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Werke Cyrill von Jerusalem (313-387) Procatechesis et Catecheses ad illuminandos Katechesen an die Täuflinge (BKV)
XIII. KATECHESE AN DIE TÄUFLINGE, frei vorgetragen in Jerusalem.
Über die Worte: „gekreuzigt und begraben".

28.

[Forts. v. S. 224 ] Ausgestreckt hat er seine Hände am Kreuze, um den ganzen Erdkreis zu umfassen. Denn der Mittelpunkt der Erde ist der Golgatha hier1. Das ist nicht meine Lehre; der Prophet hat es gesagt: „Du hast das Heil gewirkt in der Mitte der Erde“2. Er, der mit seinen geistigen Händen den Himmel befestigt hat, hat seine menschlichen Hände ausgestreckt. Mit Nägeln wurden sie angeheftet. Dadurch, daß die mit den Sünden der Menschen beladene Menschheit ans Holz geheftet wurde und starb, sollte zugleich die Sünde sterben, wir dagegen in Gerechtigkeit auferstehen3. Denn da durch einen Menschen der Tod gekommen ist, kommt durch einen Menschen das Leben4, durch den freiwilligen Tod des einen Menschen, des Erlösers. Erinnere dich an das Wort: „Ich habe Macht, mein Leben hinzugeben, und habe Macht, es wieder zu nehmen“5.


  1. Diese Ansicht wird auch von anderen Vätern vertreten. ↩

  2. Ps. 73, 12 [hebr. Ps. 74, 12]. ↩

  3. Vgl. Röm. 6, 6 ff. ↩

  4. Vgl. ebd. [Röm.] 5, 12 ff. ↩

  5. Joh. 10, 18. ↩

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