22.
„Durch die Hand der Apostel geschahen viele Zeichen und Wunder unter dem Volke.“1 Die Gnade des Geistes umströmte die Apostel in einer Weise, daß man sich vor ihnen trotz ihrer Sanftmut fürchtete; denn „von den Übrigen wagte es niemand, sich störend bei ihnen einzudrängen, vielmehr schätzte sie das Volk hoch“2. Die Menge derer, welche an den Herrn glaubten — Männer und Weiber —, nahm immer mehr zu. Tragbahren und Betten mit Kranken füllten die Straßen, damit, „wenn Petrus käme, wenigstens sein Schatten auf den einen oder anderen von ihnen falle. Aber auch aus den umliegenden Städten strömten Scharen“ hierher S. 326 nach dem heiligen Jerusalem „und brachten Kranke und von unreinen Geistern Besessene. Sie alle wurden geheilt“3.