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Werke Cyrill von Jerusalem (313-387) Procatechesis et Catecheses ad illuminandos Katechesen an die Täuflinge (BKV)
XII. KATECHESE AN DIE TÄUFLINGE, frei vorgetragen in Jerusalem.
Über das Wort: „der Fleisch angenommen hat und Mensch geworden ist."

30.

S. 199 Ein noch größeres Wunder steht uns zur Verfügung. Daß Leiber aus Leibern geboren werden, mag wunderbar sein, doch man kann es zugeben. Daß aber aus Staub der Erde ein Mensch wird, das ist noch wunderbarer. Wunderbar ist, daß kompakter Lehm das Aussehen und den Glanz von Augen erhielt. Es ist ein Wunder, daß aus ein und demselben Staub sowohl die festen Knochen wie die zarte Lunge und die übrigen verschiedenartigen Glieder wurden. Daß der belebte Lehm sich selbst bewegt, den Erdkreis durchwandert, Häuser baut, ist ein Wunder. Ein Wunder ist es, daß der Lehm lehrt, redet, zimmert, herrscht. Ihr Juden, gar nichts habt ihr gelernt! Woraus ist Adam geworden? Hat nicht Gott Staub von der Erde genommen und daraus dieses wunderbare Gebilde hergestellt? Wenn Lehm in Augen verwandelt wird, dann soll nicht eine Jungfrau einen Sohn gebären? Was Menschen für unmöglich halten, soll geschehen, und was man noch zugeben kann, soll nicht geschehen?

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Katechesen an die Täuflinge (BKV)
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