1.
Gepriesen sei Gott! Wollen wir heute den eingebornen Gott, den Schöpfer der himmlischen Dinge, der aus den verborgenen Höhlen der Erde hervordrang und mit seinen lichtbringenden Strahlen die ganze Erde beschattete, verherrlichen! Wollen wir heute das Grab des Eingebornen verherrlichen, die Auferstehung des Siegers, die Freuden der Welt, das Leben der Völker der Welt! Wollen wir S. 375 heute Den verherrlichen, der die Sünde angezogen hat! Verherrlichen wir heute Gott das Wort, der die Weisheit der Welt zu Schanden gemacht, die Vorherverkündung der Propheten bestätigt, die Verbindung der Apostel geknüpft, den Ruf der Kirche, die Gnade des Geistes, entfaltet hat! Denn siehe, wir, die wir einst der Kenntniß Gottes fremd waren, haben Gott kennen gelernt, und es ist die Schrift in Erfüllung gegangen: „Es werden sich erinnern und zum Herrn sich wenden alle Enden der Erde, und es werden vor seinem Angesichte anbeten alle Geschlechter der Heiden.“1 Woran werden sie sich erinnern? An den alten Fall, an die neue Auferstehung, an die alte Übertretung und die darauf folgende Bekehrung, an den Tod der Eva, die Geburt der Jungfrau, die Bekehrung der Völker, die Lossprechung der Sünder, die Vorherverkündung der Propheten, die Predigt der Apostel, die Wiedergeburt im Teiche, den Aufenthalt im Paradiese, die Rückkehr in den Himmel, an den wieder erstandenen Schöpfer, an Den, der die Schmach abgelegt und durch die göttliche Macht das Vergängliche in Unvergänglichkeit umgestaltet hat.
Ps. 21, 28 [hebr. Ps. 22, 28]. ↩
