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Werke Cyrill von Jerusalem (313-387) Procatechesis et Catecheses ad illuminandos Katechesen an die Täuflinge (BKV)
XVII. KATECHESE AN DIE TÄUFLINGE, frei vorgetragen in Jerusalem.
Über den HI. Geist. (Fortsetzung.)

37.

Wenn du glaubst, empfängst du nicht nur Nachlassung der Sünden, sondern du wirkst auch Übermenschliches. Möchtest du auch der Prophetengabe gewürdigt werden! Du empfängst nämlich so viele Gnaden, als du zu fassen vermagst, und nicht bloß das, was ich sage. Es kann nämlich sein, daß ich nur Geringes nenne, du aber Größeres empfängst; der Glaube ist ja ein weites Gebiet. Der Tröster ist überall dein Beschützer. Er ist für dich besorgt wie für einen Soldaten; er achtet auf deinen Eingang und auf deinen Ausgang1, auch auf die, welche dir nachstellen. Wenn du ihn nicht durch eine Sünde beleidigst, schenkt er dir Gnadengaben aller Art. Es ist nämlich geschrieben: „Betrübet nicht den Hl. Geist Gottes, in welchem ihr S. 336 versiegelt seid für den Tag der Erlösung!“2 Geliebte, was heißt nun das: die Gnade bewahren? Seid bereit, die Gnade zu empfangen, und wenn ihr sie empfangen habt, werfet sie nicht weg!


  1. Vgl. Ps. 120, 8 [hebr. Ps. 121, 8]. ↩

  2. Eph. 4, 30. ↩

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Katechesen an die Täuflinge (BKV)
Kommentare zu diesem Werk
Einleitung zu den Kathechesen

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