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Werke Cyrill von Jerusalem (313-387) Procatechesis et Catecheses ad illuminandos Katechesen an die Täuflinge (BKV)
V. KATECHESE AN DIE TÄUFLINGE, frei vorgetragen in Jerusalem.
Über den Glauben

10.

[Forts. v. S. 90 ] Glaube ist ein einziges Wort, bedeutet aber zweierlei. Es gibt einen dogmatischen Glauben. Derselbe ist Zustimmung der Seele zu irgend etwas. Er rettet die Seele; denn der Herr sagt: “Wer meine Worte hört und an den glaubt, der mich gesandt hat, hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht“1, und an anderer Stelle: „Wer an den Sohn glaubt, wird nicht gerichtet, sondern geht vom Tode ins Leben“2. O große Menschenfreundlichkeit Gottes! Die Gerechten (des Alten Bundes) haben jahrelang gottwohlgefällig gelebt. Was sie nun in jahrelangem Gott wohlgefälligem Dienste erreicht haben, das schenkt dir jetzt Jesus in einer einzigen Stunde. Wenn du nämlich glaubst, daß Jesus Christus der Herr ist und daß Gott ihn von den Toten erweckt hat, dann wirst du das Heil erlangen und in das Paradies versetzt werden von dem, der den Räuber ins Paradies eingeführt hat. Zweifle nicht, daß dies möglich ist! Denn der, welcher den Räuber, der nur eine einzige Stunde geglaubt hatte, hier auf dem hl. Golgatha erlöst hat, wird auch dich, wenn du glaubst, erlösen.


  1. Joh. 5, 24. ↩

  2. Ebd. [Joh.] 3, 18; 5, 24. ↩

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