27.
In der Kraft desselben Hl. Geistes und im Namen Christi hat Petrus, der Fürst der Apostel und Schlüsselträger des Himmelreiches, in Lydda, dem jetzigen Diospolis, den gichtbrüchigen Aeneas geheilt1, in Joppe die Wohltäterin Tabitha von den Toten auferweckt2. Als er auf dem Dache war und in einer Verzückung den Himmel offen sah, wurde er durch ein Behältnis, das einem Leintuche glich, (vom Himmel) herabgelassen wurde und voll von verschiedenartigen Tieren war, deutlich belehrt, daß niemand, auch nicht wenn er aus dem Heidentum stammt, gemein oder unrein genannt werden dürfe3, und als er von Cornelius gerufen wurde, sprach der Hl. Geist zu ihm: „Siehe, es sind Männer da, welche dich suchen! Stehe auf, gehe hinab und reise unbedenklich mit ihnen, denn ich habe sie gesandt!“4 Um deutlich zu zeigen, daß auch die, welche aus den Heiden gläubig wurden, an der Gnade des Hl. Geistes Anteil erhielten, darum macht die Schrift im Anschluß an die Ankunft Petri in Cäsarea und an seine Belehrung über Christus die Mitteilung: „Noch während Petrus dies redete, kam der Hl. Geist auf alle Zuhörer herab, so daß die aus der Beschneidung, welche mit Petrus gekommen waren, sich S. 329 wunderten und erstaunt sagten: auch über die Heiden ist die Gabe des Hl. Geistes ausgegossen“5.