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Werke Cyrill von Jerusalem (313-387) Procatechesis et Catecheses ad illuminandos Katechesen an die Täuflinge (BKV)
XIII. KATECHESE AN DIE TÄUFLINGE, frei vorgetragen in Jerusalem.
Über die Worte: „gekreuzigt und begraben".

17.

Die Soldaten umringen Jesus und verspotten ihn. Der Herr wird ihnen zum Gespötte, mit dem Herrscher treiben sie ihren Unwillen. „Sie sahen mich, schüttelten ihr Haupt“1. Sie inszenieren eine königliche Huldigung. Sie verspotten ihn und beugen ihre Knie vor ihm. Die Soldaten kreuzigen ihn, aber zuerst legen sie ihm einen Purpurmantel an und setzen ihm eine Krone aufs Haupt. Was tut es zur Sache, daß sie aus Dornen bestand? Jeder König wird von Soldaten ausgerufen. Der Versinnbildlichung wegen mußte Jesus auch von Soldaten gekrönt werden. Daher sagt die Schrift im Hohen Liede: „Gehet hinaus und sehet, ihr S. 217 Töchter Jerusalems, den König Salomo mit der Krone, mit welcher ihn seine Mutter gekrönt hat!“2 Etwas Bedeutungsvolles war die Krone; sie war Erlösung von Sünden, Befreiung von der Verurteilung.


  1. Ps. 108, 25 [hebr. Ps. 109, 25]. ↩

  2. Hohel. 3, 11. ↩

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Katechesen an die Täuflinge (BKV)
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