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Werke Cyrill von Jerusalem (313-387) Procatechesis et Catecheses ad illuminandos Katechesen an die Täuflinge (BKV)
XV. KATECHESE AN DIE TÄUFLINGE, frei vorgetragen in Jerusalem.
Über das Wort: „und der kommen wird in Herrlichkeit, zu richten die Lebendigen und die Toten, dessen Reich kein Ende haben wird". Über den Antichrist.

32.

Lies noch eine andere einschlägige Stelle! „ Bis auf den heutigen Tag nämlich liegt, so oft Moses gelesen wird, eine Decke auf ihrem Herzen“1. Bezieht sich der Ausdruck „bis auf den heutigen Tag“ etwa nur bis auf Paulus? Bezieht er sich nicht noch auf unsere Zeit und bis auf das Ende der Welt?

Wenn Paulus zu den Korinthern sagt: „Wir sind nämlich eben bis zu euch gekommen in der Verkündigung Christi, und wir haben, wenn euer Glaube wächst, die Hoffnung, noch über euch hinaus das Evangelium zu verkünden“2, dann siehst du deutlich, daß mit dem Wörtchen „bis“ nicht das Endziel angedeutet wird, daß es vielmehr auch noch etwas, was folgt, in sich faßt.

S. 285 Wie hast du also die Worte „bis er legt seine Feinde“ zu verstehen?

Noch an anderer Stelle sagt derselbe Paulus: „Und ermuntert euch alle Tage, so lange es noch ‚heute‘ heißt!“3 D. h. (ermuntert euch) immer! Wie man nicht von einem Anfang der Tage Christi sprechen darf, so möge man es auch nicht dulden, daß jemand je von einem Ende seiner Herrschaft spreche! Denn es steht geschrieben: „Sein Reich ist ein ewiges Reich“4.


  1. 2 Kor. 3, 14. ↩

  2. Vgl. 2 Kor. 10, 14. 15. ↩

  3. Hebr. 3, 13. ↩

  4. Dan. 3, 100 [hebr. Dan. 3, 33]. ↩

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Katechesen an die Täuflinge (BKV)
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