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Werke Cyrill von Jerusalem (313-387) Procatechesis et Catecheses ad illuminandos Katechesen an die Täuflinge (BKV)
II. KATECHESE AN DIE TÄUFLINGE, frei vorgetragen in Jerusalem.
Über Buße und Sündennachlaß und übenden Widersacher

8.

Auch hierin zeigte sich wahrlich Gottes Liebe zu den Menschen, allerdings noch nicht in dem Maße wie später. Denke nur an die Geschichte Noës! Die Riesen S. 39 sündigten1 und groß war die Sünde, die sich damals auf Erden ausbreitete. Ihretwegen sollte die Sintflut hereinbrechen. Es war im fünfhundersten Jahre, daß Gott die Drohung aussprach, aber erst im sechshundertsten Jahre2 ließ er die Überschwemmung über das Land kommen. Wie du siehst, war die Liebe Gottes zu den Menschen so groß, daß sie sich auf hundert Jahre ausdehnte. Hätte denn Gott das, was er damals nach hundert Jahren geschehen ließ, nicht sofort tun können? Doch er verschob es in der Absicht, Gelegenheit zur Buße zu geben. Siehst du Gottes Güte? Wenn die Menschen damals sich bekehrt hätten, dann wäre Gottes Liebe zu ihnen nicht spurlos an ihnen vorübergegangen.


  1. Gen. 6, 4. ↩

  2. Gen. 5, 31; 7, 11. ↩

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