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Werke Cyrill von Jerusalem (313-387) Procatechesis et Catecheses ad illuminandos Katechesen an die Täuflinge (BKV)
XV. KATECHESE AN DIE TÄUFLINGE, frei vorgetragen in Jerusalem.
Über das Wort: „und der kommen wird in Herrlichkeit, zu richten die Lebendigen und die Toten, dessen Reich kein Ende haben wird". Über den Antichrist.

11.

[Forts. v. S. 268 ] Als seinerzeit Jesus Mensch werden wollte, und als man darauf wartete, daß Gott von einer Jungfrau geboren werde, da suchte der Teufel über die Tatsache böswillig hinwegzutäuschen, indem er durch das Heidentum von falschen Göttern erzählte, welche gebaren und von Weibern geboren wurden; er wollte, daß — so stellte er es sich vor — wenn die Lüge einmal Platz gegriffen hat, die Wahrheit nicht geglaubt würde. So wird nun, wenn der wahre Christus zum zweiten Male kommen wird, der Widersacher, die Erwartung der Arglosen, vor allem derer aus der Beschneidung, ausnützend, einen Zauberer erwecken, der in der trügerischen, schlimmen Kunst der Zauberei und Wahrsagerei sehr erfahren ist, die Herrschaft über das römische Reich an sich reißt, sich den falschen Namen Christus beilegt und gerade durch diese Bezeichnung Christus (Messias) die auf den Gesalbten wartenden Juden täuscht, während er die aus dem Heidentum durch seine Zauberkünste fesselt.

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Übersetzungen dieses Werks
Katechesen an die Täuflinge (BKV)
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