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Werke Cyrill von Jerusalem (313-387) Procatechesis et Catecheses ad illuminandos Katechesen an die Täuflinge (BKV)
VI. KATECHESE AN DIE TÄUFLINGE, frei vorgetragen in Jerusalem.
Häresien

25.

Er erfrechte sich zu behaupten, er sei der Tröster, obwohl doch geschrieben steht: „Wer gegen den Hl. Geist lästert, erhält keine Verzeihung“1. Er S. 111 lästerte, da er sich für den Hl. Geist ausgab. Wer mit solchen Leuten Gemeinschaft macht, der sehe wohl zu, an wen er sich anschließt! Der Knecht brachte den Erdkreis in Aufregung. Denn „durch drei Dinge erbebt die Erde, und das vierte kann sie nicht ertragen: wenn ein Knecht regiert“2. Öffentlich verhieß er Übermenschliches. Der Sohn des Perserkönigs war krank, eine Menge von Ärzten war anwesend. Da verhieß Mani, er werde durch sein frommes Gebet ihn gesund machen. Die Ärzte traten ab, und zu gleicher Zeit endete das Leben des Knaben. Die Gottlosigkeit des Mannes war erwiesen. Der Philosoph wurde gefesselt und in den Kerker geworfen, nicht als ob er dem König im Interesse der Wahrheit Vorstellung gemacht oder Götzenbilder zerstört hätte, sondern weil er Genesung versprochen, das Versprechen aber nicht gehalten hatte, ja weil er — wenn man die Wahrheit sagen soll — einen Mord begangen hatte. Denn er hatte die Ärzte entfernen lassen und so den, der durch ärztliche Sorgfalt noch hätte gerettet werden können, durch seinen Leichtsinn ums Leben gebracht.


  1. Mark. 3, 29. ↩

  2. Sprichw. 30, 21. 22. ↩

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Katechesen an die Täuflinge (BKV)
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