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Werke Cyrill von Jerusalem (313-387) Procatechesis et Catecheses ad illuminandos Katechesen an die Täuflinge (BKV)
XVII. KATECHESE AN DIE TÄUFLINGE, frei vorgetragen in Jerusalem.
Über den HI. Geist. (Fortsetzung.)

36.

[Forts. v. S. 335 ] Doch (zuvor) prüft der Geist die Seele; (denn) nicht wirft er die Perlen vor die Schweine. Wenn du als Heuchler kommst, taufen dich zwar jetzt die Menschen, doch der Geist wird dich nicht taufen. Wenn du dich aber vom Glauben hinführen läßt, dann gibt der Hl. Geist, während Menschen sichtbare Zeremonien verrichten, die unsichtbare Gnade. Du kommst zu einer bedeutungsvollen Prüfung, zu einer wichtigen Musterung, die eine Stunde dauert. Ist die Stunde für dich verloren, dann läßt sich das Übel nicht mehr gut machen1. Wenn du aber der Gnade gewürdigt wirst, wird deine Seele erleuchtet, und du erhältst eine Kraft, welche du nicht hattest. Waffen empfängst du, vor welchen die Dämonen sich fürchten. Wenn du die Waffen nicht wegwirfst, das Siegel vielmehr in der Seele behältst, tritt der Dämon nicht an dich heran. Er hält sich scheu zurück, da ja im Geiste Gottes die Dämonen ausgetrieben werden.


  1. Vgl. Prokatech. 7. ↩

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Übersetzungen dieses Werks
Katechesen an die Täuflinge (BKV)
Kommentare zu diesem Werk
Einleitung zu den Kathechesen

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