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Werke Cyrill von Jerusalem (313-387) Procatechesis et Catecheses ad illuminandos Katechesen an die Täuflinge (BKV)
XVII. KATECHESE AN DIE TÄUFLINGE, frei vorgetragen in Jerusalem.
Über den HI. Geist. (Fortsetzung.)

16.

[Forts. v. S. 321 ] „Und sie fingen an, in fremden Sprachen zu reden, so wie es der Geist ihnen verlieh“1. Die Galiläer Petrus und Andreas sprachen entweder persisch oder medisch. Johannes und die übrigen Apostel redeten in jeder Sprache zu den Völkerscharen; denn nicht erst in unserer Zeit, sondern schon damals begannen die Fremden in Massen von allen Seiten in Jerusalem zusammen zu strömen. Welcher Lehrer läßt sich finden, der es vermöchte, mit einem Male zu lehren, ohne gelernt zu haben? Wie viele Jahre braucht es nur schon, bis man mit Hilfe der Grammatik im schulgemäßen Unterricht gut griechisch sprechen lernt! Und (trotz Grammatik und schulgemäßen Unterrichtes) sprechen nicht alle gleich gut. Der Rhetor bringt es vielleicht soweit, gut zu reden, der Grammatiker dagegen redet manchmal nicht gut; auch versteht sich, wer Grammatik beherrscht, nicht auf Philosophie. Der Hl. Geist lehrt auf einmal viele Sprachen, welche den Aposteln die ganze Zeit unbekannt waren. Wahrlich große Weisheit, göttliche Kraft! Wie kommt die langjährige Unwissenheit der Apostel mit einem Male zu dem vielseitigen, unerhörten, unvermuteten Sprachgenie?


  1. Apg. 2, 4. ↩

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Katechesen an die Täuflinge (BKV)
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