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Werke Cyrill von Jerusalem (313-387) Procatechesis et Catecheses ad illuminandos Katechesen an die Täuflinge (BKV)
XVIII. KATECHESE AN DIE TÄUFLINGE, frei vorgetragen in Jerusalem.
Über die Worte: „und an eine heilige, katholische Kirche, Auferstehung des Fleisches und ein ewiges Leben".

10.

[Forts. v. S. 343 ] Einen deutlichen Beweis für die Auferstehung von den Toten sollst du haben. Der Himmel und die Gestirne geben dir den Beweis Monat für Monat. Ist der Mond so vollständig verschwunden, daß nichts mehr von ihm zu sehen ist, dann wird er wieder voll und wird wieder zu dem, was er war. Um die Beweiskraft zu erhöhen, nimmt der Mond nach Jahresumlauf ab und verwandelt sich deutlich in Blut, erhält aber dann wieder seine leuchtende Gestalt1. Dies ist von Gott so geordnet, damit du, o Mensch, der du aus Blut bestehst, fest an die Auferstehung von den Toten glaubst und das, was du an dem Mond beobachtest, auch von dir selbst annimmst.

Solcher Beweise bediene dich gegen die Heiden! Gegen jene, welche die Schrift nicht annehmen, mußt du mit Waffen kämpfen, welche dir nicht die Schrift, sondern einzig die Vernunft und die Natur in die Hand geben. Nicht kennen sie ja Moses, nicht Isaias, nicht die Evangelien, nicht Paulus.


  1. Unverständlich ist, an welche Naturerscheinung Cyrillus hier denkt. ↩

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Katechesen an die Täuflinge (BKV)
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