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Werke Cyrill von Jerusalem (313-387) Procatechesis et Catecheses ad illuminandos Katechesen an die Täuflinge (BKV)
XIII. KATECHESE AN DIE TÄUFLINGE, frei vorgetragen in Jerusalem.
Über die Worte: „gekreuzigt und begraben".

10.

Bezüglich der dreißig Silberlinge vernimm das Wort: „Ich werde ihnen sagen: Wenn es gut scheint in euren Augen, dann gebt mir meinen Lohn oder verweigert ihn usw.!“1 Lohn gebührt mir von eurer Seite für die Heilung von Blinden und Lahmen, aber als Lohn empfange ich statt Dank Schande, statt Anbetung Spott. Die Schrift hat, wie du siehst, es vorhergesehen: „Und sie bestimmten als meinen Lohn dreißig Silberlinge“2. S. 212 Wie genau hat es die Prophetie gesagt! Wie vieles hat der Hl. Geist unfehlbar gewußt! Nicht sprach er von zehn, nicht von zwanzig Silberlingen; sondern er erwähnte genau dreißig Silberlinge, und so viel waren es auch. Sage mir auch, o Prophet, wohin kommt diese Summe! Behält sie der Empfänger oder liefert er dieselbe ab? Und wenn sie abgegeben wird, wohin wandert sie? Der Prophet antwortet: „Ich nahm die dreißig Silberlinge und warf sie in das Haus des Herrn für den Schmelzofen“3. Vergleiche mit der Prophezeiung das Evangelium: „Von Reue ergriffen“ — heißt es — „warf Judas die Silberlinge in den Tempel und entfernte sich“4.


  1. Zach. 11, 12. ↩

  2. Ebd. [Zach. 11, 12]. ↩

  3. [Ebd.] Zach. 11, 13. ↩

  4. Matth. 27, 3. 5. ↩

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