28.
Von dem vielen, was über das Sitzen des Sohnes zur Rechten des Vaters gesagt worden ist, ist nur einiges jetzt zu wiederholen. Der 109. Psalm [hebr. Ps. 110] sagt ausdrücklich: „Es sprach der Herr zu meinem Herrn: setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde zum Schemel deiner Füße lege!“1 Dieses Wort bestätigt der Heiland in den Evangelien, indem er sagt, David habe dies nicht aus sich, sondern infolge Eingebung des Hl. Geistes gesprochen. Er erklärt: „Wie kommt es nun, daß ihn David im Geiste einen Herrn nennt, da er sagt: Es sprach der Herr zu meinem Herrn: setze dich zu S. 257 meiner Rechten? . . .“2 Ferner hat nach der Apostelgeschichte3 auch Petrus, als er am Pfingstfeste mit den Elfen sich erhoben hatte, um zu den Israeliten zu sprechen, wörtlich dieses Zeugnis aus dem 109. Psalme [hebr. 110. Psalm] erwähnt.