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Werke Cyrill von Jerusalem (313-387) Procatechesis et Catecheses ad illuminandos Katechesen an die Täuflinge (BKV)
XVII. KATECHESE AN DIE TÄUFLINGE, frei vorgetragen in Jerusalem.
Über den HI. Geist. (Fortsetzung.)

14.

Der Hl. Geist kam herab, um die Apostel mit Kraft zu bekleiden und sie zu taufen. Denn der Herr sagt: „Ihr werdet getauft werden im Hl. Geiste nicht lange nach diesen Tagen“1. Nicht Stückwerk war die Gnade, es war volle Kraft. Gleichwie derjenige, welcher in das Wasser getaucht und getauft wird, von allen Seiten vom Wasser umgeben wird, so wurden die S. 320 Apostel vollständig vom Geiste getauft. Während aber das Wasser nur den Körper umfließt, badet der Geist unaufhörlich die Seele. Was wunderst du dich? Du sollst ein Beispiel aus der Körperwelt haben, ein kleines, allbekanntes, aber für einfachere Leute lehrreiches Beispiel. Wenn das Feuer in das Innere des dichten Eisens eindringt und die ganze Masse zu Feuer macht, wenn (durch das Feuer) das Kalte heiß, das Schwarze leuchtend wird, wenn das Feuer, selbst ein Körper, in den Körper des Eisens eindringt und so ungehindert wirkt, wie kannst du dich wundern, wenn der Hl. Geist in das Innerste der Seele eindringt?


  1. Apg. 1, 5. ↩

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Katechesen an die Täuflinge (BKV)
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Einleitung zu den Kathechesen

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