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Œuvres Cyrille de Jérusalem (313-387) Procatechesis et Catecheses ad illuminandos Katechesen an die Täuflinge (BKV)
XIII. KATECHESE AN DIE TÄUFLINGE, frei vorgetragen in Jerusalem.
Über die Worte: „gekreuzigt und begraben".

2.

S. 204 Wundere dich nicht, daß die ganze Welt erlöst wurde! Denn der, welcher für sie starb, war kein gewöhnlicher Mensch, sondern der eingeborene Sohn Gottes. Die Sünde eines einzigen Mannes, des Adam, vermochte der Welt den Tod zu bringen. Wenn aber durch den Fall des einen der Tod zur Herrschaft in der Welt kam, soll dann nicht noch mehr das Leben zur Herrschaft gelangen durch die gerechte Tat des Einen?1 Wenn seinerzeit die Stammeltern aus dem Paradiese vertrieben wurden wegen des Holzes, von dem sie gegessen hatten, sollten nicht die Gläubigen jetzt leicht in das Paradies eintreten wegen des Holzes Jesu? Wenn der, welcher zuerst aus Erde gebildet worden war, allen den Tod gebracht hat, sollte dann nicht der, welcher ihn aus Erde gebildet hatte, ewiges Leben bringen, da er selbst das Leben ist? Wenn Phinees, welcher in seinem Eifer den Schandbuben getötet hatte, den Zorn Gottes besänftigte2, sollte Jesus, der nicht einem Fremden das Leben nahm, sondern sich selbst als Lösepreis hingab, nicht den Zorn gegen die Menschen beseitigen?


  1. Vgl. Röm. 5, 12 ff. ↩

  2. Num. 25, 6 ff. ↩

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Katechesen an die Täuflinge (BKV)
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