der die Krone ihres Wandels ist! Der Stand der Mönche möge den erkennen, welcher der Ruhm ihrer Keuschheit ist; denn der Würde der Keuschheit sind wir nicht beraubt. Während der Erlöser neun Monate lang im Schoße der Jungfrau wohnte, lebte der Herr als Mann bis zum dreiunddreißigsten Jahre. Also können wir (Männer), wenn eine Jungfrau sich rühmt wegen der neun Monate, uns noch viel mehr rühmen wegen der vielen Jahre3.


  1. Joh. 7, 20. ↩

  2. Luk. 24, 39. ↩

  3. Cyrillus will wohl sagen: die Jungfrauen sind stolz auf die Jungfrau Maria, weil sie, trotzdem sie 9 Monate das Kind in ihrem Schoße getragen hat, Jungfrau geblieben ist ; die keuschen Männer aber sind Stolz auf den Mann Jesus, weil er 33 Jahre in Keuschheit gelebt hat. ↩

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