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Werke Cyrill von Jerusalem (313-387) Procatechesis et Catecheses ad illuminandos Katechesen an die Täuflinge (BKV)
XII. KATECHESE AN DIE TÄUFLINGE, frei vorgetragen in Jerusalem.
Über das Wort: „der Fleisch angenommen hat und Mensch geworden ist."

7.

[Forts. v. S. 182 ] Gar groß war die Wunde des Menschengeschlechtes. Von der Sohle bis zum Scheitel war keine gesunde Stelle an ihm. Kein Pflaster, kein Öl, keine Binden konnten angewendet werden. Da weinten die Propheten, härmten sich ab und sagten: „Wer wird aus Sion Rettung bringen?“1, und wiederum: „Deine Hand sei über dem Manne deiner Rechten und über dem Menschensohne, den du dir gekräftigt hast! Nicht wollen wir von dir lassen!“2 Ein anderer Prophet flehte: „Herr, neige die Himmel und komme herab!“3 Die Wunden der Menschheit waren zu groß, als daß wir sie hätten heilen können. Deine Propheten haben sie getötet, deine Altäre niedergerissen. Wir können die Sünde nicht wieder gut machen, du mußt heilen.


  1. Ps. 13, 7 [hebr. Ps. 14, 7]. ↩

  2. Ebd. [Ps.] 79, 18 f. [hebr. Ps. 80, 18 f.]. ↩

  3. Ebd. [Ps.] 143, 5 [hebr. Ps. 144, 5]. ↩

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